Liebherr: Neuer Raupenbagger rundet »Generation 8« ab

Mit dem neuen Raupenbagger R 928 G8 hat die »Generation 8« von Liebherr Zuwachs bekommen. Mit ihren mehr als 30 t Gesamtgewicht in verschiedenen Konfigurationen will die Neuheit aus dem elsässischen Liebherr-Werk in Colmar dennoch mit hoher Zugkraft und Tragfähigkeit aufwarten.

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Der neue R 928 G8 ergänzt die aktuelle »Generation 8«, die bereits sieben Modelle von 22 t bis 45 t Gesamtgewicht umfasst, und reiht sich zwischen dem R 926 G8 und dem R 930 G8 ein. Die Modularität der neuen »Generation 8« hat die Markteinführung des neuen Modells erleichtert, da sie auf bestehenden und leistungsfähigen Komponenten aufbaut. Entsprechend hat der R 928 G8 einige Merkmale mit dem R 926 G8 und dem R 930 G8 gemeinsam: Den gleichen Oberwagen und die gleiche Ausrüstung wie der R 926 G8 und den gleichen LC- bzw. NLC-Unterwagen wie der R 930 G8.

Der R 928 G8 rundet das aktuelle Angebot an Raupenbaggern der »Generation 8« ab. Er soll sich durch hohe Zugkraft, hervorragende Tragfähigkeit und einen großen Löffel auszeichnen. Sein optimiertes Gewicht erleichtert zudem die Lösung von bisherigen Transportproblemen. Der R 928 G8 will es mit Maschinen aufnehmen, die schwerer sind als der R 926 G8 und leichter als der R 930 G8.


Kontinuierliche Verbesserung

Die »Generation 8« der Liebherr-Raupenbagger entwickelt im Vergleich zur Vorgängergeneration höhere Reiß- und Losbrechkräfte. Auch das Drehmoment des Oberwagens wurde gesteigert. Neben höheren Leistungswerten ermöglicht ein neues Ausrüstungskonzept die Optimierung der Lastkurve und eine günstigere Trägheit des Drehantriebs, was den Kraftstoffverbrauch senkt. Die neuen X-förmigen Unterwagen sorgen für mehr Stabilität. Die automatische Zentralschmierung soll eine längere Lebensdauer der Teile gewährleisten und die Produktivität der Maschinen verbessern.

Den großzügigen, klimatisierten Arbeitsraum nennt Liebherr als weiteres Merkmal der »Generation 8«. Auf den Bediener warten eine voll versenkbare Frontscheibe, ein pneumatischer Sitz mit Vertikal- und Längsdämpfung und ein hochauflösender Touchscreen. Durch LED-Technologie konnten der Stromverbrauch gesenkt und die Beleuchtungsqualität verbessert werden.

Eine gute Rundumsicht sowie die hinteren und seitlichen Überwachungskameras maximieren die Sicherheit des Arbeitsumfelds. Die Kabine ist dank der anhebbaren Bedieneinheit leicht zugänglich, das Heckfenster dient auch als Notausstieg. Um die Sicherheit bei Wartungsarbeiten zu verbessern, wurde der Zugang zum Oberwagen und zur Wartungsplattform verbreitert und ist nun seitlich angeordnet.    t

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