bauma Aktuelles Messerückblick

Zeppelin – Caterpillar: Den Rekord von 2016 »in den Schatten gestellt«

Einmal mehr haben sich Caterpillar und Zeppelin auf der Bauma als einer der Besuchermagneten erwiesen. »Die Bauma 2016 war für Zeppelin bislang die erfolgreichste Bauma aller Zeiten, und es war kaum vorstellbar für uns, diesen Rekord in den Schatten stellen zu können. Doch der Messeauftakt hätte für Caterpillar und Zeppelin nicht besser laufen können, sodass wir die Zahlen vom Messerekord aus 2016 bereits zur Halbzeit übertroffen hatten«, sagte Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung des Zeppelin-Konzerns. Insgesamt sei es gelungen, im Vorfeld und während der Bauma 3 550 neue und gebrauchte Baumaschinen zu verkaufen und einen Umsatz von 461,8 Mio. Euro zu erzielen.

Die Stimmung unserer Kunden ist sehr gut, die Auftragslage der Bauunternehmen, Baustoffhersteller und -händler befindet sich auf exzellentem Niveau, was sich in einer sehr positiven Investitionsbereitschaft und erfreulichem Kaufverhalten widerspiegelt. Wir konnten zahlreiche Kontakte herstellen und viele Geschäftsabschlüsse erzielen«, lautete das Fazit von Fred Cordes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin Baumaschinen GmbH. »Von der ersten Stunde an drängten die Besucher auf den Messestand von Caterpillar und Zeppelin in der Halle B6 und auf das Freigelände. Ich bin unglaublich stolz darauf, mit welchem Engagement und welcher Leidenschaft sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um die Belange unserer Kunden und Interessenten gekümmert haben.« Insgesamt wurden in der Bauma-Woche mehr als 7 800 Besuchsberichte geschrieben.

»Stabile Bank«

Zum Messeerfolg beigetragen hat das Baumaschinengeschäft von Zeppelin in Deutschland, Österreich, Tschechien und in der Slowakei, aber auch in den Ländern der CIS, also im Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. »Die Märkte in der CIS sind stark schwankend und nicht so stabil wie in Deutschland. Dennoch konnten auch wir große Erfolge verbuchen«, so Frank Janas, der bei Zeppelin die strategische Geschäftseinheit Baumaschinen CIS leitet. Schon im Vorfeld der Bauma sei es gelungen, Auf­träge über die Lieferung von Cat-Muldenkippern, -Radladern und -Baggern nach Russland, Usbekistan und in die Ukraine abzuschließen. Insbesondere der Bergbau erweise sich in diesen Ländern als »stabile Bank«.

Auf dem Messestand feierten 22 Produktneuvorstellungen von Caterpillar Weltpremiere, die auf starke Nachfrage stießen und zu intensiven Kundenkontakten und Verkaufsgesprächen am Messestand führten. »Das Motto des Messeauftritts hieß: ›Rewrite the Rules – Definieren Sie die Regeln neu‹. Dafür bieten Caterpillar und Zeppelin viele Ansätze – etwa durch Trends hinsichtlich alternativer Antriebe, durch vernetzte Baumaschinen oder mit den brandneuen Mini- und Kettenbaggern, die eine neue Ära für Baumaschinen einläuteten. Damit haben wir den Nerv oder besser gesagt das Interesse unserer Kunden getroffen. Als Marktführer haben wir durch unseren eindrucksvollen Messeauftritt unsere starke Position unterstreichen können«, betonte Fred Cordes.

Heiratsantrag auf dem Cat 992K

Anziehungspunkt auf dem Stand in Halle B6 waren vor allem der Cat Kettendozer D11 und der Cat Radlader 992K – die beiden größten der mehr als 60 Exponate. Seine Leidenschaft für Baumaschinen verband ein Besucher sogar mit einem spontanen Heiratsantrag, als er für seine zukünftige Braut auf dem Cat 992K in die Knie ging, um ihre Hand anzuhalten – das hatte es noch nie gegeben. Besonderes Glück hatte auch die Tiefbaufirma Mecklenburgische Kanalbau GmbH aus Rostock. Sie gewann einen Cat Minibagger 301.6, den Zeppelin am Stand unter den Kunden verloste.

In der Halle A4 konnten sich Besucher bei Zeppelin Power Systems zudem über die neuesten Motoren der EU-Abgasstufe V sowie über moderne Wartungs- und Reparaturoptionen informieren. Mithilfe einer VR-Brille konnten sie am Stand virtuell Einbauprojekte besuchen und Motoren im Einsatz betrachten.

»Großartiger Erfolg«

Eine Bauma der Superlative verzeichnete auch Zeppelin Rental. So konnte ein Auftragseingang von insgesamt 35 Mio. Euro verbucht werden. »Wir sind unglaublich stolz auf unsere Mannschaft, die diesen großartigen Erfolg erst ermöglicht hat«, sagte Peter Schrader, Geschäftsführer von Zeppelin Rental.


»Besonders freut es mich, dass wir in allen unseren drei Geschäftsbereichen – Maschinen- und Gerätevermietung, temporäre Infrastruktur und Baulogistik – sehr gute Geschäftsabschlüsse erzielen konnten«, sagte Peter Schrader. »Wir haben unter anderem Verträge für die Vermietung von Maschinen und Geräten für ein Musikfestival abgeschlossen sowie für zahlreiche Bauvorhaben, wie beispielsweise den Bau einer Pipeline. Im Energiehandel liegen wir mit einem Auftragseingang von über 3 Mio. Euro im Monat März auf einem Rekordhoch. Und in der Baulogistik haben wir Aufträge für mehrere neue Projekte gewonnen, für die wir künftig unter anderem die Logistikplanung und Zutrittskontrolle übernehmen.«

Besuchermagnet Infinity Room

Das Zusammenspiel des Gesamtportfolios von Zeppelin Rental erlebten Kunden und Interessenten im sogenannten Infinity Room, der sich zu einem wahren Besuchermagneten entwickelte. Auf drei 270°-LED-Screens tauchten die Besucher in die 3D-Welt einer Großbaustelle ein und lernten die Leistungen von Zeppelin Rental kennen. Der traditionelle Biergarten, an dessen Eingangstür sich täglich Schlangen bildeten, wurde intensiv für Kundengespräche genutzt – insgesamt 23 000 Besucher waren zu Gast.

Mit einer E-Baustelle legte Zeppelin Rental den Messe-Schwerpunkt unter anderem auf Maschinen und Geräte mit Elektro- und Hybrid-Antrieb für emissions- und geräuscharmes Arbeiten sowie reduzierte Betriebskosten. Außerdem wurden zahlreiche Neuheiten vorgestellt – wie innovative Caterpillar-Technologie, intelligente Verkehrstelematik-Lösungen oder die kameragestützte Baustellenbewachung.

»Beste Bauma aller Zeiten«

»Wir haben unsere Erfolgsgeschichte fortgeführt und die beste Bauma aller Zeiten erlebt«, sagte Michael Heidemann, Stellvertretender Vorsitzender der Zeppelin-Konzern-Geschäftsführung. Dafür musste er eine verlorene Wette einlösen. Er hatte nicht geglaubt, die Rekordzahlen von 2016 übertreffen zu können, musste sich jedoch bereits am Donnerstagabend geschlagen geben und deshalb sein Versprechen einlösen: ein paar Runden auf einer Rikscha durch die Messehalle B6 drehen und Fred Cordes über den Messestand fahren. ­»Solche Wettschulden sind Ehrenschulden. Noch nie habe ich so gerne eine Wette verloren«, kommentierte Michael Heidemann seine Fahrt auf der ­Fahrrad-Rikscha.

Einnahmen in Höhe von 200 000 Euro mit dem Verkauf von Modellen sowie Kleidung erzielte der Zeppelin-Fahrerclub und stellte zusammen mit den Einnahmen in Höhe von 460 000 Euro des Cat-Merchandising-Shops einen Rekord auf. Der Zeppelin-Fahrerclub zählt allein in Deutschland mehr als 30 000 Mitglieder und ist der älteste seiner Art in Europa. Rekordverdächtig war auch der Verzehr von 5,8 t Leberkäse, 24 000 Semmeln und der Konsum von 180 Hektolitern Bier.

Mancher Kaufvertrag wurde auch auf einem Bierdeckel unterschrieben – ein Marketing-Gag, an dem der eine oder andere Kunde Gefallen fand. TV-Moderatorin Barbara Schöneberger feierte mit Kunden die Vertragsabschlüsse und führte durch ein Abendprogramm unter dem Motto »Lichtgestalten« während der Bauma-Woche.

Weil sich Geschäfte auf der Bauma und soziales Engagement nicht ausschließen, sondern Hand in Hand gehen, unterstützte Zeppelin auch dieses Mal wieder die südafrikanische Hilfsorganisation »Home from Home« mit einer großzügigen Spende in Höhe von insgesamt 100 000 Euro. »Wir waren nicht nur erfolgreich, sondern haben damit noch ­eine gute Sache unterstützt. Was gibt es Schöneres?«, befand Michael Heidemann zum Abschluss der Bauma.     ß

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