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BRIGGS & STRATTON: Für den Einsatz in Mietmaschinen optimiert

Effizienz hoch, Betriebskosten runter – der neue Vanguard 400 von Briggs & Stratton ist der zweite einer Modellreihe von Grund auf neu entwickelter Einzylindermotoren für professionelle Anwender und insbesondere für die Gerätevermietung.

Wie die bereits seit dem vergangenen Jahr verfügbare 200er-Version soll auch der 400er-Motor starke Produktleistung mit geringen Gesamtbetriebskosten kombinieren. Die bereits zur Bauma vorgestellte Neuheit (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 4/19, Seite 277) ermöglicht Baumaschinenvermietern längere Intervalle für den Ölwechsel und reduziert die Gefahr von Schäden durch fehlerhafte Bedienung.

Ein Ölwechsel wird laut Hersteller alle 200 Betriebsstunden erforderlich. Damit ist der Einsatzzyklus nach Herstellerangaben doppelt so lang wie üblich. Darüber hinaus ist der Motor serienmäßig mit einem Zyklon-Luftfiltersystem ausgestattet, das Wechselintervalle von bis zu 600 Stunden erlaubt. Als Ergebnis wird ein besonders wirtschaftlicher Betrieb bei reduzierten Betriebskosten und mit weniger Stillstandzeiten ausgelobt. Der Motor ist nach Stufe V, EPA-Stufe 3 zertifiziert und wird mit einer dreijährigen Garantie ausgeliefert.

Der neue Vanguard 400 ist für den Einsatz in einer Vielzahl von Geräten geeignet, darunter Schredder, Betonsägen und -brecher, Generatoren, Pumpen und Gebläse. Beim britischen Unternehmen Dragon Equipment kommt der Vanguard 400 bereits im neuen Betonbrecher CR 300 zum Einsatz. »Die Kraftstoffeffizienz und das voll integrierte Zyklon-Luftfiltersystem machen den Motor ideal für schwierige Arbeitsumgebungen«, kommentiert Firmeninhaber Jeff Haines.


Einfacher Aufbau und Benutzerfreundlichkeit

Der Einbau in vorhandene Geräte ist ohne große technische Änderungen möglich. Der neue Antrieb arbeitet auch bei niedrigen Temperaturen von bis zu – 28 °C und in extremen Schräglagen von bis zu + 45 °C in jeder Richtung ohne Leistungsverlust. Diese Eigenschaften sollen es OEM ermöglichen, vielseitig verwendbare Geräte auf der Basis des neuen Motors zu entwickeln.

Der Startvorgang des Motors wurde auf lediglich drei Schritte reduziert. Die elektronische Zündung, die Drehzahleinstellung und die Kraftstoffzufuhr werden über einen 3-in-1-Hebel gesteuert. Dieser dient zugleich als Transportsicherung. In Stopp-Position werden Zündung und Kraftstoffzufuhr unterbrochen, um zu verhindern, dass Benzin auslaufen oder ins Motoröl gelangen kann. Fehlbedienungen, Verschmutzungen und Beschädigungen durch auslaufenden Kraftstoff werden vermieden. t

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