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Fliegl: Plattformanhänger ist universell konfigurierbar

Kaum verzichtbar für den Bau und auch im Garten- und Landschaftsbau punktend – der Tandem-Plattformanhänger wird als ein universell nutzbares Transportmittel auf dem Stand von Fliegl auf der Bauma sein. Mit einer von Grund auf überarbeiteten Konstruktion, die weitere Vorteile für den Anwender verspricht, stellt Fliegl in München die nächste Generation seines ­Tandem-Plattform-Anhängers TPS 118 erstmals vor.

Das neu konstruierte Chassis bietet eine deutlich größere Bodenfreiheit als bisher. In Verbindung mit den neuen Integral-Luftkesseln und den im Deichselrohr verlegten Leitungen ist der Einsatz auch im rauen Gelände möglich. Dies gilt insbesondere auch für die EBS-Anlage, die jetzt nach Herstellerangaben optimal geschützt montiert wird. Beschädigungen und hohe Reparaturkosten sollen damit weitestgehend ausgeschlossen werden.

Mit den Integral-Luftkesseln verzichtet Fliegl komplett auf herkömmliche Luftkessel zur Bevorratung von Druckluft für die Bremsanlage. Die notwendige Luft wird in Hohlprofilen gespeichert, die als tragende Elemente ohnehin vorhanden sind. Dies spart Gewicht und erhöht die Bodenfreiheit.

Wippenaggregat

Die Federung wird durch ein wartungsarmes Wippenaggregat gewährleistet. Auch bei den Tandem-Anhängern werden die Achsen per Laser eingemessen. Dies soll den Verschleiß an Reifen und Fahrwerk vermindern und die Kraftstoffkosten minimieren.

Die Heckanschrägung reduziert die Ladehöhe und sorgt so in Verbindung mit den Auffahrrampen für einen geringen Auffahrwinkel. Dies unterstützt das Verladen von Maschinen mit geringer Bodenfreiheit.

Die gesamte Ladefläche wird von 400 mm hohen klappbaren Bordwänden umfasst, die mitsamt den steckbaren Eckrungen leicht demontiert werden können. Falls erforderlich, kann der Freiraum zwischen den Rampen mit einer steckbaren Rückwand verschlossen werden.

Bei dem ausgestellten Fahrzeug werden zwei der vielen möglichen Rampenvarianten gezeigt. Ob mit Holz oder als verzahnte Stahlschienenrampe, dank der Gasdruckheber ist der Ein-Mann-Betrieb möglich. Dies gilt auch für den seitlichen Verschub der Rampen.

Messeexponat bringt lediglich 2 800 kg auf die Wiege

Der Aufbau verfügt über einen Stahl-Riffelblech-Boden. Das verwendete Material soll auch Beladungen mit einer hohen Punktlast verzeihen. Trotzdem wird ein vergleichsweise niedriges Leergewicht erreicht – auch mit der gezeigten Ausstattung wiegt der Tandemanhänger nur rund 2 800 kg.


Mit einer Pritschenlänge von 5 200 mm und einer Breite von 2 480 mm ist das Verladen von Europaletten möglich. Auch die Sicherung der Ladung ist eine der Stärken des TPS 118. Fünf Paar Zurrösen im Boden sowie zwei Paar Zurrösen in den Ecken unterstützen die sichere Be­festigung der Ladung. Das Sicherungszubehör kann im abschließbaren Werkzeugkasten untergebracht werden.

Eine sichere Beladung, auch ohne dass ein Zugfahrzeug angekuppelt ist, soll durch die einfach zu bedienende Klappabstützung am Heck garantiert werden. Die Anpassung an unterschiedliche Zugfahrzeuge ist dank der höhenverstellbaren Zuggabel möglich.

Die Plattform-Tandemanhänger von Fliegl decken ein breites Anwendungsspektrum ab. Auch als Niederflur-Anhänger bekannt, sind die Fahrzeuge dank einer breiten Ausführungs- und Optionspalette universell einsetzbar.

Bis zu drei Laderampen ermöglichen die Auffahrt von Spezialmaschinen. Bei Bedarf kann auch mit einem Planenaufbau die ­Ladung gegen Witterung geschützt werden. In der Tridem-Achsausführung sind bis zu 30 t Gesamtgewicht möglich.    §

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