Kuhn – Komatsu Intelligentes Duo im Erdbaueinsatz

Um das eigene Unternehmensmotto »Wir schaffen Raum für neue Vorhaben« effektiv umsetzen zu können, hat Schneider Erdbau kürzlich intelligente Maschinentechnologie von Komatsu bei Kuhn Baumaschinen angeschafft: einen Bagger PC210LCi-11 und eine Raupe D61PXi-24. Die Maschinen werden im Straßen-, Deponie- und Erdbau eingesetzt.

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Auf 15 Baustellen parallel arbeiten etwa 100 Mitarbeiter für das Unternehmen Schneider Erdbau. Der Schreinermeister Andreas Schneider und der Architekt Heinrich Schnitzlein hatten das Unternehmen im Jahr 1953 gegründet und gleich eine richtungsweisende Entscheidung getroffen: Da zu dieser Zeit noch alle Aushubarbeiten von Hand ausgeführt wurden, entschlossen sie sich, einen transportablen Bagger anzuschaffen. Es war der erste zwischen Mittenwald und Lechfeld. Seit 2019 leitet Georg Kees das Unternehmen als Geschäftsführer.

i-Technologie bietet Vorteile

Heute ist der vielseitige Betrieb bekannt für eine gute Portion Pioniergeist, motivierte Mitarbeiter und für moderne Technologie im Fuhr- und Maschinenpark. Diese zeigt sich beispielsweise in der i-Technologie von Komatsu. So will der Hydraulikbagger PC210LCi-11 nicht nur einerseits neben der Erfüllung der geltenden Abgasnormen EU-Stufe V, durch eine gesteigerte Kraftstoffeffizienz und einen um bis zu 6 % gesenkten Kraftstoffverbrauch, höheren Fahrerkomfort und neue Sicherheitsausrüstung punkten, andererseits soll er eben auch von der ab Werk integrierten Komatsu-Maschinensteuerung profitieren. Durch diese technische Neuerung kann sich der Fahrer ganz auf die Einsatzeffizienz konzentrieren, während das System sicherstellt, dass nur so viel Material bewegt wird, wie geplant.


Für verschiedenste Einsätze wurde auch die neue Komatsu-Raupe D61PXi-24 angeschafft. Sie unterstützt u. a. zwei ältere Raupen des Typs D51 im Maschinenpark. Dank des erhöhten Materialtransports und der guten Auftragslage hat sich Kees entschieden, eine weitere, etwas größere Raupe anzuschaffen. Neben der Größe der Raupe haben den Unternehmer auch die Effizienz der Maschine und die Zuverlässigkeit der alten Komatsu-Raupen überzeugt, verbunden mit dem verlässlichen Support von Kuhn. Neben der Benutzerfreundlichkeit und Übersichtlichkeit der Raupe überzeugte auch die integrierte GPS-Steuerung. Die bei anderen Lösungen am Schild installierten Komponenten der Maschinensteuerung werden bei Komatsu durch zwei ab Werk installierte GNSS-Antennen auf dem Kabinendach, eine inertiale Messeinheit (IMU+) und Zylinder mit Hubwegsensoren ersetzt. Das tägliche An- und Abbauen von Antennen und Kabeln am Schild ist so nicht mehr nötig und der damit verbundene Verschleiß der Komponenten entfällt.     t