Liebherr International: Firmengruppe Liebherr verzeichnet einen Umsatz von über zehn Milliarden Euro

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Die Firmengruppe Liebherr hat 2020 einen Umsatz von 10,341 Mrd. Euro erzielt. Im Vergleich zu 2019 verzeichnete das Unternehmen damit einen Rückgang um 12 % – nach mehreren erfolgreichen Jahren und vor dem Hintergrund der besonderen Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr ist dies dennoch zufriedenstellend.

Der Liebherr-Firmengruppenumsatz mit den Erdbewegungsmaschinen, Materialumschlagmaschinen, Spezialtiefbaumaschinen, Mobil- und Raupenkranen, Turmdrehkranen, Betontechnik und Mining lag mit 6,848 Mrd. Euro um 10,4 % unter dem Vorjahr. Auch außerhalb von Baumaschinen und Mining ging der Umsatz zurück. So erzielte Liebherr mit den Segmenten Maritime Krane, Aerospace und Verkehrstechnik, Verzahntechnik und Automationssysteme, Kühl- und Gefriergeräte sowie Komponenten und Hotels einen Umsatz von 3,493 Mrd. Euro (– 15 % gegenüber Vorjahr).

Für das Jahr 2020 vermeldet die Firmengruppe ein Jahresergebnis nach Steuern von 7 Mio. Euro. Angesichts der besonderen Herausforderungen und erschwerten Rahmen­bedingungen kann dies dennoch als Erfolg gewertet werden.


Trotz des deutlichen Umsatzrückgangs blieb die Mitarbeiterzahl stabil. So beschäftigte Liebherr zum Jahresende weltweit insgesamt 47 925 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 124 weniger als im Vorjahr. Im vergangenen Jahr investierte die Firmengruppe 512 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung. 605 Mio. Euro flossen in die Produktionsstätten und das weltweite Vertriebs- und Servicenetz. Die Investitionen gingen damit im Vergleich zum Vorjahr um 151 Mio. Euro zurück.

Die erfreuliche Entwicklung des Auftragseingangs im 1. Quartal 2021 über verschiedene Produktsegmente der Firmengruppe hinweg deutet auf eine signifikante Steigerung des Absatzes in 2021 hin. Gesamtwirtschaftliche Chancen ergeben sich aus der weltweiten Erholung verschiedener Industriezweige, in denen auch die Firmengruppe Liebherr aktiv ist. Gleichzeitig bestehen aber weiterhin Unsicherheiten über die Geschwindigkeit der gesamt­konjunkturellen Erholung.    t

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