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Jürgen Kölsch GmbH Zwei Powerscreen Premiertrak 600 liefern Leistung am Limit

Basalt ist ein besonderer Stoff. Ein Gewinnungsunternehmen im Süden Deutschlands weiß ein Lied davon zu singen. Aufgrund der teilweise extremen Gesteinshärte fielen die in der Vergangenheit eingesetzten Brecher immer wieder in Rekordzeit aus. Selbst Rahmenbrüche waren keine Seltenheit. Ein Fall für die Jürgen Kölsch GmbH: Der Spezialist unter den Aufbereitern riet zu Powerscreen Lösungen. Zwei Premiertrak 600, eingesetzt als Primärbrecher in zwei separaten Gewinnungszügen, bewähren sich nun schon seit über einem Jahrzehnt. Das Powerscreen Ensemble wisse Maßstäbe in Bezug auf die erzielte Quantität und Qualität der Basaltprodukte und die Belastbarkeit der Brecher zu setzen.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Jürgen Kölsch

Seit 2010 begleitet Kölsch das Gewinnungsunternehmen und versorgt es mit Maschinen, Lösungen und schnellem, kompetenten Service. In der Basaltgewinnung sind in diesem Betrieb zwei Powerscreen-Züge simultan im Einsatz.

Basalt weist üblicherweise eine Druckfestigkeit von zwischen 100 und 300 MPa auf. Im vorliegenden Fall wurden stellenweise jedoch bis zu 500 MPa gemessen. Hinzu kommt, dass das hier vorliegende Gestein auch noch abrasive Eigenschaften aufweist, was bei Basalt normalerweise nicht der Fall ist.

Hier bewährt sich die „grüne Macht“. Zwei Gewinnungszüge arbeiten parallel, jeder bestehend aus Powerscreen Vorbrecher, Nachbrecher und Siebanlage, sämtlich in der Hausfarbe des irischen Herstellers. Nach und nach wurden alle anderen Brecher ausgetauscht, der erste im Jahr 2016. Aktuell werden an einem normalen Tag pro Gewinnungszug zwischen 2000 und 3000 t Basalt-Frostschutz in der Körnung 0/45 produziert. Die laut Datenblatt maximale Stundenleistung der eingesetzten Premiertrak  600 liegt bei 600 t. In der beschriebenen Basalt-Applikation ist ein maximaler Durchsatz von 400 t/h erzielbar. In der Praxis wird das jedoch nicht voll ausgereizt, die beiden Vorbrecher schleusen etwa 300 t/h durch. Antriebsquelle ist ein Scania Stufe-V-Dieselmotor mit 331 kW.

Im vorliegenden Fall wurde die Variante mit Direktantrieb gewählt, die an Robustheit und Sparsamkeit kaum zu übertreffen sein dürfte. Das installierte GPS-gestützte Überwachungssystem meldet beim Premiertrak 600, bei voller Auslastung, einen durchschnittlichen Verbrauch von 26 Litern Diesel pro Stunde. Der zweite Vorbrecher, ein Premiertrak 600E, begnügt sich sogar mit nur 22 l/h.

Die kraftvolle Hubkinematik garantiert, in Verbindung mit groß dimensionierten Schwungrädern mit hohem Trägheitsmoment, maximale Durchsatzleistung bei gleichzeitig exzellentem Zerkleinerungsergebnis. Der vollhydraulisch verstellbare Brechspalt (75 bis 200 mm) ermöglicht eine schnelle und präzise Anpassung an unterschiedlichste Materialanforderungen. Dank des Umkehrsystems lassen sich Blockierungen sicher und in kürzester Zeit beheben – für höchste Anlagenverfüg-barkeit, minimale Stillstandszeiten und maximale Produktivität.


Im Powerscreen Programm steht die Baureihe Premiertrak 600 für die größten raupenmobilen Vorbrecher. Diese Einschwingen-Backenbrecher sind bewährt und weltweit nachgefragt: Powerscreen baut etwa zwei Stück davon pro Monat. 
In der aktuell vorliegenden Bauform ist der Premiertrak 600 seit 2015 in Produktion.

Der Premiertrak 600 ist generell geeignet für mittelgroße bis große Betriebe in den Bereichen Natursteingewinnung, Abbruch, Recycling und Bergbau. Der verschleißfeste XL-Aufgabetrichter fasst 15 m³, die Brechkammer misst 1.200 x 820 mm.

Seit 2020 gibt es den Premiertrak 600 in einer aufgewerteten Variante mit der Typen-bezeichnung Premiertrak 600E-XL. Das „E“ steht für elektrischen Antrieb, „XL“ verweist auf das mächtige Vorsieb der Anlage. Als Premiertrak 600E ist dieser Brecher mit einem integrierten Dieselgenerator ausgestattet, der sowohl den Brecher wie auch eine weitere Einheit, etwa ein Sieb, antreiben kann. Antriebseinheit für Premiertrak 600 und 600 E ist das erwähnte Stufe-V-Aggregat von Scania.

Die E-Variante glänzt nicht nur durch ihren leisen Betrieb, sie ermöglicht zudem eine außerordentlich feinfühlige Regulierung der Brechergeschwindigkeit und damit die perfekte Anpassung an unterschiedlichstes Aufgabematerial. Alternativ ist auch eine dieselhydraulische Variante des Brechers erhältlich. Inbetriebnahme und Steuerung gestalten sich schnell und kinderleicht. Innerhalb weniger Minuten nach dem Transport ist der Brecher einsatzbereit. Die Steuerung verfügt über eine hochmoderne, intuitiv zu bedienende Oberfläche und ein hochauflösendes Anzeigendisplay.

Die automatische Start-/Stoppfunktion, ausgezeichnete Diagnosewerkzeuge und unkomplizierte Einstellroutinen tragen zusätzlich zu einer geradezu vorbildlichen Bedienerfreundlichkeit bei. 

 

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