Das Unternehmen ist tief im Niederbayerischen verwurzelt. Vom Kiesabbau über Erdarbeiten, Pflaster-, Mauer- und Betonarbeiten, Abbruch- und Asphaltarbeiten bis hin zu Sanierung von Wasserleitungen deckt Steinleitner ein breites Spektrum ab – typisch für einen Betrieb, der mit dem Bedarf seiner Region gewachsen ist und dort flexibel auf unterschiedlichste Aufträge reagiert. Im Schnitt laufen drei bis fünf Baustellen parallel, bespielt mit einem gemischten Maschinenpark aus Mobil- und Kettenbaggern, Radladern, Walzenzügen, Planierraupen und Kleingeräten. Komatsu-Maschinen – darunter eine alte »Hanomag 55C«, ein »K680« und ein »PC210« aus den frühen 1990er-Jahren – gehören zur betrieblichen DNA. Die »McCloskey R70« ist das erste McCloskey-Modell im Fuhrpark.
Maschine überzeugte im Test
Den Weg zur »R70« wies eine Testmiete: Die Firma Steinleitner wollte wissen, ob eine mobile Siebanlage im täglichen Betrieb hält, was sie verspricht – insbesondere beim Absieben von Humus und bei der Kiesklassierung. Das Ergebnis überzeugte auf ganzer Linie: Aus der Miete wurde ein Kauf. »Sehr gute Erfahrungen, schneller Durchsatz, Topleistung« – so fällt das erste Fazit aus. Beides, der hohe Materialfluss und die flexible Größe der Anlage, waren letztlich ausschlaggebend für die Kaufentscheidung.
Die »McCloskey R70« ist eine mobile Zwei-Deck-Grobstücksiebanlage für den schweren Einsatz, konzipiert für maximale Mobilität bei minimaler Rüstzeit. Mit einem robusten Motor (100 kW / 136 PS, Stage V), einem Aufgabebunkervolumen von 6 m³ und einer Siebfläche von rund 5 m² (Oberdeck) plus 4,74 m² (Unterdeck) klassiert sie Material präzise in bis zu drei Fraktionen gleichzeitig. Das Hauptaustrageband mit 1 200 mm Breite erreicht eine Abwurfhöhe von 3 450 mm – ideal für direkte Verladung. Das Gesamtgewicht von 15,4 t und die Transportbreite von 2 500 mm machen die Anlage problemlos straßentransportabel und damit flexibel zwischen verschiedenen Standorten einsetzbar.
Bewährt sich im Einsatz
Im Kieswerk Osterhofen bewährt sich die »R70« vor allem beim Absieben von Humus und der Klassierung von Kies auf die Fraktion 16/32 – einem Produkt, das bereits per Schiff nach Wien geliefert wurde. Die Anlage wird von Hubert Steinleitner und Matthias Gaißl bedient und ist mit rund 200 Betriebsstunden pro Jahr geplant – konzentriert auf die Siebsaison und Aufbereitungskampagnen im Kieswerk sowie auf wechselnde Baustellen, wo Recycling- oder Aushubmaterialien aufbereitet werden müssen.
Dass Steinleitner für diesen Schritt auf Kuhn Baumaschinen Deutschland setzte, ist kein Zufall: Der Kontakt besteht seit über 40 Jahren und erhält nun mit der ersten McCloskey-Maschine eine neue Qualität. »Sehr gute Zusammenarbeit«, lautet das Fazit von Steinleitner. McCloskey International ist ein fester Bestandteil des Kuhn-Portfolios.