Manitowoc Crane Group Germany GmbH Kran-Quintett in München präsentieren

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Manitowoc

Manitowoc will auf der Bauma fünf Potain-Krane ausstellen, darunter zwei neue Modelle – einen Kran mit Verstellausleger und einen Topless-Vertreter. Details zu den Neuheiten wollte Manitowoc im Vorfeld nicht veröffentlichen, wohl aber zu den drei weiteren Potain-Kranen am Stand – das Topless-Exemplar MDT 489 sowie die Selbstmontagekrane Igo T 99 und Hup M 28-22.

Die Potain-Produktpalette war auf der Bauma schon immer stark vertreten. Einige beeindruckende neue Krane werden erstmals zu sehen sein, und wir bieten Vorführungen direkt am Stand«, sagt Thibaut Le Besnerais, Vice President für Marken- und Produkt-Management im Bereich Turmdrehkrane bei Manitowoc. Außerdem könnten Besucher das Kundenzentrum des Herstellers auf der Messe erleben. »Momentan liegt ein großer Interessenschwerpunkt auf der Infrastruktur, und wir möchten zeigen, wie die Potain-Produktreihe Lösungen für alle Anwendungsbereiche bereitstellt. Ganz besonders möchten wir aufzeigen, wie die richtige Kombination aus Kranen und Kundenbetreuung der Branche Auftrieb geben kann«, so Le Besnerais weiter.

Thibaut Le Besnerais, Vice President für Marken- und Produkt-Management im Bereich Turmdrehkrane bei Manitowoc

»Die Potain-Produktpalette war auf der Bauma schon immer stark vertreten. Einige beeindruckende neue Krane werden erstmals zu sehen sein, und wir bieten Vorführungen direkt am Stand.« 

Potain MDT 489

Der Topless-Kran MDT 489 wurde im Vorjahr eingeführt und wird in München seinen ersten öffentlichen Auftritt haben. Er eignet sich für Bau- und Infrastrukturprojekte, insbesondere für die Installation großer Fertigteile. Er ist in zwei Ausführungen lieferbar, mit 20 t maximaler Tragfähigkeit und mit 25 t maximaler Tragfähigkeit. Beide Modelle können für eine breite Abdeckung und eine große Reichweite mit einem Hilfsausleger von bis zu 80 m ausgerüstet werden.

Der Selbstmontage-Teleskopkran Igo T 99 ist im vergangenen Jahr auf den Markt gekommen und wird ebenfalls sein internationales Messedebüt geben.

Dank kompakter Konfiguration kann der Kran laut Manitowoc ohne Leistungseinbußen auf Baustellen mit beengten Platzverhältnissen eingesetzt werden. Alle Komponenten mit Ausnahme des Drehmechanismus’ können in Versand-Containern in Standardgröße befördert werden. Die drehbaren (oberen) Komponenten des MDT 489 lassen sich in neun Containern transportieren. Der Aufbau am Einsatzort mit dem 80 m langen Hilfsausleger und einem 50 m hohen Mast lässt sich laut Hersteller in nur zwei Tagen bei geringem Platzbedarf bewerkstelligen.

Potain-Selbstmontagekrane

Auf der Bauma werden auch zwei Potain-Selbstmontagekrane zu sehen sein, die jeweils spezielle Merkmale aufweisen. Dabei handelt es sich um den Igo T 99, einen Selbstmontage-Teleskopkran, der im vergangenen Jahr auf den Markt kam und ebenfalls sein internationales Messedebüt gibt. Der Kran zeichnet sich aus durch eine maximale Tragfähigkeit von 6 t, eine Reichweite von 48 m und eine Hakenhöhe von 38,5 m. Zu seinen Eigenschaften zählen kompakte Transportabmessungen, eine kleine Stellfläche beim Einsatz sowie zwei Ausklappmethoden für mehr Flexibilität auf Baustellen, auf denen der Platz knapp ist.


Die von Potain entwickelte Smart-Set-Up-Technologie, der ferngesteuerte Betrieb und die ergonomisch gestaltete Ultra-View-Kabine sollen für eine einfache Bedienung des Igo T 99 auf der Baustelle sorgen. Der weitere auf der Messe gezeigte Selbstmontagekran ist einer der Potain-Krane, der sich in den letzten Jahren am besten verkauft hat. Der mobile Selbstmontagekran Hup M 28-22 wird mit seiner integrierten, für ein Tempo von 80 km/h ausgelegten Transportachse ausgestellt, die alle gesetzlichen Vorschriften für den Straßentransport in Deutschland erfüllt. Der Hup M 28-22 kann Lasten von bis zu 2,2 t und bis zu 850 kg an der Auslegerspitze heben. Mit einem 28 m langen Hilfsausleger und einer Arbeitshöhe von 19 m bis 31 m gilt er als der laut Hersteller kompakteste Selbstmontagekran auf dem Markt.

Mit Transportabmessungen von 11,6 m Länge und 3,6 m Höhe kann er von einem Standard-Lkw gezogen werden und passt auch unter Brücken. Dank der von Potain entwickelten Smart-Set-Up-Technologie und der ergonomischen Fernsteuerung der Hup-Krane soll sich der Hup M 28-22 einfach auf- und abbauen lassen. Die Antriebe – DVF Optima für das Katzfahren, LVF Optima für das Heben und HPS für das Drehen – versprechen maximalen Bedienerkomfort und Präzision beim Einsatz.    t

Manitowoc stellt digitale Lösung für Kranbetreiber und -bediener vor

Mit der Markteinführung von Connect tritt Manitowoc mit einer neuen digitalen Plattform an, die über ein app-basiertes System Fernanalysen ermöglicht und Betreibern sowie Kranfahrern Kraninformationen in Echtzeit anzeigt und Hinweise zur Nutzung des Krans übermittelt.

»Über die app-basierte Plattform können die Benutzer in wenigen Sekunden auf ein großes Spektrum von kranrelevanten Daten zugreifen. Sie können die Leistung ihrer Krane analysieren, für die Wartung maßgebliche Messgrößen prüfen, Störungen diagnostizieren und vieles mehr. Die Lösung bietet ihnen beispiellose Einblicke in ihre Krane – Erkenntnisse, die eine Transformation der Leistung, der Nachhaltigkeit und letztendlich der Rentabilität ihrer Investitionen ermöglichen«, sagt Dirk Wolfsteller, Grove Vice President für den Bereich Aftersales in Europa.

Die neue Plattform soll phasenweise eingeführt und für die Marke Grove zunächst auf den ab dem Jahr 2023 gebauten GMK-AT-Kranen erhältlich sein. Die Plattform soll künftig auf allen neuen Modellen angeboten werden; mit dem CCS-Kransteuerungssystem ausgerüstete Krane lassen sich zudem nachrüsten.

Für Potain-Turmdrehkrane wird Connect als eine Option bei neuen Obendreher- und Selbstmontagekranen angeboten. Darüber hinaus können auch hier alle mit CCS-Kransteuerungssystem ausgestatteten Krane nachgerüstet werden. Potain wird die Produktion seines bisherigen Tools CraneStar Diag einstellen.

Für die Zukunft plant Manitowoc, die Einbettung von Connect in das BIM-Modell eines Projekts und damit die Erstellung von digitalen »Zwillingen« des Krans zu ermöglichen.