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Martin: Ein System mit unzähligen Anwendungen

Als einer der führenden österreichischen Hersteller bietet MARTIN innovative Systeme für die Baggeranbautechnik. Als wesentlich für den Erfolg gelten das Schnellwechselsystem M-Quick und rotierenden Anbaugeräte. »Das zur Anforderung passende Anbaugerät in Kombination mit unserem Schnellwechselsystem M-Quick und einem Powertilt bietet immer die effektivste Lösung«, ist MARTIN-Geschäftsführer Andreas Veith überzeugt.

Der anhaltende Trend, bei Kompaktmaschinen in der Klasse von 4 t bis 10 t auf Schnellwechselsysteme zu setzen, erfordert auch bei den Anbaugeräten innovative Lösungen. Hier verfolgt das Traditionsunternehmen aus Ludesch in Vorarlberg einen eigenen Weg bei den rotierenden Anbaugeräten. Da besonders in diesen Gewichtsklassen sowohl das Gewicht am Baggerstiel als auch die Baubreite sehr wichtig sind, werde – so unterstreicht Andreas Veith – die Rotation nur dort verbaut, wo sie auch wirklich gebraucht werde. Bei normalen Grabarbeiten könnten leichte Löffel verwendet werden, wodurch Reißkraft, Ladevolumen und Grabtiefe erhalten bleiben.

Das Sortiment rotierender Anbautechnik von MARTIN umfasst verschiedenste Löffel, Greifer, Planierbalken oder auch Rechen. In Kombination mit dem Schnellwechselsystem M-Quick kann innerhalb kurzer Zeit direkt von der Kabine aus auf das passende Anbaugerät gewechselt werden. Dadurch wird auch bei häufigem Wechsel immer das richtige Werkzeug verwendet, was für weniger Verschleiß bei Bagger und Werkzeug sowie ein effektiveres und wirtschaftlicheres Arbeiten bewirken sollte.

Schnellwechselsystem als Kernprodukt

Als nach eigenen Angaben eines der ersten euro­päischen Unternehmen setzte MARTIN auf die Schwenkantriebe von Powertilt. Für die Anforderungen in geologisch anspruchsvollen Umgebungen versprechen diese Tiltrotatoren nach wie vor entscheidende Vorteile. »Wir haben großteils einen Schwenkbereich von ± 90 ° zur Verfügung. Mit einer Baubreite von nur 280 mm haben wir zudem eine sehr kompakte und robuste Lösung entwickelt. Wir sind deutlich schlanker und leichter als vergleichbare Systeme«, betont Andreas Veith die Vorzüge des Systems. Da die maximalen Öldurchflussmengen nicht eingeschränkt würden und es zu keinem spürbaren Druckverlust komme, empfehle sich das M-Quick-System für den Einsatz mit Hydraulikhämmern.


Ein umfangreiches Löffelsortiment

Bei der Entwicklung der Baggerlöffel wird besonders auf Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit wert gelegt. Bei MARTIN ist man der Überzeugung, dass durch die intelligente Konstruktion der Löffel auch die Maschinen nachhaltig geschont werden. Dank einer eigens entwickelten Sattelkonstruktion sieht MARTIN die Belastung auf Lager- und Hydraulikzylinder um bis zu 50 % reduziert. Dadurch sollten sich die Wartungs- und Betriebskosten der Bagger wesentlich verringern und wirtschaftlicheres Arbeiten gesichert werden.

Das umfangreiche MARTIN-Löffelsortiment umfasst Tieflöffel, Grabraumlöffel und Löffel für Spezialanwendungen wie zum Beispiel Sortier-, Siebgitter- oder Trapezlöffel. Allen gemein sind eine leichte Konstruktion mit Schwerpunkt auf Stabilität und Verschleißfestigkeit. Ein ausgewogenes Design gilt als entscheidend für die Dämpfung hoher Lastwerte im Betrieb. Als weitere Merkmale der Baggerlöffel nennt der Hersteller konische Ausführungen für leichtere Entleerung, integrierte Löffeltransportsysteme und hartverchromte Bolzen.

Vielfältige Produktauswahl

Für besondere Anwendungen stehen die Greifer der neuen Serie »II« zur Verfügung. Entweder als Universalgreifer oder als Abbruchgreifer wollen beide Modelle mit einer hohen Schließkraft bei großer Öffnungsweite, geringem Gewicht und einem servicefreundlichen Aufbau aufwarten. Ergänzt wird das Sortiment mit Anbaugeräten wie Aufreißzähnen, Roderechen oder Siebgitterlöffel.    t

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