Aktuelles Erdbewegung

Hyundai Construction: Zwei Kettenbagger im schweren Kanalbau in Franken

Im mittelfränkischen Dinkelsbühl ist die Dauberschmidt-Gruppe mit mehr als 130 Jahren Familienunternehmen unter der aktuellen Leitung von Geschäftsführer Peter Kehrle im Hoch-, Tief- und Hallenbau sowie im Schlüssel-Fertigbau tätig, zudem werden Baustoffe vertrieben. Zum rund 50 Maschinen umfassenden Fuhrpark an Baggern und Radladern gehören auch zwei Hyundai-Kettenbagger: ein R235LCR-9 und seit Mitte dieses Jahres ein 30 t schwerer HX300. Betreut werden die Maschinen, die überwiegend im Kanalbau tätig sind, vom zuständigen HCEE-Vertragshändler Engelhardt Baumaschinen aus Schopfloch.

Eine große Baumaßnahme stellt seit Mitte letzten Jahres die Erneuerung der kompletten Kanalisation in Dinkelsbühl-Sinbronn dar. Innerhalb von zwei Jahren werden hier 6 000 m neue Kanäle in offener Bauweise verlegt und zusätzlich rund 140 Hausanschlüsse erneuert. Zum Einsatz kommen Kunststoffrohre mit DN 200. Das Angebotsspektrum von Dauberschmidt beim Kanalbau umfasst auch die Verlegung und Herstellung der Druckrohrleitungen bis hin zu den Leitungen für Gas und Wasser. Zusätzlich führt man Behälter, Sonderbauwerke und Becken aus, ebenso wie Betriebsgebäude und Außenanlagen.

Die neuen Rohre werden in Tiefen zwischen von 3 m bis 6 m Tiefe verlegt. Dazu müssen ungefähr 12 000 m³ Aushub bewegt werden. ­Eine aufwendige Arbeit, denn der Aushub muss mit Lkw abgefahren und nach dem Einbau der neuen Leitungen wieder angefahren werden. Es werden separate Rohrleitungen für Regen- und Brauchwasser verlegt.

Moderne Baggertechnik

Der 35 t schwere HX300 LR ist mit einem 10 200 mm langen Ausleger und einem 7 850 mm messenden Stiel ausgerüstet. 800-mm-Dreistegbodenplatten unterstützen den sicheren Stand. Der 14 560 mm lange und einsatzfertig etwa 35 t schwere Bagger lässt sich als ungeteilte Last per Tieflader transportieren. 19 000 mm maximale Reichweite eignen den HX300 LR für Böschungs- und Kanalarbeiten, aber auch für den Einsatz im Abbruch und bei großen Erdbaulosen.

Mit der HX-Serie (Einsatzgewichte von 14 t bis 90 t) bietet Hyundai eine Serie moderner ergonomischer und leistungsstarker Hydraulikbagger. Stufe-IV-Motoren von Perkins, Cummins und Scania sowie ein neues Design sollen ebenso überzeugen wie umfangreiche Neu- und Weiterentwicklungen bei Kabine, Komponenten und Bedienung. Wichtiges Merkmal aller HX-Hydraulikbagger ist die um bis zu 4 dB im Innenraum leisere und 13 % größere Kabine.


Kabinenpluspunkte

Das kapazitive Touchscreendisplay wurde auf 8" vergrößert. Hier hat der Fahrer die Möglichkeit, zahlreiche Parameter in übersichtlichen und intuitiv geführten Menüpunkten einzustellen. Zwei Ansichten und drei Modi sind abrufbar. Neben Anzeigen und Schaltern lassen sich viele Einstellungen mit einblendbaren Schiebereglern einstellen und mit geringem Aufwand anpassen. Zusätzlich befinden sich 18 konventionelle Tasten unter dem Display zum Aktivieren von Zentralschmierung, Standgas oder auch Arbeitsscheinwerfern. Das reaktionsschnelle Display ist blendfrei, vibrationsarm und es lässt sich in Neigung und Drehrichtung frei einstellen.

Zusätzlich lassen sich Informationen vom Smartphone via Wifi auf das Display übertragen. Um dem Fahrer effizientes Arbeiten zu erleichtern, verfügt das Display über eine große farbige Eco-Anzeige.

Das Radio ist in Reichweite des Fahrers in die rechte Armlehne integriert und mit Bluetooth- und USB-Schnittstelle für die Koppelung von Smartphone und Radio ausgerüstet. Das serienmäßige Mikrofon synchronisiert sich per Bluetooth über das Radio mit der Freisprecheinrichtung.

Die neue ROPS-/FOPS-Kabine wird auf isolierenden Dämpfern montiert, die die Schwingungen am Fahrerplatz deutlich reduzieren. Fahrersitz und Bedienkonsolen mit Joysticks sind eine Einheit, die sich automatisch auf das Fahrergewicht einstellen. Eine Rückfahrkamera ist serienmäßig eingebaut. Optional liefert Hyundai das System Advanced Around View Monitoring (AAVW): Hierbei erscheint auf dem Display eine 360°-Rundumsicht, zusammengesetzt aus den Bildinformationen von vier am Bagger montierten Kameras. Mit dem ebenfalls erhältlichen Überwachungssystem Intelligent Moving Objects Detection (IMOD) werden Objekte erkannt, die sich rund um den Bagger bewegen, und auf dem Touchscreen visualisiert.    t

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