Aktuelles Verkehrswegebau – Tiefbau

Simex: Schmale Gräben per Radfräse

Unter Trenching im Kanalbau versteht man das Erstellen von Gräben mittels einer Fräse. Der mit der Fräse gezogene Graben liegt im Bereich von einer Breite von 50 mm bis 250 mm und einer Tiefe von 200 mm bis 800 mm. Zum Einsatz kommen hierfür Kettenfräsen bzw. Radfräsen die jeweils mit austauschbaren Zähnen ausgestattet sind. Simex hat seit Jahren ein breites Programm an Anbaufräsen beider Typen im Sortiment.

Weil Kettenfräsen nur für weicheren Untergrund geeignet sind, gelten Radfräsen als die bedeutenderen Geräte für den konkreten Einsatzzweck. Simex verfügt über eine breite Serie von Radfräsen für den Einsatz unter unterschiedlichen Anforderungen.


Eine spezielle Weiterentwicklung bietet Simex für den deutschen Markt an: Für die ­kapillare Glasfaserverlegung (FTTH – Fiber to the House) sollen die Glasfaserrohre soweit wie möglich im Gehsteigbereich eingebracht werden. Allerdings sind Gehsteige meist so schmal, dass die breiteren Trägergeräte wie Kompakt- oder Radlader fast zwangsläufig im Einsatz schräg stehen, weil zwei Räder auf dem Gehweg und die beiden anderen auf der Straße laufen. Um dennoch zur Herstellung eines vertikalen Grabens im 90°-Winkel fräsen zu können, hat Simex die Fräse RWA 500 mit einer Tiltfunktion ausgestattet. Die Radfräse kann zudem mit einigen weiteren Besonderheiten aufwarten. Das Fräsrad – mit dem sich stufenlos einstellbare Tiefen von 300 mm bis 500 mm fräsen lassen – ist mit austauschbaren Segmenten für Fräsbreiten von 50 mm bis 120 mm ausgestattet. Ebenso nivelliert sich die Fräse in Fahrtrichtung selbst, was saubere Fräskanten garantieren soll. Der Materialauswurf erfolgt entweder rechts und links oder einseitig, Auf Wunsch kann die Fräse auch mit einem Absaugstutzen ausgerüstet werden.    §

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