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Kleemann erhält Umwelttechnikpreis für effektive Lärmreduzierung

Auf der Bauma im April hatte Kleemann seine Lösungen für einen umweltverträglichen Aufbereitungsbetrieb erstmals vorgestellt, jetzt erhielt der Hersteller dafür den »Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg«. Ausgezeichnet wurde die signifikante Lärmreduzierung mobiler Brechanlagen – eine Verbesserung für das gesamte Baustellenumfeld.

Zum sechsten Mal zeichnete das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Würt­temberg innovative Umwelttechniken aus, die einen bedeutenden Beitrag zur Ressourceneffizienz und Umweltschonung leisten. Unter mehr als 80 eingereichten Innovationen erreichte Kleemann mit der effektiven Lärmreduzierung in der Kategorie »Techniken zur Emissionsminderung, Aufbereitung und Abtrennung« den zweiten Platz.

Herausforderung: mobile Aufbereitung in urbanem Gebiet

Als umweltbelastender »Stoff« gilt unter anderem Baustellenlärm. In immer mehr Städten gelten bereits Auflagen, wie laut Baustellen sein dürfen. Und zwar zum Schutz der betroffenen Anwohner, denn Lärm hat negative Einflüsse auf den Menschen und die Umwelt. Mobile Brechanlagen von Kleemann ermöglichen die Aufbereitung an Ort und Stelle. Dies spart Transportwege, ist kosteneffizient und verursacht weniger CO2-Ausstoß. Die Einsatzorte sind häufig umgeben von städtischem Wohnraum, das stellt das mobile Brechen auf Abbruchbaustellen vor entsprechende Herausforderungen. Die Kleemann-Entwicklungsingenieure erarbeiteten Lösungen, die mobile Anlagen leiser und damit auch »anwohnerfreundlicher« und »anwenderfreundlicher« machen.


Umweltfreundlicher Betrieb

Der Hauptverursacher von Lärm bei mobilen Brechanlagen ist – neben dem Brechprozess selbst – der Motor. Die Luftführung, der Kühler sowie Luftverwirbelungen im Bereich des offenen Bodens unter dem Motor verursachen Schallemission. Mit einem neuen Optionspaket zur Geräuschreduzierung verringern seitlich angebrachte Schutzklappen auf Höhe des Motors den Schallaustrag. Zusätzlich wurde der offene Aggregatboden lärmdicht geschlossen. Durch diese Maßnahmen hat Kleemann eine deutliche Absenkung des Schallpegels erreicht und den Umkreis des wahrnehmbaren Schalls deutlich verkleinert. Die Lärmemission konnte um bis zu 6 dB reduziert werden – 3 dB sind für das menschliche Ohr bereits eine Halbierung des Geräuschempfindens. Das entlastet das Anwohnerumfeld und ermöglicht ein lärmreduzierteres Arbeiten nahe an der Maschine.    t

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