Aktuelles Verkehrswegebau / Tiefbau

Simex: Radfräsen im Trenching-Einsatz

Der italienische Hersteller Simex führt in seinem Sortiment mehr als 15 verschiedene Anbauradfräsen. Dank der breiten Produktpalette können Anwender weltweit den unterschiedlichsten Anforderungen beim Erstellen von Kabelgräben gerecht werden. Auch für Deutschland wurden zwei Modelle entwickelt, mit denen sich die örtlichen Anforderungen beim Verlegen von Glasfaserleitungen erfüllen lassen.

Für das Fräsen von Kabelgräben für Glasfaserrohre im innerstädtischen Bereich bietet Simex in Deutschland die beiden Modelle RWA 500 und RWS 400 an, letzteres ist eine Bauma-Neuheit des Jahres 2019. Mit ihr kann bei einer Fräsbreite von 50 mm bis 120 mm ein Radius von 5 m sowie bis zu einer maximalen Tiefe von 400 mm gefräst werden.

Für die kapillare Verlegung FTTH (Fiber to the House) sollen die Glasfaserrohre soweit wie möglich im Gehsteigbereich eingebracht werden. Übliche Gehsteige sind aber meist so schmal, dass Trägergeräte wie Kompakt- oder Radlader fast zwangsläufig im Einsatz schräg stehen, weil ein Radpaar auf dem Gehweg und das andere auf der Straße läuft. Um dennoch einen vertikalen Graben im 90°-Winkel fräsen zu können, hat Simex die Fräsen mit einer Tiltfunktion ausgestattet, die die Schräglage ausgleicht.

Das Simex-System der Selbstnivellierung sichert auch bei Straßenabsätzen- und -unebenheiten oder auf Garageneinfahrten eine gleichmäßige Frästiefe und eine kontinuierlich saubere Fräskante.


Um unterschiedliche Fräsbreiten zu erstellen, können die Räder mit zahnbesetzten Segmenten in den Breiten 50 mm, 80 mm, 100 mm, 120 mm und 150 mm leicht getauscht werden. Mit ebenfalls austauschbarem Zubehör kann der Aushub, je nach Baustellensituation, abgeführt werden. Angeboten werden die Varianten Ablage rechts und links des Fräsrads, Ablage einseitig sowie Absaugstutzen für Saugbagger oder Förderband. Mit der Anbauradfräse RWS 400 können Radien bis zu 5 m gefräst werden.    t

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