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01. Juni 2018

Volvo CE: Schweden im Steinbruch

Volvo CE: Schweden im Steinbruch

Als Komplettanbieter von Gesteinskörnungen hat sich das Unternehmen Wilhelm Bohnert (WIBO) aus Ottenhöfen im Schwarzwald einen Namen gemacht. Mit hochwertigen Standard- und Spezialprodukten kann sich der Betrieb am Markt behaupten. Eine anspruchsvolle Aufgabe besteht im rationellen Transport und Umschlag des Materials – hier können drei Maschinen des schwedischen Herstellers Volvo Construction Equipment punkten.

In bunten Farben leuchtet die Felswand aus Quarzporphyr. Daraus produziert WIBO seit 1926 Gesteinskörnungen für den Gleis-, Straßen- und Autobahnbau sowie für den Tiefbau. Das seltene und harte Gestein macht den Betrieb am Rande des Schwarzwalds zu einem starken Nischenanbieter, sagen die Geschäftsführer Klaus und Sebastian Striebel. WIBO liefert, was andere nicht haben. Beispielsweise ist das Unternehmen einer von drei Herstellern in Baden-Württemberg, die zugelassenen Gleisschotter für den Einbau ins Streckennetz der Deutschen Bahn produzieren. Zudem ist WIBO einer der wenigen deutschen Betriebe, die zertifizierte Zuschlagsstoffe für Spezialbeton (Waschbeton) und offenporigen Asphalt (OPA) im Straßen- und Autobahnbau herstellen können. Die Zulassung für zertifizierte Gesteinskörnungen im Tiefbau rundet das Komplettpaket ab. Das WIBO-Erfolgsrezept: hohe Qualität, das Erkennen von veränderten Anforderungen im Markt und ein langer Atem. »Wir produzieren präzise alle ­geforderten Körnungen für den immer komplexer werdenden Straßenbau und haben von Anfang an alle Schritte eingeleitet, um unser Material allen erforderlichen Prüfungen zu unterziehen. Dies war sehr zeitaufwendig und kostspielig, aber es zahlt sich aus«, sagt Sebastian Striebel.


Hohe Produktivität

Seit rund zehn Jahren verlassen sich der Betriebsleiter Josef Schneider und die Geschäftsleitung in Sachen Mobilgeräte auf Volvo und seinen Handelspartner Robert Aebi. Die erste Maschine von Volvo, ein L180F, darf immer noch in der Materiallogistik mithelfen – und Betriebsleiter Josef Schneider betont, dass in seinen über 16 000 Betriebsstunden keine großen Havarien aufgetreten sind. »Teilweise haben wir es sogar geschafft, mit dieser Maschine ca. 4 000 t pro Tag umzusetzen«, erklärt Betriebsleiter Josef Schneider.

Durch den Ersatz eines L330F durch einen neuen L250H konnte Verkaufsberater Jürgen Gockert den Fuhrpark effizienter machen, auch wenn dies anfänglich auf Widerstände stieß. »Wir waren skeptisch, ob die kleinere Maschine ihre Aufgaben im harten Load-and-Carry-Betrieb zwischen Bruchwand und Vorbrecher meistern würde«, bekräftigt Josef Schneider, »und natürlich hatte der Fahrer auch Einwände. Aber der L250H ist unglaublich produktiv.«

Zwei weitere Volvo-Maschinen verstärken den Fuhrpark: ein L180H in der Rückverladung und an der Bruchwand sowie ein L150H in der Lkw-Verladung und im Umschlag von Gleisschotter. Ihre eingebauten Radlader-Waagen ermöglichen ein korrektes Beladen aller Lkw und auch Bahn-Waggons auf dem eigenen Bahnanschluss. Die OptiShift-Getriebe sorgen bei allen drei Maschinen für schnelle Ladespiele und fließende Bewegungen.    §

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