Geda: »Nachbarschaftshilfe« im Höhenzugang

Seit Sommer 2020 liefen bei Märker Zement, einem Familienunternehmen der Steine- und Erdenindustrie, die Vorbereitungen auf Hochtouren: Im Donau-Ries entsteht einer der modernsten Zementöfen in Deutschland, der einen bestehenden, bereits 50 Jahre alten Ofen ersetzen soll. Ziel ist, mit dieser Modernisierung des Zementwerks, neben der Sicherung von Arbeitsplätzen, auch die Verbesserung des Klima- und Umweltschutzes. Das mittelständische Unternehmen nutzt vor Ort die räumliche Nähe zur Firma GEDA: Während der Bauphase eines Vorwärmetauschers leistet der GEDA BL 2000 Twin wichtige Dienste.

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Die Montagefirma hat sich für einen GEDA BL 2000 Twin entschieden, um das Projekt bestmöglich abwickeln zu können. Wie schon in der Vergangenheit, wird auch für den Neubau des 118 m hohen Wärmetauschers auf den benachbarten Industrie- und Bauaufzughersteller gesetzt. Häufig werde der BL 2000 Twin laut GEDA mit seiner großen Bühne von 3,2 m x 1,45 m x 2,1 m als »Hauptschlagader der Baustelle« bezeichnet, schließlich könne mit ihm der Transport von bis zu 23 Personen angenehm, sicher und effektiv gestaltet werden. Auch der Transport von sperrigen Gütern bis zu einer Förderhöhe von 250 m lasse sich bewältigen.

Durch eine Hubgeschwindigkeit von 40 m/min oder mit der nötigen Ausstattung bis zu 55 m/min können Baumaterialien, Werkzeug und Personen zügig in die Höhe befördert werden. Das integrierte Premium-Paket mit möglicher Fernwartung, Windsensoren und intelligenten Rufsteuerungseinsatz will noch mehr Komfort und Bedienerfreundlichkeit bieten. Bei Beginn der Baumaßnahmen wurde der Bauaufzug zunächst auf ca. 20 m aufgebaut. Je nach Baufortschritt und somit Höhe des Turms wuchs der BL 2000 Twin mit und wurde entsprechend aufgestockt. Am Ende hat er eine Aufbauhöhe von 100 m erreicht und wird, bis der Bau der Außenwand abgeschlossen ist, täglich seinen Job erledigen.

Gute Erfahrungen zählen

Bereits in der Vergangenheit hat GEDA mit Aufzügen das nachbarschaftliche Zementwerk unterstützt. Am alten, 80 m hohen Wärmetauscherturm wurde ein Permanentaufzug der Serie SH montiert. Der Industrieaufzug SH 2000 erweist sich seit 2013 als zuverlässiger Helfer. Sein 1,5 m x 2,8 m x 2,15 m großer Fahrkorb mit einer Nutzlast von 2 t bietet Platz, um auch sperrige und schwere Teile sicher nach oben und unten zu befördern. Mit einer Förderhöhe von 68 m und einer Geschwindigkeit von 40 m/min kann er die zehn Haltestellen bewältigen.


Bereits ein Jahr später waren die Vorteile der GEDA-Aufzüge nicht mehr wegzudenken und ein weiterer, der SH 1000, wurde fest an einem Mehrkammersilo mit sechs Etagen installiert. Für die Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten in diesen Höhen bleibt ohne die Geräte zu viel Zeit – im wahrsten Sinne des Wortes – auf der Strecke. Hier können bis zu elf Personen oder 1 t Material in eine Höhe von 62,2 m befördert werden. Die etwas kleinere Bühne mit 1,2 m x 1,68 m x 2,15 m deckt den benötigten Platzbedarf genau ab.

Für die Brandkalkaufbereitung wurde im Jahr 2016 der bisher kleinste Aufzug, der SH 850 installiert. Dieser fährt alle fünf Haltestellen mit einer Förderhöhe von 26,6 m an und ist speziell auf das Bauwerk abgestimmt.

Alle Aufzüge sind an die erschwerten Umgebungsbedingungen eines Brennbetriebs der Steine- und Erdenindustrie angepasst.

Weitere Projekte beschlossen

Sobald der Bau abgeschlossen ist, soll die Erfolgsgeschichte GEDA-Märker weitergehen. So werden nach der finalen Fertigstellung des Ofens zwei GEDA-Permanentgeräte fest installiert. Derzeit wird der GEDA 3700 ZP P fest an dem zum Ofen gehörigen Kühlergebäude montiert. Hierbei handelt es sich um eine Transportbühne, die mit hoher Tragfähigkeit und großer Bühne aufwartet. Für die künftigen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten muss der Wärmetauscher rund um die Uhr zugänglich sein. Hierfür ist der GEDA SH 2500 prädestiniert. Er beliefert 14 Etagen und kann mit seiner Tragfähigkeit von bis zu 2,5 t die benötigten Materialien und Personen befördern.     t