Martin GmbH Rotierende Anbaugeräte mit Tilt-Funktion kombiniert

Ob Schnellwechselsystem, Baggerlöffel oder Spezialanbaugerät – die Produkte des österreichischen Unternehmens Martin sind dafür konstruiert, die Arbeit leichter und effektiver zu machen. Dafür setzen die Vorarlberger auf die Rotation am Anbaugerät. Kombiniert mit einem M-Tilt will dieses System weniger Gewicht am Stielende bei maximaler Effizienz bieten. Dadurch bleiben Grabkräfte, Ladekapazität und die Dynamik der Maschine dauerhaft erhalten.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Martin GmbH

Der Hersteller aus Ludesch verbaut die Rotationsfunktion nicht in einem Dreh-Tilt-System, sondern direkt beim jeweiligen Anbaugerät. Das Tilt-System ist Teil einer kompakten Einheit zusammen mit dem Schnellwechselsystem M-Quick. Dies ermöglicht besonders schmale Baubreiten mit bis zu 300 mm. Schnellwechselsysteme bieten zudem den Vorteil, dass innerhalb kürzester Zeit das passende Werkzeug verwendet werden kann. Das spart deutlich Zeit und schont die Ausrüstung.

Durch die Trennung von Tilt-Funktion und Rotation komme es, so betont Martin-Geschäfts­führer Andreas Veith, der das Unternehmen mit rund 120 Mitarbeitern seit 2015 leitet, zu keinen Einschränkungen: »Vor allem der Schwenkbereich des Tilt-Systems wird nicht reduziert.« Bei der Lösung der Vorarlberger stünden immer ± 90° zur Verfügung. Das M-Quick-System sichere bei jedem Anbaugerät die maximale Öldurchflussmenge ohne Einschränkung. »Gerade beim Betrieb eines Hydraulikhammers ist das ein wesentlicher Punkt«, so Veith weiter.

 »Wir empfehlen unseren Kunden eines unserer Schnellwechselsysteme mit einem M-Tilt und das zur Anforderung passende Anbaugerät. Somit kommt Rotation nur dann zum Einsatz, wenn sie wirklich benötigt wird.«  Andreas Veith,  Geschäftsführer Martin GmbH

Ein abgestimmtes System

Das breite Sortiment rotierender Anbautechnik von Martin umfasst verschiedene Löffel, Grabenräumlöffel, Greifer und Planierbalken, von denen alle mit den mechanischen sowie hydraulischen Schnellwechselsystemen kombiniert werden können.

Dem Unternehmen ist es wichtig, alles aus einer Hand bieten zu können und dabei höchste Qualitätsstandards zu gewährleisten. Mit seinem »Martin Dedicated System« hat der Hersteller ein umfassend aufeinander abgestimmtes Produkt­programm etabliert. Das System ist CE-konform und verspricht absolute Produktsicherheit über viele Jahre hinweg. Durch hochwertige Materialien, innovative Konstruktionen und sorgsame Produktion soll eine sehr lange Lebensdauer erreicht werden. »Wir empfehlen unseren Kunden eines unserer Schnellwechselsysteme mit einem M-Tilt und das zur Anforderung passende Anbaugerät. Somit kommt Rotation nur dann zum Einsatz, wenn sie wirklich benötigt wird, und ist wesentlich einfacher für den Anwender. Das spart Geld und auch Ressourcen«, unterstreicht Andreas Veith.


Sicherheit steht an oberster Stelle

Die von der deutschen BG Bau geprüften Sicherheitsfanghaken der Martin-Produkte wurden ur­sprünglich für Schreitbagger konstruiert. Die Fanghaken wurden damals in längerer Form zur Aufnahme (Fangen) der Anbauwerkzeuge von den Maschinisten gewünscht. Man erkannte schnell, dass diese Funktion der Sicherheit diente. Daher baut Martin die Sicherheitsfanghaken in der jetzigen Form seit mehr als 20 Jahren. Die Fangeinrichtung verhindert ein Herunterfallen beim Entriegeln. »Dank dieser einfachen Vertiefung ist nicht nur das Ablegen, sondern auch das Aufnehmen der Anbaugeräte sicher«, unterstreicht Veith.

Die Fanghaken werden einteilig aus Vollmaterial gefräst und es gibt keine Schweißverbindung, Spannungsrisse werden effektiv vermieden. Die Sicherheitsfanghaken werden als absolut zuverlässig und wartungsfrei beschrieben. Die Funktionssicherheit der Fanghaken sei zudem während der gesamten Produktlebensdauer vorhanden und das System zudem sehr anwenderfreundlich. Bei der einfachen Konstruktion werden keine zusätzlich bewegten Bauteile benötigt. Alle Martin-Schnellwechselsysteme sind mit dieser Sicherheitsfunktion ausgestattet (mechanisch, hydraulisch und vollhydraulisch). Dadurch gelten die Schnellwechselsysteme der Vorarlberger als robust, zuverlässig und wartungsarm. Die Verwendung hochverschleißfester Stähle und eine präzise Fertigung unterstützen eine lange Lebensdauer.    t