Aktuelles Bau- und Nutzfahrzeuge

Ein Schweißroboter exklusiv für Schwarzmüller-Lehrlinge

Die Auszubildenden der Schwarzmüller-Gruppe haben jetzt ein zweites Zuhause. Der Hersteller hat im oberösterreichischen Hauptwerk Hanzing Ende Juni den ersten Bauabschnitt der neuen Lehrwerkstätte in Betrieb genommen.

Das Ausbildungszentrum wird nach Bauende 500 m² auf drei Stockwerken umfassen, aktuell wurde die Werkstatt für die zehn technischen Ausbildungsberufe fertig gestellt. CEO Roland Hartwig, der selbst »mit Lehre Karriere gemacht« hat, hat das Projekt persönlich vorangetrieben und betonte bei der Inbetriebnahme: »Wir wollen unseren Lehrlingen mehr als andere Unternehmen bieten und uns als Arbeitgeber positiv abheben. Denn unser Ziel ist, noch mehr Nachwuchskräfte für die anspruchsvolle Ausbildung bei einem Premiumhersteller der Fahrzeugindustrie zu gewinnen.«

Die Lehrwerkstätte entsteht in der früheren Dreherei. Das Unternehmen investiert rund 1 Mio. Euro, um ein Ausbildungs-, Schulungs-, aber auch ein Begegnungszentrum für bis zu 100 Auszubildende der Fahrzeugproduktion zu schaffen.


Vertiefung der Kenntnisse an den Maschinen

An Ausbildungsmaschinen stehen in der Werkstätte unter anderem ein vollautomatischer Schweißroboter, ein 3D-Drucker, Drehbänke, Fräsmaschinen oder auch Schweißkabinen zur Verfügung. Unter der Anleitung von Meistern erweitern die Lehrlinge ihre Kenntnisse und bereits erworbene praktische Fähigkeiten. Dabei findet auch eine berufs- und jahrgangsübergreifende Vernetzung der Lehrlinge statt, die der CEO für wichtig hält: »Es macht einen Unterschied, ob man sich vom Sehen kennt oder ob man gemeinsam an den Maschinen tätig ist. Letzteres intensiviert den Austausch, stärkt den Zusammenhalt und bildet Netzwerke für die Zukunft.«

Genutzt wird die Werkstätte im Rahmen des neuen betriebsinternen Ausbildungsprogramms, bei dem die Lehrlinge einen umfassenderen Einblick in die jeweiligen Maschinen und Fertigkeiten gewinnen. »Wir wollen ein tieferes Verständnis für die Ausbildungsinhalte vermitteln, als das in der Regel am Arbeitsplatz möglich ist. Wir wollen auch über den Tellerrand des einzelnen Berufes hinausblicken«, betont der CEO.    t

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