TII – Transporter Industry International Sales GmbH & Co. KG Aktuelle Entwicklungen und Bestseller vorstellen

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: TII – Transporter Industry International

Die TII Group bietet mit ihren Spezialisten TII Scheuerle und TII Kamag passgenau zugeschnittene Manövrier- und Transportlösungen, die auch schwerste und größte Lasten sicher befördern wollen – gemäß dem Messemotto und der TII-Aufforderung »Move the World«. Den Beweis für die eigene Innovationskraft will TII zur Bauma mit neuen Modellen aus den Baureihen EuroCompact, K25 und SPMT sowie weiteren Modellen antreten.

Anwender aus dem Bau- und Bergbaubereich stellen hohe Anforderungen. Mit dem EuroCompact U7 fügt TII Scheuerle der teilmodularen EuroCompact-Reihe eine besonders tragfähige Version in der Nutzlastklasse von 60 t bis 120 t hinzu, die sich für den Transport von Baumaschinen, Steinbrechern, Transformatoren und anderem schwerem Gerät eignet (das bauMAGAZIN berichtete bereits in Heft 11/21, Seite 100). Dank der Bereifung 285/70 R 19,5 und einem Achsabstand von 1 500 mm bietet das Fahrzeug je nach nationaler Gesetzgebung Achslasten bis 13,4 t onroad (bis 80 km/h) und 17,4 t offroad (bis 10 km/h).

Wo andere Hersteller bereits Modulfahrzeugkonzepte einsetzen würden, sieht sich TII Scheuerle mit dem EuroCompact U7 in der Lage, ein kompakteres, wendigeres und wirtschaftlicheres Fahrzeug anzubieten, das zudem Vorteile bei Genehmigungsverfahren und Leerfahrten verspricht. Der EuroCompact U7 ist mit Achsformeln von 0+4 bis 4+6 erhältlich. Zudem kann man die neue Variante mit dem Zusatzfahrwerk SmartAxle sowie drei verschiedenen Schwanenhälsen kombinieren und so entsprechend dem Nutzlastbedarf bzw. der Sattellast anpassen und den Auflieger somit auch wirtschaftlicher einsetzen.

EuroCompact FL02 bietet hohe Nutzlast

Als zweiter Vertreter der EuroCompact-Reihe auf der Bauma tritt der FL02 an. Das Einstiegsmodell in die EuroCompact-Welt soll u. a. mit bis zu 36 t Nutzlast sowie einer besonders niedrigen Brückenhöhe von 200 mm beziehungsweise einer Ladehöhe im Tiefbett von 300 mm in Fahrstellung sowie einem optimalen Verhältnis von Gesamtzug- zu Ladelänge auftrumpfen. Ob Baumaschinen, Stahl- und Betonteile oder Container – der FL02 ist dank Pendelachstechnologie und einer flexiblen Einsatzfähigkeit als, so TII, »wendiges Wirtschaftswunder« unter den Kompaktfahrzeugen konzipiert, das selbst bei ausgezogenem Teleskop (Ladelänge 12 270 mm) die Ein-Fahrer-Regelung erfüllt.

Der EuroCompact FL02 will hohe Nutzlast  und attraktive Betriebskosten verbinden.

Spezialist für Ladungen mit hohen Lastschwerpunkten

Für die Windindustrie hat TII Scheuerle den K25 L entwickelt (bauMAGAZIN 8/21, Seite 130). Die modularen Plattformwagen eignen sich aber auch für andere Einsätze, die mit übergroßen Ladegütern umgehen müssen, die hohe Punktlasten erzeugen und gleichzeitig einen hohen Lastschwerpunkt aufweisen. Der K25 L will mit maximaler Stabilität und Standsicherheit punkten. Der Zusatz »L« (»Low«) weist auf die niedrige Plattformhöhe von 875 mm (beladen) bei gleichzeitig großer Bereifung der Dimension 285/70 R 19,5 hin. Als einzigartig im Segment beschreibt der Hersteller die Spurbreite von 2 100 mm bei 3 000 mm Außenbreite. Das verringert die Kipp-Gefahr bei Ladungen mit großen Durchmessern um ein Vielfaches. Die technisch mögliche Achslast beträgt bis zu 23 t oder bis zu 13,9 t bei 80 km/h. Die Plattformwagen mit zwei bis sechs Achslinien lassen sich mit dem vorhandenen Zubehör der K25-Baureihe, wie Schwanenhals, Zuggabel, Drehschemel, Brücken und Turmadapter, kombinieren.


»Königsklasse« der Windturmtransporte

Nicht weniger als die »Königsklasse« will TII Scheuerle mit dem Windturmadapter WT70 zeigen. Tatsächlich setzt sich das Gesamtsystem aus zwei WT70 zusammen, die auf eine Vor- und Nachläuferkombination gesetzt werden. Je nach Nutzlastbedarf lassen sich die Achslinien von Vor- und Nachläufer so zusammenstellen, dass Zuladung und Länge des Transports in einem idealen Verhältnis stehen – im Falle des WT70 von 4+6 bis zu 7+9 Achslinien. Damit erschließt TII Scheuerle das Nutzlastsegment bis 140 t. Somit sollen sich auch Windturmsegmente leistungsstärkster Windkraftanlagen wirtschaftlich und sicher auf der Straße transportieren lassen. Dabei bietet das System über die vollständige Nutzlast hinweg die Funktionalitäten der WT-Baureihe. Durch die Möglichkeit, die Ladung hydraulisch um bis zu 1,5 m anzuheben, lassen sich viele Hindernisse wie Verkehrsinseln und Leitplanken überschwenken.

Vielseitiger Allrounder mit noch mehr Nutzlast pro Modul

Der SPMT PowerHoss gilt als wendiger Allrounder für die innerbetriebliche Logistik und bewegt sich sicher mit seinem Pendel­achsfahrwerk auf vielen Untergründen von asphaltierten Fahrbahnen bis hin zu Schotterpisten. Im Vorjahr hat TII Scheuerle das PowerHoss-Programm mit dem Sechsachser SPMT PowerHoss 330 mit 330 t Nutzlast pro Modul nach oben abgerundet (bau­MAGAZIN 6/21, Seite 118).     t