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04. August 2017

Straßensanierung mit Ammann-Maschinen: Der perfekte Baustellen-Takt in Hennef

Straßensanierung mit Ammann-Maschinen: Der perfekte Baustellen-Takt in Hennef

Im Sommer und Frühherbst 2016 hat sich am Stammsitz in Hennef eine großartige Gelegenheit für Ammann Verdichtung ergeben: Die zweispurige Zufahrtsstraße, die direkt zum Werksgelände führt, wurde komplett saniert. Es lag auf der Hand, dass Ammann die Aufgabe, „vor der eigenen Haustür zu kehren“, selbst in die Hand genommen hat und mit Ammann-Equipment eine beispielhafte Straßensanierung umgesetzt hat. Unter der Leitung von Karl-Heinz Eichele, Bauingenieur bei Ammann Schweiz, konnte die ausführende Baufirma Dr. Fink & Stauf aus Much die Straßensanierung professionell vornehmen und dabei viele Ammann-Maschinen einsetzen.  

Nur ein Steinwurf trennt die Werkshallen von Ammann Verdichtung in Hennef von der Baustelle auf der Zufahrtsstraße Josef-Dietzgen-Straße. Die besagte Straße ist allerdings viel befahren und stark frequentiert, da sie sich in einem Gewerbegebiet mit direktem Autobahnanschluss befindet und sich dort neben Ammann Verdichtung viele weitere Unternehmen mit Lieferverkehr angesiedelt haben.

Nachdem im Mai die Straßeneinläufe nach und nach entfernt worden waren, begann die Kolonne bereits Mitte Juli mit den ersten Asphaltier arbeiten, um gute zwei Wochen später dann 75% der Straßenbreite einzubauen – die Zufahrt zum Rotes-Kreuz-Standort musste offenbleiben. Davor wurde der Untergrund mit einem Walzenzug ASC 70 optimal vorbereitet. Wiederum rund 14 Tage später kamen der Wendehammer vor dem Ammann-Werksgelände und das restliche Viertel der Straße an die Reihe. Mitte August schließlich folgten dann der Einbau von Tragschicht und Binder. Mit dem Einbau der Deckschicht, der Anfang Oktober erfolgte, wird die Straßensanierung abgeschlossen.

Ein kongeniales Duo: Direkt hinter dem Fertiger übernimmt die Walze die fachgerechte Verdichtung.

Für diese Arbeiten stellt Ammann Verdichtung die entsprechenden Maschinen zur Verfügung: Die beiden größten Fertiger AFT 350 und AFT 500 waren optimal dafür geeignet, auf Breiten von bis zu vier Meter zu arbeiten. Kongenialer Partner der Fertiger ist die Walze, denn im Normalfall fährt die Walze immer kurz hinter dem Fertiger her, um den Asphalt bei hohen Temperaturen fachgerecht zu verdichten. Hier kam für die großen und breiten Bereiche eine ARP 95 zum Einsatz; in den Randbereichen, an Ecken und beim Übergang zu den Gehwegen setzten die Arbeiter um Bauleiter Heinz Straken eine Tandemwalze ARX 16 ein.

Der zuständige Gebietsverkaufsleiter Großmaschinen Nord, Carsten Peddinghaus, hat sich ebenfalls darum gekümmert, dass die Abläufe auf der Baustelle reibungslos von statten gingen und gehen: „Das hier ist zwar keine sehr große, aber dennoch sehr anspruchsvolle Baustelle. Wir haben viele Kanäle und müssen viele Zufahrten freihalten. Durch unsere jahrelange sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der ausführenden Baufirma Fink & Stauf wussten wir allerdings, dass es ein erfolgreiches Projekt werden wird“.  

Karl-Heinz Eichele blickt auf die ersten vorbereitenden Arbeiten zurück: „Bei dieser Sanierung den optimalen Takt einzuhalten war die größte Herausforderung. Schließlich wurde ja nicht nur eine neue Deckschicht aufgebracht, sondern auch die Straßenführung und die Höhenlage angepasst. Deswegen haben wir uns vor Beginn der Baumaßnahme mit allen Anliegern zusammengesetzt und den Ablauf besprochen“.

Auch Bauleiter Straken von der Baufirma Fink & Stauf sieht in dieser Ausgangslage eine seiner wichtigsten Aufgaben: „Wir haben hier mehrere Anliegerfirmen mit jeder Menge Lieferverkehr. Außerdem erfordern eine Feuerwehrzufahrt sowie ein Standort vom Roten Kreuz, dass diese Zufahrten ständig freigehalten werden müssen. Daher war es auch besonders wichtig, dass wir die Kommune gleich mit eingebunden haben, um fristgerecht und rechtzeitig alle nötigen Genehmigungen zu bekommen. Und dann kommt bei einer solchen Baumaßnahme immer hinzu, dass der Arbeitsablauf vor Ort dynamisch ist und man nicht immer alles vorhersehen kann“.

Damit es zu keinem Zeitpunkt auf der Baustelle an Maschinen und Material mangelt, hatten sich auch die Ammann-Belegschaft und die Anrainer darauf eingestellt und ihre Fahrzeuge während der Bauphase auf einem anderen Parkplatz abgestellt: „Pünktlich um 7 Uhr wurde täglich neues Material geliefert – und dass wir immer rechtzeitig perfekt eingestellte Maschinen zur Verfügung hatten, ist ein Verdienst der Ammann-Mitarbeiter. So kann man sich eine Baustelle und deren Versorgung nur wünschen“, freut sich Bauleiter Straken.

In der Regel waren auf der Baustelle sechs Facharbeiter sowie zwei Subunternehmer für die Pflasterarbeiten im Einsatz und die gesamte Baumaßnahme wurde in mehrere Abschnitte unterteilt, die im Zwei-Wochen-Turnus wechselten. An den eingesetzten Asphaltfertigern war für maximale Präzision das Nivelliersystem MobaMatic des Herstellers Moba montiert, außerdem sorgte das Verdichtungsmessungssystem ACE an der Walze für alle prozessrelevanten Daten in Echtzeit. Besonders bei der Josef-Dietzgen-Straße, die durch den täglichen Lieferverkehr und schwer beladene LKW stark belastet wird, kommt es auf einen absolut sauberen Einbau an, denn die Platzverhältnisse sind beengt – und für jede Anliegerfirma gilt, dass deren Abläufe durch die Sanierung möglichst nicht beeinträchtigt werden.

Karl-Heinz Eichele zieht ein positives Fazit: „Sicher haben wir bei diesem Bauvorhaben zahlreiche Fallstricke und Unvorhersehbarkeiten gehabt, aber wir haben gut vorgesorgt. Die einzelnen Teams waren und sind gut miteinander vernetzt, der Materialtransport und die Maschinenversorgung waren exzellent, nicht zuletzt deswegen, weil wir sogar eine Asphaltmischanlage in unmittelbarer Nähe haben. Letztlich musste die Straße während der gesamten Dauer nur ein einziges Mal komplett gesperrt werden, und zwar als an einem Samstag Mitte Oktober die Deckschicht aufgebracht wurde. Das ist ein ausgezeichnetes Ergebnis. Außerdem konnten wir hier bei dieser Baustelle unsere Maschinen einsetzen – vom Stampfer über Walzen bis hin zu den Fertigern – und deren Qualität quasi vor der eigenen Haustür eindrucksvoll unter Beweis stellen“.

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