KH-Kipper: Kipperfernsteuerung wird zum »Kinderspiel«

Der polnische Aufbauspezialist KH-Kipper hat kürzlich eine Kippbrücke ausgeliefert, die gleich über eine Doppelsteuerung verfügt. Bei der ersten handelt es sich um eine Standardsteuerung mit pneumatischem Kippgeber am Fahrersitz, mit der zweiten lässt sich der Kipper von außerhalb der Kabine fernsteuern. Die bequeme, sichere und intuitive Bedienungslösung vergrößert das Sichtfeld und erlaubt es dem Bediener, sich an der am besten geeigneten Stelle auf der Baustelle zu positionieren.

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Die Funksteuerung selbst stammt vom schwedischen Anbieter Tele Radio, einem Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung in der drahtlosen Kommunikation. Dies soll eine schnelle Verfügbarkeit von Ersatzteilen garantieren, beispielsweise infolge von Beschädigungen oder dem Verlust der Fernbedienung. Das System verfügt über einen Sicherheitsnotschalter im Schaltkasten des Kipperhilfsrahmens. Zusätzlich bietet eine rote Taste der Fernbedienung eine vergleichbare Funktion. Mit dem Deaktivieren der Fernbedienung wird das Sicherheitsrelais in der Funksteuerung getrennt, die Elektroventile werden nicht mit Strom versorgt. Grundsätzlich wird die Fernbedienung nach drei Minuten automatisch abgeschaltet. Die Stormversorgung der handlichen Fernbedienung erfolgt über zwei übliche AAA-Batterien.

Fernbedienung als freikonfigurierbare Option

Die Fernbedienung bietet KH-Kipper auch optional mit beliebiger Funktionstastenzahl sowie individuellem Marken-Branding an. Damit lassen sich dann auch andere Funktionen des Kippaufbaus steuern wie die hydraulische Bordwand, das hydraulische oder elektrische Verdeck, das Heben und Senken des hydraulischen oder pneumatischen Unterfahrschutzes sowie das Umschalten zwischen Kran und Kipper. KH-Kipper hat bereits mehrfach derartige Lösungen für Aufbauten umgesetzt, die an Kunden in West- und Nordeuropa ausgeliefert wurden.    t