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Sandvik: Weltpremiere für den »Ranger DX900i«

Seine Kompetenz als Ausrüster der Roh- und Baustoffindustrie hat die Sandvik Mining and Construction Central Europe auf seinem 1 400 m² großen Steinexpo-Messestand überzeugend in Szene gesetzt. Dabei unterstrichen Neuheiten aus dem breiten Portfolio in den Segmenten Bohr-, Mobil- und Stationärtechnik sowie aus dem Bereich Verschleißschutz und Siebmedien die Leistungsstärke und das Praxisverständnis von Sandvik. Mit im Mittelpunkt standen zwei Weltneuheiten, wie Martin Friedl als Sandvik-Geschäftsführer Deutschland und Central Europe und sein schwedischer Kollege Ulf Johansson (Vize-Präsident Vertrieb Nordeuropa) erläuterten: die Ranger-Bohrgeräteserie mit dem DX900i und die Siebmedien WX6500. Zu den ausgestellten Exponaten zählten außerdem unter anderem der neue CS550 Steilkegelbrecher (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 8/17, Seite 51), das Bohrgerät Pantera DP1500i oder die raupenmobile Backenbrecheranlage QJ341+.

Der neue Ranger DX900i mit einem Bohrbereich von 55 m², den »leistungsstärksten neuen Bohrhämmern, intelligenter Technologie und höchster Kraftstoffeffizienz« ist laut Sandvik das leistungsfähigste und wirtschaftlichste Tophammer-Bohrgerät seiner Klasse. Er stehe für eine ganz neue, revolutionäre Generation der Ranger-Serie. Zu den zahlreichen neuen Funktionsmerkmalen gehören unter anderem ein um 290° drehbarer Oberwagen oder neue Bohrhämmer mit 21 kW bis 27 kW. Zudem ermögliche die Anwendung von Sandvik-GT-60-Werkzeugen eine höhere Produktivität mit geraderen Bohrungen von 92 mm bis 127 mm. Das bewährte iTorque-Steuerungssystem ermögliche darüber hinaus die Bearbeitung schwieriger Geologie.


Bemerkenswerte Ruhe

Die Ergonomie für den Maschinenbediener und ein geringer Innengeräuschpegel waren laut Sandvik Schwerpunkte bei der Entwicklung der neuen iCab-Kabine. Die neue Benutzeroberfläche basiere auf den Erfahrungen aus vielen Testläufen bei Kunden. Die Rückmeldungen hinsichtlich der Ergonomie und der benutzerfreundlichen Joysticks und Bedienfelder seien überaus positiv gewesen. So gibt es in der neuen Kabine auch Platz für einen Ausbilder hinter dem Maschinenführersitz. Dank der Zusammenarbeit mit dem Technischen Forschungszentrum Finnland VTT habe man zudem die Geräuschemissionen auf einen Pegel absenken können, den es so für diese Art von Bohrgeräten so noch nicht gegeben habe.

Präzise wie Stahl

Eine »perfekte Kombination« von Vorteilen verschiedener Siebmedien repräsentieren die neu entwickelten Sandvik-Siebmedien, für die stellvertretend das neue Produkt WX6500 steht, das auf der Steinexpo seine Weltpremiere feierte. Es vereint laut Sales-Manager Ralf Henning die Sieb­genauigkeit eines Drahtgewebes für Trennschnitte von 2 mm bis 32 mm Korngröße mit den Vorteilen eines Gummisiebbelages. Neben einer bis zu zehnfach höheren Haltbarkeit gegenüber herkömmlichen Drahtgeweben würden Anwender zudem die unkomplizierte Handhabung der leichten und flexiblen Siebmedien zu schätzen wissen. In der Anwendung sprechen laut Sandvik der maximale Anteil der offenen Siebfläche, höchste Siebgenauigkeit und überzeugende Siebleistung eine deutliche ­Sprache, die Praktiker mit besonders hohen Anforderungen an die ­erzeugte Produktqualität ­anspricht. Das Siebmedium WX6500 sei in diesem Punkt einem Drahtgewebe absolut ebenbürtig, verfüge aber über weitere positive Eigenschaften, die Drahtsiebe nicht vorzuweisen hätten. Beispielsweise werde der Nutzwert deutlich erhöht, indem der neuartige Siebbelag Steckkorn reduziert und Materialanhaftungen vermindert. Der verschleißresistente Siebbelag gewährleiste die Erzeugung eines konstanten Qualitätsproduktes über die gesamte Einsatzzeit hinweg. Das erhöhe die Produktionssicherheit.

Aufgrund der langen Lebensdauer des Siebbelags reduzierten sich zudem die Wechselintervalle und die Produktionsstillstände. Siebkontrollen beschränken sich auf größere Intervalle. Ist ein Wechsel fällig, könne dieser schneller und – wegen der Flexibilität der Siebmedien – unkomplizierter als bei Drahtsiebbelägen vorgenommen werden.

    iwu  ß

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