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Metso: Qualitätstreu beim Edelsplitt

Die Collas Kies- und Sandwerke in der Jülich-Zülpicher Börde liegen nur wenige Kilometer vom Braunkohle-Tagebaugebiet Etzweiler entfernt. Am Kieswerkstandort Ellen bei Niederzier befindet sich die Recycling-Produktion zur Bauschuttaufbereitung, bei Morschenich/Buir und Golzheim findet man zwei weitere Unternehmenskieswerke. Morschenich/Buir, wo sich auch die Kieswäsche befindet, dient u. a. als Deponie für den Erdaushub. Dagegen befindet sich in Golzheim die Splittproduktion: Das Material wird dort ohne Vorbrecher direkt über die Vorabsiebung in zwei Fraktionen verarbeitet. Während Mauersand (0/4) aufgehaldet wird, gelangt das 2/63-Material für die Edelsplittproduktion in den Nordwheeler 100HPC von Metso.

Der Nordwheeler ist eine semimobile Einheit zum Feinbrechen, ausgestattet mit einem Kegelbrecher vom Typ HP100, einem CVB1540-Kreisschwinger, einer kompletten Bandanlage für drei Fraktionen, integriertem Bunkersystem, Abzugsrinne und Zuführband. Collas verarbeitet darüber das aufgegebene 2/63-Material zu Endkörnungen von 0/2 mm, 2/5 mm und 5/16 mm. Da sich die Anlage über Jahrzehnte hinweg bewährt hat, wollten die Inhaber Christian und Sebastian Collas zur Sicherung der etablierten Qualitätsstandards das Niveau unter allen Umständen halten und entschieden sich im Vorjahr für das Nachfolgemodell. Die alte Anlage wurde nach der Lieferung des neuen Nordwheelers im Herbst nicht komplett ausgemustert, sondern dient weiterhin als unterstützendes Aggregat.

»Sicherlich wäre auch eine stationäre Anlage eine Option gewesen, doch hätten wir dazu geeignete Fundamente und den nötigen Stahlbau errichten müssen. Mit der semimobilen Anlage haben wir die besten Erfahrungen gesammelt und sind nach wie vor etwas flexibler«, so Sebastian Collas.

Vergleiche sprachen für Metso

Das zu verarbeitende Kiesmaterial ist sehr hart und lässt sich nach den Erfahrungen der beiden Unternehmer am besten über die Metso-Anlage verarbeiten. Vergleiche mit Brechern anderer Hersteller fielen zugunsten des Nordwheeler aus. »Neben Basaltsplitt bieten wir unseren druckfesten Kiessplitt an. Über unsere CE-Zertifizierung erfüllen wir die Anforderungen der TL-Gesteinskörnungen für Asphalt. Außerdem können wir fundierte Prüfberichte zum Einsatz unseres Materials als Pflastersplitt vorlegen. Die Stabilität unserer Ergebnisse hinsichtlich Kornform und Druckfestigkeit wollten wir deshalb durch weitere unnötige Experimente nicht ins Wanken bringen«, so Sebastian Collas weiter.

Installation und Inbetriebnahme des neuen Nordwheelers verliefen reibungslos. Das Team beabsichtigt auch in Zukunft, das Angebot für die Asphaltindustrie und einzelne Tiefbauvorhaben auszubauen. »Wir bedienen maßgeblich unsere eigenen Bauvorhaben, Privatabnehmer sowie kleinere Unternehmen in der Umgebung, die unsere Qualitäten schätzen und mitunter auch auf unsere Materialboxen zurückgreifen.« Collas ist nach eigenen Angaben der einzige Betrieb im Kreis, der asphalttauglichen Kies mit diesen Qualitätsmerkmalen anbietet.    t


 

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