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Ausgaben 2021

Ausgabe Juli

Ein Schreckgespenst geht um

Ein Schreckgespenst hat sich im Frühjahr auf den Weg gemacht und dafür gesorgt, dass es auch der deutschen Bau­ und Baumaschinenindustrie in diesem Sommer eiskalt über den Rücken läuft. Nein – damit ist (noch) nicht eine neue CoronaMutation gemeint. Sondern der immer größer werdende Mangel an Rohstoffen, deren Preise rasant steigen. So haben sich Baumaterialien wie Holz oder Stahl extrem verteuert in den vergangenen Monaten. Diese Versorgungsprobleme lassen alle Kalkulationen zu Makulatur werden, sowohl in der Industrie als auch bei deren Kunden. Manch einer sieht schon den Post­Corona­Aufschwung gefährdet, dazu kommt die Sorge vor einer Inflation. Gleichwohl geht der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) weiter davon aus, dass der Branchenumsatz 2021 das hohe Vorjahres­Niveau von 6,1 Mrd. Euro erreicht.

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Ausgabe Juni

Wirtschaftsfaktor Lebensqualität

Die Corona­Pandemie und die daraus resultierenden Lockdown­Phasen haben viele Missstände offenbart – einerseits. Anderseits haben bestimmte Themen eine derartige Relevanz erhalten, dass sie heute die gesellschaftlichen Diskussionen bestimmen. Mit an erster Stelle stehen dabei aktuell Klimaschutz und Klimagerechtigkeit. Verbunden damit rückt auch immer mehr in den Vordergrund, wie urbane Räume künftig gestaltet werden sollen. Wo also »das Leben noch lebenswert ist« – und zwar nicht nur in der kleinen Kneipe, auf die einst Peter Alexander sein hohes Lied gesungen hat. Sondern weil es in den Städten künftig bezahlbare, energieeffiziente und klug gestaltete Wohn­ und Arbeitsräume gibt, der Verkehr anders priorisiert und dementsprechend Mobilität neu gedacht wird und Parks sowie grüne Freiflächen die Metropolregionen atmen lassen.

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Ausgabe Mai

Alles wird gut!  Wird alles gut?

»Alles wird gut!« lautet der Leitspruch aller notorischen Mutmacher, die diesen selbst dann bemühen, wenn eigentlich nix gut ist in diesen pandemischen und hochpolitischen Zeiten – passende Stichworte wären Impfkapazitäten, Bildungsmisere, Einzelhandelssterben, Bundesinfektionsschutzgesetz etc. Oder weil in diesem Superwahljahr endlich die wichtigste aller Entscheidungen (abgesehen mal vom Ausgang der Wahlen, vor allem der im Bund) gefallen ist: Die KanzlerkandidatInnen heißen Baerbock (Ladies first), Laschet und Scholz. Aber wird jetzt wirklich alles gut? Schwierige Frage, deren Beantwortung vielleicht erst einmal dem unvergessenen Rudi Carrell überlassen werden sollte: Lass Dich überraschen! Wie mit der Bauma­Verschiebung auf Ende Oktober 2022. Diese wird begründet mit der »wachsenden Erkenntnis, dass der April­Termin angesichts der weltweiten Pandemie zu viele Unwägbarkeiten mit sich bringt«. Kann man so sagen…

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Ausgabe April

Mit einem »blauen Auge«  positiv in die Zukunft blicken

Wird die Metapher vom »blauen Auge« genutzt, ist in der Regel klar: Hier ist jemand richtig froh darüber, dass es nicht so schlimm ausgegangen ist wie zunächst befürchtet. Dementsprechend ist man auch beim VDMA­Fachverband Baumaschinen und Baustoffanlagen und seinem europäischen Pendant CECE erleichtert ob der vergleichsweise moderaten Auswirkungen der Corona­Pandemie auf das Geschäftsjahr 2020. Zumal die Aussichten für 2021 durchweg als positiv beurteilt werden.

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Ausgabe März

Eine Stütze der Gesamtwirtschaft

Jetzt ist es amtlich: Die deutsche Bauindustrie hat das Corona­Jahr in einer Art und Weise gemeistert, wie es kaum jemand zu Beginn der Pandemie für möglich gehalten hat. Der baugewerbliche Umsatz stieg um 6 % auf 143 Mrd. Euro, die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich um 2,6 % auf 893000. Zurecht betonen die Bauverbände deshalb, dass sich die Bauwirtschaft »einmal mehr als eine Stütze der Gesamtwirtschaft« erwiesen hat. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang: Der Bundesverband Garten­, Landschafts­ und Sportplatzbau (BGL) vermeldete mit 9,38 Mrd. Euro den zwölften (!) Umsatzrekord in Folge.

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Ausgabe Februar 2021

Den Rückschlag gut weggesteckt

Natürlich wäre das wunderbar gewesen: Der leichte Lockdown hätte Mitte Dezember die gewünschte Wirkung erzielt und die zweite Corona­Welle signifikant gebrochen, die in Rekordzeit entwickelten Impfstoffe würden ohne Lieferprobleme zügig verabreicht. Doch die Wirklichkeit ist eine andere – leider! Trotzdem hat die deutsche Industrie diesen Rückschlag bislang gut weggesteckt, auch und vor allem die Bauwirtschaft. Diese dürfte weiterhin eine der Stützen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sein. Die spätestens dann wieder richtig Fahrt aufnimmt, wenn die Pandemie durch die Impfung eingedämmt ist.

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