MBI Deutschland: Flexibilität im Einsatz zeigen

Im südlichen Baden-Württemberg galt es für den Abbruchspezialisten CK aus dem am Fuße der Schwäbischen Alb gelegenen Eislingen/Fils, eine innerstädtische Industriebrache abzubrechen und für die folgende Neubebauung vorzubereiten. Im Einsatz griff das Unternehmen ebenso auf Technik von MBI zurück wie der Abbruch- und Erdbauspezialist Metz aus Schwandorf in der bayerischen Oberpfalz, der im Frühjahr den Auftrag zum Rückbau eines Gasthauses in Bad Abbach erhalten hatte.

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Die ehemalige Textilfabrik in Eislingen/Fils musste für den Neubau eines Nahversorgungszentrums weichen. Um den Auftrag erfolgreich abwickeln zu können, setzte das im Jahr 2003 gegründete Abbruchunternehmen CK unter anderem auf einen drehbaren MBI-Pulverisierer des Typs RP50-IT mit einem Einsatzgewicht von rund 5,2 t und einer Öffnungsweite von 1 100 mm. Der RP50-IT wurde im Primärabbruch – wie beim Rückbau von Silowänden – sowie im Sekundärabbruch eingesetzt. Für effizientes Arbeiten im Primärrückbau verfügt die Maschine über Messer, die dem Einsatzzweck entsprechend relativ kurz ausgeführt sind.

Die mehrere Quadratmeter großen Deckenelemente eines Verwaltungsgebäudes wurden mit dem Pulverisierer brechergerecht aufbereitet. Die Kraft des Anbaugeräts konnte bei der Aufbereitung der stabilen Stahlbetonstützen deutlich gemacht werden. Diese mussten nicht erst aufwendig vorgemeißelt werden, sondern konnten in einem Arbeitsgang von dem Pulverisierer zerlegt werden. Der Maschinist schätzte die Flexibilität des Anbaugeräts sehr: »Der Vorteil ist, dass man mit der Maschine nicht nur Haufwerke pulverisieren, sondern ebenso gut auch abbrechen kann. Die Öffnungsweite ist für diesen Maschinentyp recht groß, so können wir den Pulverisierer flexibel einsetzen.«CK-Geschäftsführer Markus Christadler schätzt insbesondere die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten, die kraftvolle Hydraulik und die schnellen Zyklen beim Öffnen und Schließen des Pulverisierers.


Ebenfalls auf der Baustelle tätig war mit dem RP40-IT der kleinere Bruder des RP50-IT. Er bietet ein Einsatzgewicht von ca. 4,1 t und eine Öffnungsweite von 1 000 mm. Vor Ort musste er die verschiedenen Haufwerke brechergerecht aufbereiten.

Über tauschbare Zahnplatten lassen sich beide Maschinen an den Einsatz anpassen. So ist die PP-Platte mit Doppelzahn für die Materialzerkleinerung konstruiert, die CRP-Platte hingegen für Einsätze, bei denen höhere Eindringkräfte benötigt werden. Diese Platten sind wie die Messer innerhalb kurzer Zeit austauschbar.

Neben den reinen Leistungsdaten bewog Geschäftsführer Christadler auch die Präsenz von Händler und Servicepartner Hydraulik-Paule zum Kauf: »Hier habe ich allzeit kompetente und fachlich versierte Spezialisten an meiner Seite.«

Vielseitiges Duo in der Oberpfalz

Der Abbruch- und Erdbauspezialist Metz hingegen hat im Frühjahr den Rückbau einer Gaststätte im Kurort Bad Abbach übernommen. Sowohl im Primär- als auch Sekundärabbruch griff auch Metz auf Produkte aus dem Hause MBI zurück – eingesetzt wurden eine 2,1 t schwere Abbruchzange des Typs CR20R sowie ein Pulverisierer vom Typ RP10-IT. »Der Abbruch des Gebäudes war für die Zange keine große Herausforderung, sie hat sich schnell und präzise durch den Stahlbeton gearbeitet, der anschließend aufbereitet werden konnte«, erinnert sich Maschinist Andreas Feigl.

Wegen der Bauweise und der Nähe zu den Nachbargrundstücken setzte Metz einen Longfront-Bagger ein, an dem die Abbruchzange angebaut war. »Diese Zange hat die optimale Größe für den Longfront-Bagger, trotz großer Auslage beißt sie kräftig zu und der Beton ›spritzt‹ nicht so weit«, so Andreas Feigl weiter.

Knifflig wurde der Abbruch des aus Stahlbeton bestehenden Balkons, der fast bis zum Nachbargrundstück ragte, auf dem Garagen stehen, die unter keinen Umständen beschädigt werden durften. »Da wir verhindern wollten, dass der Balkon nach außen klappt, habe ich dank des langen Auslegers des Baggers einmal ›rumgelangt‹ und so konnte ich den Balkon langsam von der Außenseite abknabbern. Da muss ich mich auf die Zange immer zu 100 % verlassen können, das ist extrem wichtig und das war der Fall«, wie Feigl unterstreicht.

Zum Aufbereiten des Abbruchmaterials setzte Metz einen drehbaren Pulverisierer vom Typ RP10-IT ein, der an einem 25-t-Kurzheckbagger angebaut war, an dem auch die CR20R gefahren wurde. Mit einem Gewicht von 1,1 t und einer Öffnungsweite von 580 mm ist diese Maschine der kleinste Pulverisierer im Metz-Fuhrpark, dem auch der große Bruder RP30-IT mit einem Einsatzgewicht von ca. 3 t angehört.    t