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WIRTGEN / Kleemann GmbH Nachhaltiger Einsatz – hohe Betriebssicherheit

Der Kleemann-Backenbrecher Mobicat MC 110(i) Evo2 und der -Kegelbrecher Mobicone MCO 90(i) Evo2 verfügen mit dem Brecherdirektantrieb über ein gesamtheitliches Antriebskonzept, das die Basis für eine hohe Wirtschaftlichkeit bildet (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 5/22, Seite 26). Dabei wird der Brecher direkt und damit kraftstoffeffizient über eine Fluidkupplung angetrieben. Förderkomponenten wie die Aufgaberinne, das Doppeldeckervorsieb oder die Austragsbänder sind vollelektrisch ausgeführt.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Kleemann

Eine robuste und gut zugängliche Getriebebox sorgt bei den beiden Brechern für eine effiziente Kraftübertragung, die nicht nur mit hohem Wirkungsgrad arbeitet, sondern sich auch bestens vor Staub geschützt zeigen will. Stillstandzeiten sollen somit weitgehend vermieden werden. Der leistungs- und lastabhängige Lüfterantrieb fördert zudem einen geräuscharmen und wirtschaftlichen Betrieb. Im Eco-Mode lassen sich Spritverbrauch und der Verschleiß in Leerlaufphasen zusätzlich senken. Die Anlagen können optional mit einem Hitzepaket (– 15 °C bis + 50 °C) oder Kältekit (– 25 °C bis + 40 °C) ausgestattet werden. Das Kältepaket verfügt über eine autarke Standheizung mit komfortabler Timerfunktion.

Umweltverträglicher Betrieb – weniger Lärm und Staub

Im neuen Antriebskonzept wird die Drehzahl des Kühlerlüfters und damit auch die Kühlleistung automatisch geregelt, wodurch das Geräuschaufkommen laut Kleemann erheblich reduziert wird. Neben weniger Staubeintrag durch weniger be­wegte Kühlerluft soll auch das maschinennahe Ar­beiten für den Bediener deutlich angenehmer werden.

Für den Backenbrecher Mobicat MC 110(i) Evo2, der auch häufig in urbanen Gegenden zum Einsatz kommt, steht zudem ein optionales Lärmschutzpaket zur Verfügung. Das so nochmals reduzierte Geräuschaufkommen würde gar Arbeiten ohne besonderen Gehörschutz ermöglichen – ab­hängig vom zu verarbeitenden Material, von den weiteren Umgebungsbedingungen und lokalen Vorschriften. Um Staub zu reduzieren, sind die Maschinen u. a. am Brechereinlauf und Brecherabzugband serienmäßig mit Wasserdüsen und der entsprechenden technischen Infrastruktur ausgestattet. Damit können eine optional erhältliche Wasserpumpe oder eine externe Wasserquelle, falls vorhanden, verwendet werden. Optionale Bandabdeckungen tragen zudem zu einer Verbesserung der Luftqualität beim Brechen bei.


Mit Überlastsystemen Ausfallzeiten vermeiden

Die Überlastsysteme beider Brecher wollen nachhaltig die Betriebsbereitschaft der Anlagen steigern, indem ein möglichst kontinuierlicher Brechprozess sichergestellt wird. Beide Brechanlagen sind mit sowohl mechanischen als auch software-gestützten Überlastsystemen ausgestattet.

Der Backenbrecher Mobicat MC 110(i) Evo2 will mit einem mehrstufigen Überlastsystem mehr Sicherheit bei unbrechbarem Material bieten. Gelangt beispielsweise Metall in den Brechprozess, öffnet sich der Brechspalt (CSS) automatisch in bis zu zwei Sekunden über den gesamten Spaltbereich. Der Brecher muss während der kurzzeitigen Überlastsituation nicht gestoppt werden, die Brechkammer ist leer und ein manuelles Ausräumen des Brechers ist nicht notwendig, was Arbeit und Zeit spart. Nach der Überlastsituation fährt der Brechspalt wieder auf die ursprüngliche Position und der Brechprozess wird fortgesetzt. Die installierte Druckplatte als Sollbruchstelle wird geschont. Die Folge sind reduzierte Stillstandzeiten und eine erhöhte Brechleistung.

Beim Mobicone-Kegelbrecher MCO 90(i) Evo2 sind zwei unterschiedliche Systeme installiert. Das Überlastsystem »Tramp Release« schützt den Brecher vor unbrechbarem Material wie Holz oder Metall. Dabei hebt sich der Oberrahmen inklusive Brechmantel automatisch an, wodurch das un­brechbare Material durchfallen kann. Die »Ring­bounce Detection« hingegen reagiert auf zu viel Feinanteil im Aufgabematerial und verhindert das »Brikettieren« – das bedeutet ein Zusetzen des Brechers bzw. Verklumpen des Materials. Dabei wird der Hydraulikdruck des Brechers kontinuierlich überwacht. Das System reagiert bei Bedarf und verhindert so latente Überlasten. Je nach Maschineneinsatz kann die »Ringbounce Detection« über die Steuerung auf Leistung (»Mixture Mode«) oder auf Produktqualität (»Precise Mode«) ausgerichtet werden.    t

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