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Yanmar und Rototilt: Unschlagbares Duo

In der Welt der Reichen und Schönen ist es so: Steht ein Partner im Rampenlicht muss sich der andere mit dem Schattenplatz begnügen und in Bescheidenheit üben. Häufig zu Unrecht – sind es doch nicht selten die Hintergundakteure und Nebendarsteller, die die Leistung bringen. In unserem Fall macht das gekonnte Zusammenspiel von Maschine und Technik den Erfolg aus.

Fernab von rotem Teppich und Boulevard, 10 Kilometer südlich von Dortmund ist ein Yanmar B110W für Landschaftsbau Vest GmbH im Einsatz. Neben zusätzlichem Heckgewicht, Allradlenkung und 8-fach Bereifung gehört auch ein Rototilt Tiltrotator zur Sonderausstattung. Für eine so indviduelle Konfiguration braucht es Branchenkenntnis und Erfahrung – beides bringt Lieferant Tecklenborg Baumaschinen aus Werne mit.

In Schwerte-Holzen errichtet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eine Wohneinrichtung für Menschen mit psychischen Behinderungen. Die Gestaltung der Außenanlagen obliegt Firma Landschaftsbau Vest aus Recklinghausen. Seit Mai ist das Team von Geschäftsführer Christoph Kirschner auf der Baustelle Am Steinbach in Schwerte im Einsatz. „Der Yanmar wird hier hauptsächlich für Ausschachtungen, Planierarbeiten und das Verteilen von Schotter eingesetzt“, berichtet Kirschner.

„Mit dem B110W haben wir definitiv eine gute Wahl getroffen. Aufgrund der mangelnden Bodenstabilität und der Höhenunterschiede auf dem Gelände sind wir froh, eine so zuverlässige Maschine zu haben“, führt er weiter aus. Christian Schwenniger, Gebietsverkaufsleiter bei Tecklenborg ergänzt: „Die robuste Bereifung in Kombination mit dem Allradantrieb macht das Rangieren auf schwierigem Untergrund auch bei begrenztem Platz möglich.“ Doch nicht nur in Sachen Wendigkeit ist der B110W anderen Maschinen überlegen. „Der Bagger verfügt über eine Anhängerkupplung mit Zuglast von 4.800 Kilogramm. So können Füllmaterialien wie Kies, Schotter oder Sand und benötigte Anbauwerkzeuge direkt auf einen Anhänger aufgeladen und mit dem Bagger transportiert werden“, erklärt Schwenniger.

Wechseln, Drehen und Schwenken auf Knopfdruck

Stichwort Anbauwerkzeuge: Der Tiltrotator strahlt zwar nicht in sattem Gelb, bringt keine 11 Tonnen auf die Waage und hat keinen leistungsstarken Deutz Motor unter der Haube. Dafür punktet er mit geringem Gewicht, feinfühliger Hydraulik und millimetergenauer Präzision. „Wenn man erstmal ein paar Monate mit dem Rototilt gearbeitet hat, will man ihn so schnell nicht mehr missen“, berichtet Baggerfahrer Jazek Nowak.


Ein Tiltrotator wird zwischen Baggerausleger und dem jeweiligen Anbaugerät angebracht. Mit seiner Hilfe ist der Baggerfahrer in der Lage, das Anbaugerät zu schwenken und zu drehen. „Ein Tiltrotator ist mit einem Handgelenk vergleichbar“, veranschaulicht Schwenniger. Der RS Rototilt Tiltrotar ist bis zu 40 Grad kippbar und endlos drehbar: So können Anbauwerkzeuge in der gesamten Reichweite des Auslegers in jede beliebige Position gebracht werden. Der Bagger arbeitet so um Hindernisse herum, ohne umgesetzt werden zu müssen. Dank der vergrößerten Bewegungsfreiheit der Ausrüstung kommt die Maschine zusätzlich mit weniger Arbeitsraum aus. „Wenn ich die Anbaugeräte wechseln will, muss ich den Bagger nicht einmal verlassen“, erklärt Nowak. „Ich kann in der Maschine sitzenbleiben und dank des Tiltrotators innerhalb weniger Sekunden von Greifer auf Tieflöffel wechseln.“ Dies spart eine Menge Zeit und manuelle Nacharbeiten entfallen durch die präzise Führung der Anbaugeräte. Kirschner ergänzt: „Wie ein so unscheinbares Gerät ganze Arbeitsprozesse optimiert und beschleunigt ist wirklich erstaunlich.“

Mehr als nur Händler

Langjährige Treue zu Geschäftspartnern und Mitarbeitern prägt die Philosophie von Landschaftsbau Vest: Nowak ist seit 2004 bei Landschaftsbau Vest angestellt, beinahe genau so lange besteht die Geschäftsbeziehung zu Firma Tecklenborg. „2006 haben wir die erste Maschine an Landschaftsbau Vest geliefert“, erinnert sich Schwenniger. 15 Jahre Geschäftsbeziehung sprechen für sich: „Insbesondere bei beratungsintensiven Themen wie der Anschaffung eines neuen Baggers merkt man, dass es bei Tecklenborg nicht nur um verkaufte Stückzahlen geht. Herr Schwenniger hat den Bagger für uns quasi maßgeschneidert. Wir können uns nicht mehr vorstellen, woanders zu kaufen“, lobt Kirschner.

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