Kaup GmbH & Co. KG Kaup elektrifiziert seine Anbaugeräte

Gleich drei innovative Neuentwicklungen stehen bei Kaup unter der ebenfalls neuen Bezeichnung »e-op« derzeit im Mittelpunkt: Sowohl der Seitenschieber als auch das Doppel-Palettengerät und das Drehgerät sind elektrisch angetrieben und benötigen keine hydraulischen Komponenten.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Kaup

M it den drei Neuheiten erweitert der Maschinenbauer sein Programm an elektrischen Anbaugeräten vollumfänglich, denn bereits vor einem halben Jahrzehnt zeigte Kaup das laut eigenen Angaben weltweit erste elektrische Zinkenverstellgerät. Die Entwicklung der Neuheiten steht letztlich aber auch im Zeichen von Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. »Wir haben deshalb in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich daran gearbeitet, unsere Anbaugeräte zu elektrifizieren«, sagt Geschäftsführer Holger Kaup. Und fügt hinzu: »Wir sind überzeugt davon, dass elektrisch angetriebene Anbaugeräte eine mehr als sinnvolle Ergänzung zu den hydraulischen sind.« Der Unternehmer geht davon aus, dass »ihre Bedeutung vor dem Hintergrund der Automatisierung zahlreicher Logistikprozesse in den kommenden Jahren noch zunehmen wird«.


e-op – Neue Generation an Anbaugeräten

Auch die entsprechende Bezeichnung für seine neuartigen Anbaugeräte hat Kaup nun eingeführt: Mit der kurzen Endung e-op (für ­electrically operated) werden ab sofort die Typenbezeichnungen sämtlicher elektrischer ­Anbaugeräte des Maschinenbauers versehen. So trägt der Seitenschieber die Bezeichnung 1.7T151e-op, während das Doppel-Palettengerät mit 1.5T429e-op und das Drehgerät mit 1T351e-op versehen wird. Grundsätzlich nennt Kaup mehrere Vorzüge für den Einsatz seiner elektrischen Anbaugeräte. Der offensichtlichste Vorteil: Die e-op-Baureihen benötigen keinerlei Hydraulik, also auch kein Öl mehr. Ein Gewinn an Sauberkeit. Der zweite Punkt ist die Energieeffizienz des Antriebs. Sämtliche elektrischen Kaup-Anbaugeräte benötigen nur einen Bruchteil der Energie wie ihr hydraulisches Schwestermodell, obwohl sie auf den gleichen Grundkomponenten aus dem Kaup-Baukasten basieren. Hinzu komme, so Kaup weiter, eine hohe Präzision. Die e-op-­Anbaugeräte erlauben die exakte Positionierung von Gabeln und Dreheinheit für die genaue Platzierung des Ladeguts – egal ob über die autonome Steuerung des Anbaugeräts oder die Steuerung des Flurförderzeugs. Vorzüge zeigen sich auch im Bereich Monitoring: Wie viele Betriebsstunden wurde das Anbaugerät bereits eingesetzt? Welche Ladungsmuster transportierte das Gerät? Gibt es Störungen im Handlingprozess? Diese und zahlreiche andere Fragen können mit dem individuell definierbaren Monitoring der e-op-Anbaugeräte beantwortet werden. Ganz gleich, ob fahrerloses Transportsystem, Gabelstapler, Hochhubwagen oder Anlagenbauer und Automatisierer: Die e-op-­Anbaugeräte können mit sämtlichen bekannten Flurförderzeugen kombiniert oder in der Umsetzung von automatisierten Lösungen genutzt werden. Gesetzt werden soll allerdings auch auf mehr Sicherheit: Zahlreiche Features wie redundante Funktionsüberwachung oder Not-Aus Schalter sollen für einen sicheren Betrieb der Anbaugeräte sorgen.d

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