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Saint-Gobain Abrasives: Flotter Vorschub bei hohem Stahlanteil

Norton Clipper aus dem Hause Saint-Gobain Abrasives bietet ein komplettes Diamant­werkzeugprogramm für den Betonrück- und -umbau an. So etwa Diamanttrennscheiben für Wandsäge­maschinen, Kernbohrsysteme wie auch ein breites Spektrum an Diamant­sägeseilen. Dank des neuen, mehrschichtigen Norton-DLB-Diamantsägeseils konnte der Betontrennspezialist Heuer BTT aus Lengede (Niedersachsen) nun einen Umbauauftrag höchst erfolgreich abschließen.

Mit dem DLB-Diamantsägeseil erweitert Saint-Gobain Abrasives das Produktportfolio der Norton Wirex- und -ELP-Seilsägen. Das neue Seil verfügt über einen mehrschichtigen Diamantbelag, also über eine höhere Diamantkonzentration pro Diamant­röllchen. Dadurch sind die Standflächen gegenüber galvanischen oder einschichtigen MSL-Seilen deutlich erhöht. Marko Waldschmidt, Vertriebsleiter D/A/CH bei Saint-Gobain Abra­sives: »In Feldversuchen erzielten wir mit unserem neuen mehrschichtigen DLB-Sägeseil im Durchschnitt eine um 30 % größere Zeitspanfläche bei einer 45 %-ig höheren Standfläche gegenüber einer galvanischen einschichtigen Sägeseilausführung.«

Standhaft in der Praxis

Das Norton-DLB-Sägeseil soll die Vorteile eines MSL-Seils mit der hohen Standfläche eines mehrschichtigen Sägeseils vereinen, hat eine sehr große Anwendungsbandbreite und ist nach Anbieterangaben hervorragend geeignet für reine Stahlschnitte sowie in Stahlbeton. Davon überzeugt ist auch Hans-Ulrich Heuer, Geschäftsführer der Firma Heuer BTT aus Lengede, die seit 1980 im Bereich Betonbohren und -sägen mit zurzeit 18 Beschäftigten erfolgreich tätig ist. Die Betontrennspezialisten hatten den Auftrag, in einem Trägerwerk in Peine Umbaumaßnahmen für eine neue Anlage durchzuführen. In Summe wurden 180 m Kernbohrungen mit Ø 200 mm (Perforation Fundamente) bis 3 m Tiefe hergestellt. Eingesetzt wurde die neue Norton-DLB-Diamantsägeseiltechnologie: Bei einer Standzeit von 10 m (Antrieb Weka DK42) und der Standardsegmentbreite (Premium G20) von 5,5 mm wurde trotz hohem Stahlanteil ein flotter Vorschub erreicht. Des Weiteren wurden Decken und Wände mit Schnittflächen bis zu 3,25 m²/h mit Seilsägen und Seilen des Typs DLB 200 gesägt.


Es fielen insgesamt 125 m² Schnittflächen an, wobei die Standzeit des Seils 1,5 m²/m bis 2 m²/m betrug. Insgesamt wurden 9 500 cm² Stahl gebohrt und gesägt. Unterm Strich demontierten die Facharbeiter auf der Baustelle 600 m³ Beton (Decken, Wände/Sohlen) und zerstemmten sie anschließend auf dem Außengelände.

»Die Arbeiten wurden zur besten Zufriedenheit des Auftraggebers abgeschlossen. Unsere neuen Diamantsägeseile waren dabei die zentralen Werkzeuge, um schnell und wirtschaftlich zu arbeiten«, resümierte Hans-Ulrich Heuer.    t

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