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Kurz Aufbereitungsanlagen: Mit Elektroantrieben überzeugt

Franz Leinfelder gründete sein Baumaschinen- und Erdbewegungsunternehmen in Genderkingen bei Augsburg im Jahr 1998 für die Geschäftsbereiche Landschaftsbau, Straßen- und Tiefbau, Erdbau und Abbruch. Nachdem aber der Abbruchsektor und damit der anfallende Bauschutt immer mehr zulegten, baute Leinfelder das Baustoff-Recycling deutlich aus. Zum Maschinenpark zählt heute auch eine SBM-Prallmühle des Typs Remax 400.

Vor zwölf Jahren hatte Leinfelder die erste Brecheranlage in den Maschinenpark übernommen, mittlerweile sind vier Brecheranlagen im Betrieb. Im Jahr 2010 wurde in Genderkingen ein, über eine BImSch-Genehmigung verfügender, Recycling-Platz eröffnet, wo sämtliche Baustoffe angenommen und weiterverarbeitet werden. Weil Mobilität, Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit für Leinfelder an oberster Stelle stehen, war auch bei Investitionsüberlegungen des Jahres 2019 von vornherein klar, dass eine weitere neue Brecheranlage so groß wie möglich, aber dabei auch transportabel sein müsste.

Im Vorfeld der geplanten Neuanschaffung einer Prallmühle sollte eine Anlage angemietet und auf Herz und Nieren geprüft werden. Nach Gesprächen auf der diesjährigen Bauma zwischen Hersteller SBM, dem Händler Kurz Aufbereitungsanlagen und der Firma Leinfelder fiel die Wahl auf die in Österreich gefertigte SBM Remax 400, eine 1300er-Prallmühle mit ca. 48 t Gesamtgewicht.

Kompakte Transportmaße, eine Rinne unter dem Brecher, elektrische Antriebe und ein Windsichter waren einige der Gründe für Leinfelder, die Anlage in die engere Auswahl einzubeziehen.


In der Testphase wurde Asphalt auf einer Baustelle auf 0/8 mm mit einer Leistung von mehr als 100 t/h aufbereitet. Dank angehängtem Sieb konnten sämtliche Materialien aus der gewünschten Körnung hergestellt werden. 0/11, 0/22, 0/32 oder 0/45 wurden in einem Arbeitsgang produziert. Das Überkorn wurde mittels Rückführband zum Nachbrechen transportiert oder mit dem Austragsband seitlich auf Halde gelegt.

Windsichter am Überkornband

Die Rinne unter dem Brecher schützt das dahinterkommende Förderband vor Eisen- und Steindurchschlägen. Als ein Alleinstellungsmerkmal der Remax 400 gelten ihre vollelektrischen Antriebe. »Durch Elektroantriebe können wir auf Adblue und Rußpartikelfilter verzichten. Auch der Dieselverbrauch mit rund 30 l/h bis 40 l/h kann sich sehen lassen«, so Franz Leinfelder. Als weiteren Pluspunkt nennt der Firmeninhaber und Chef für rund 20 Mitarbeiter den Windsichter am Überkornband. »Wir können hier alle Materialien wie Folie, Holz, Plastik, Styropor und andere Fremdstoffe aus dem Bauschutt entfernen und ein erstklassiges Recycling-Material während des Brechvorgangs erstellen«, schwärmt denn auch Harald Weber als Vertriebsleiter der Kurz-Gruppe.

Neben den genannten Vorzügen der SBM-Prallmühle Remax 400 waren der professionelle Service, die schnelle Reaktionszeit und die kompetente Beratung ein weiteres Plus, mit der Kurz Aufbereitungsanlagen und Leinfelder handelseins wurden.    t

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