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Jürgen Kölsch GmbH Dreifach präsent auf der IFAT 2024

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Jürgen Kölsch

Jürgen Kölsch mit Sitz im Heimertingen ist seit bald vier Jahrzehnten spezialisiert auf das Thema Aufbereitungstechnik. Neben gigantischen raupenmobilen Brechern für Naturstein mit über 100 t Gesamtgewicht pflegt Kölsch auch ein handverlesenes, qualitativ hochwertiges Programm für die anspruchsvolle Wertstoffrückgewinnung und das klassische Abfallrecycling. Das Unternehmen ist längst Stammgast auf der IFAT und wird dieses Jahr als Co-Aussteller bei Pronar und Zemmler sowie auf der Demofläche des VDMA präsent sein.

Sowohl das polnische Unternehmen Pronar als auch der deutsche Hersteller Zemmler werden durch Kölsch exklusiv im gesamten süddeutschen Raum vertreten. Der Service umfasst unter anderem die Beratung, Instandhaltung und Instandsetzung, den Service und die Ersatzteilversorgung. Praktisch das gesamte Programm steht auch zur Miete oder per Leasing zur Verfügung, hinzu kommt ein breites Angebot an Gebrauchtmaschinen.

Premiere für Pronar Pro.S1

Am Messestand werden einige Maschinen von Pronar zu sehen sein: Zum einen dürfen sich Besucher auf einen modernen, kompakten Zerkleinerer mit der Typenbezeichnung Pronar Pro.S1 freuen. Darüber hinaus werden drei langsam laufende Zerkleinerer mit der Kennung MRW (MRW 2.65g, MRW 1.300g, MRW 2.1010) und der schnell laufende Zerkleinerer MRS 1.53 ausgestellt. Zum Messegepäck gehören außerdem zwei Trommelsiebanlagen (radmobil: MPB 20.55 hybrid und raupenmobil: MPB 20.55gh EX) und ein raupenmobiles Haldenförderband mit der Kennung MPT 31/1g dual power.

Als spannendste Neuheit, die Pronar und Kölsch auf der IFAT zeigen werden, gilt der neue Zweiwellenbrecher Pronar Pro.S1. Er soll so kompakt sein, dass er für den Transport in einen Container verladen werden kann. Zudem zeichne er sich durch eine Vielzahl an Optimierungen aus, die ihn von ähnlichen Maschinen seiner Art unterscheiden. Die Anlage ist ausgestattet mit verstärktem Hauptrahmen und verstärkter Brechkammer. Die Wellen sind robotergeschweißt, dies soll eine kontinuierliche Qualität sicherstellen. Vier Innenwände des Arbeitsraumes sind mit einer Hardox-Auskleidung versehen. Standardmäßig kommt die Maschine mit einem Raupenfahrwerk und einem Hooklift-Containerrahmen.

Flexibel und leistungsstark

Der mit zwei Walzen ausgestattete, langsam laufende Zerkleinerer Pronar MRW 2.65g eignet sich für bis zu 80 t Materialdurchsatz pro Stunde. Der Aufgabetrichter fasst bis zu 4 m3 an Material, das durch die Load-Sensing-Automatik reibungslos und effizient verarbeitet wird. So bleibt der Kraftstoffverbrauch niedrig und die 175 kW des Volvo-Penta-Motors der Stufe V werden nie über Gebühr beansprucht. Verschiedene, leicht auszutauschende Wellen stehen zur Verfügung und ermöglichen die optimale Anpassung an das Aufgabematerial. Das Hakenliftfahrgestell, in Verbindung mit dem Raupenfahrwerk, erleichtert das Verladen. Die auf der IFAT gezeigte Maschine verfügt über einen hydraulischen Trichter.

Die mobile Trommelsiebanlage MS3200 mit drei Ausgabebändern in Aktion.

Ebenfalls zu sehen sein wird der Pronar MRW 1.300g. Auch dieser langsam laufende Vorzerkleinerer könne durch seine vorbildliche Energieeffizienz in Verbindung mit höchster Einsatzflexibilität punkten. Diverse Schneidmesser stehen zur Verfügung, deren Austausch einfach und mit handelsüblichem Werkzeug vorgenommen werden kann. Pro Stunde werden im Idealfall bis zu 370 t Sperrmüll zu verarbeitet. Andere typische Aufgaben sind Grünabfälle, Biomasse, Holz, Kunststoff, Papierabfall oder Folien und Kleinschrott. Standardmäßig verfügt der MRW1.300g über einen elektrischen Rückwärtseinzug, eine hochklappbare Gegenschneide und ein automatisches Reinigungssystem für den Motorkühler.

Wer eine Maschine für anspruchsvolle Aufgaben sucht, wird bei dem Pronar MRW 2.1010 fündig. Hohe Leistungsreserven bietet in dem langsam laufenden Vorzerkleinerer der Cat Motor, zertifiziert nach Stufe V, mit 16,1 l Hubraum und einer Leistung von 585 kW. Das qualifiziere den MRW 2.1010 auch für die Verarbeitung von Problemmaterialien, die er in außerordentlich gleichmäßiger Korngröße ausgibt. Sein Gesamtgewicht liegt bei etwa 44 t.

Den Anforderungen gewachsen

Der Pronar MRS1.53, ein mobiler, schnell laufender Zerkleinerer, rückt Holzpaletten, Sträuchern, holzähnlichen Werkstoffen und Grünabfall aller Art mit Rotorumdrehungen von bis zu 1000 U/min zu Leibe. Auf der Standardwelle sind hierfür 36 beweglich gelagerte, leicht austauschbare Klingen montiert. Für die Produktion von RDF (Ersatzbrennstoffen) wird die Standardwelle durch eine Trommel mit fest verschraubten Schneidmessern ersetzt. Enorme Leistungsreserven stellt ein 405 kW starker Volvo Penta Motor der Stufe V bereit.

Spannend ist auf der IFAT aber auch das Thema der alternativen Antriebe. Hybridantriebe sind in aller Munde, aber noch längst nicht für alle Maschinen in der Aufbereitung verfügbar. Pronar zeigt mit der radmobilen Trommelsiebanlage MPB 20.55 hybrid eine weitere Messepremiere. Verbaut wird hier ein dieselelektrischer Antrieb, bestehend aus einem leistungsstarken 80 kVA-Dieselaggregat, angetrieben von einem John Deere 55 kW Stufe V Dieselmotor. Die Aufgabengröße liegt bei bis zu 100 mm, der Durchsatz beläuft sich, optimale Bedingungen vorausgesetzt, auf bis zu 150 m3/h. Die Messemaschine auf der IFAT verfügt über ein Reinigungssystem für den Motorkühler, der Abweisrost ist hydraulisch klappbar, vor Überladung schützt ein Drucksensor in der Bunkerautomatik. Bequem ist zudem die Bedienung mittels Funkfernsteuerung.


Darüber hinaus können Messebesucher auch den Pro­nar MPB 20.55gh EX sowie das raupenmobile Haldenband Pronar MPT 30/1g dual power genauer unter die Lupe nehmen.

Live im Demo-Einsatz

Zemmler wird drei Maschinen am eigenen Stand ausstellen, eine weitere auf der Demofläche des VDMA Standes. Alle Exponate tragen die Typenbezeichnung MS, ein Kürzel für mobile Trommelsiebanlagen (am Stand: MS3200 und MS5200). Auf der »Crushing Zone«-Demofläche des VDMA ist Zemmler mit der MS4200 vertreten. Kölsch stellt hier zudem einen Prallbrecher von Rubble Master aus, den RM100Go! mit der Nachsiebeinheit MS105Go! mit integriertem Windsichter.

Kompakte Abmessungen bei hohem Durchsatz und die bewährte Zemmler Doppeltrommel-Technologie zeichnen beispielsweise die Zemmler MS3200 aus. Bei einem Gesamtgewicht von unter 8 t ist diese Siebtrommel gut für einen Durchsatz von bis zu 60 m3/h, verdaut werden dabei Aufgabengrößen von bis zu 200 mm. Optional treibt ein 12,7 kW starkes Diesel-Antriebsaggregat einen Generator mit einer Leistungsabgabe von 16,5 kVA an. Die auf der IFAT gezeigte MS3200 ist besonders umfassend ausgestattet, unter anderem mit einem verschleißgeschützten Aufgabetrichter, einem Aufsteckring für eine dritte Fraktion, einem Profigurt für Bandaufgeber und dem optionalen Heckband für die Grobfraktion.

Für hohe Ansprüche

Durch die Zemmler Doppeltrommel-Technologie, die reichlich Trommelfläche bereitstellt (hier insgesamt ca. 32 m2), werden bei der MS4200 präzise Trennschnitte, Wirtschaftlichkeit und hoher Durchsatz möglich. Die Leistung sei großzügig bemessen – dafür sorge das dieselelektrische Antriebskonzept, basierend auf einen 74,5 kW starken Cat Dieselmotor der Stufe V. Pro Stunde sind bis zu 120 m3 Durchsatz möglich, die maximale Aufgabegröße liegt bei 250 mm. Die IFAT Messemaschine weist über 20 Ausstattungsoptionen auf, vom Pre-Cleaner für das Aufgabematerial über den Wendelüfter für den Hydraulikölkühler bis zum hydraulisch angetriebenen Kompressor. Die Maschine wird auf dem Demostand des VDMA zu besichtigen sein.

Darüber hinaus zeigt Zemmler die MS5200. Die Siebtrommel könne rund 150 m3 pro Stunde durch eine Gesamt-Siebfläche von 47 m2 schleusen, die durch die Doppeltrommel nonstop im Einsatz sind. Auf der IFAT wird das dieselhydraulische Antriebskonzept verbaut sein, wahlweise können aber auch ein hydraulischer oder elektrischer Antrieb geordert werden. In jedem Fall ist eine optimale Synchronisation zwischen der Trommelumdrehung und den Austrags­bändern gewährleistet. Ein energiesparender« ecoMode« minimiert den Verbrauch und verlängert das autarke Arbeiten.j

 

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