KH-Kipper: Das winterliche Glatteis nicht vergessen

Kommunalunternehmen wollen den gesamten Prozess der Straßeninfrastrukturinstandhaltung wirtschaftlich reibungslos und effizient gestalten, kostengünstige Lösungen sind damit angeraten. Ein Wechselsystem erlaubt, dass Kommunalfahrzeuge das ganze Jahr über maximal ausgenutzt werden können. Im Osten Deutschlands sind aktuell sechs Fahrzeuge mit Kippbrücken von KH-Kipper im Einsatz, die auch für den Einsatz mit Sand- und Salzstreuer ausgestattet werden können. Die Kipper wurden im Vorjahr beim lokalen Fahrzeugaufbauer Falkenrehder Fahrzeug und Metall in Ketzin bei Berlin aufgerüstet.

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Der Aufbauwechsel nimmt nur wenige Minuten in Anspruch, dank der komprimierten Bauweise werden dazu nur zwei Personen benötigt. Der jeweils nicht genutzte Aufbau ruht auf vier Stützen. Der Boden des Dreiseitenkippers ist aus schwedischem Strenx-Stahl gefertigt, wegen der aggressiven Wirkung von Salz wurde der Aufbau vor der Lackierung verzinkt, um ihn vor Korrosion zu schützen. Auch Stützen und klappbare Tritte erleichtern den Zugang zum Aufbau. Das Hydrauliksystem wurde mit Bioöl befüllt. Der Unterflur-Kippzylinder ist verchromt, was ihn korrosionsbeständig macht sowie Haltbarkeit der Dichtungen und des gesamten Kippzylinders erhöht. Die abklappbaren Seitenbordwände verfügen über eine Federentlastung und können bei Bedarf demontiert werden. Die Kipperzusatzausstattung umfasst unter anderem eine klappbare Aufstiegsleiter unter dem Kipperboden, fünf Paar Zurrösen zur Sicherung des Ladeguts sowie eine 1-Kreis-Hydraulik für einen Kippanhänger.


Der im Winterdienst eingesetzte Salzstreuer von Küpper-Weisser kann mit Sole und mit Salz betrieben werden. Zusätzlich verfügt der 3-Achser über einen Hiab-Ladekran am Heck.
KH-Kipper bietet auch Wechselsysteme in der Kombination von Kipper und Betonmischer an.     t