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innocrush GmbH Mobile Hochleistung im Betonrecycling

Der Rückbau von Betonflächen auf Flughäfen stellt hohe Anforderungen an Mensch, Maschine und Baustellenlogistik. Start- und Landebahnen bestehen aus besonders widerstandsfähigem Beton, der über Jahre hinweg hohen Radlasten, dynamischen Belastungen, Frost-Tau-Wechseln, Witterung und abrasiver Beanspruchung standhalten muss. Genau diese Materialeigenschaften machen den Beton nach dem Ausbau jedoch auch zu einem wertvollen Ausgangsstoff für das Recycling. Im vorliegenden Einsatz wird Betonmaterial aus Flughafen-Start- und -Landebahnen mit einer mobilen Anlagenkombination aus dem »ic35«-Prallbrecher und der »is2«-Siebanlage aufbereitet. Die Vorzerkleinerung erfolgt auf eine Kantenlänge von rund 70 cm. Anschließend wird das Material mit einer Leistung von etwa 260 t/h zu einer definierten Endkörnung von 0 bis 45 mm verarbeitet.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: innocrush

Flughafenbeton ist kein gewöhnlicher Abbruchbeton. Die Flächen müssen hohen Punktlasten, Schubkräften, dauerhafter Nutzung und extremen klimatischen Bedingungen standhalten. Entsprechend robust sind die Betonstrukturen ausgelegt. In der Praxis bedeutet das: hohe Druckfestigkeit, harte Zuschlagstoffe, eine dichte Betonmatrix und häufig eine hohe Abrasivität. Für den Recyclingprozess ist diese Kombination Fluch und Vorteil zugleich. Einerseits verlangt das Material nach einer leistungsstarken Brechtechnik mit ausreichend Reserven. Andererseits kann aus dem gebrochenen Material ein hochwertiger Recyclingbaustoff entstehen, wenn die Aufbereitung kontrolliert erfolgt. Besonders wichtig sind dabei eine definierte Kornverteilung, ein gleichmäßiger Materialfluss und eine Endkörnung, die für den späteren Einsatz im Tiefbau, Straßenbau oder in weiteren Recyclinganwendungen geeignet ist.

Kontrollierte Aufbereitung

Nach dem Ausbau der Betonplatten wird das Material zunächst bereitgestellt und vorzerkleinert. Die Vorzerkleinerung auf etwa 70 cm Kantenlänge ist ein wesentlicher Prozessschritt. Sie sorgt dafür, dass die Aufgabe in den Brecher gleichmäßiger erfolgt und extreme Einzelstücke reduziert werden. Das ist besonders bei hartem, dichtem Beton wichtig, weil übergroße oder unregelmäßige Stücke den Materialfluss beeinträchtigen und die Wirtschaftlichkeit des Brechbetriebs verschlechtern können. Anschließend wird das Material der »innocrush ic35« zugeführt. Die mobile Prallbrechanlage übernimmt die Hauptzerkleinerung. Durch die Prallzerkleinerung wird der Beton nicht nur gebrochen, sondern auch hinsichtlich Kornform und Kornverteilung gezielt beeinflusst. Gerade bei Recyclingmaterial ist das ein entscheidender Punkt, da das Endprodukt nicht nur kleiner, sondern auch bautechnisch verwertbar sein muss.

Nach dem Brechprozess folgt die Klassierung über die »is2«-Siebanlage. Sie trennt das Material auf die geforderte Endkörnung von 0 bis 45 mm. Überkorn kann bei Bedarf zurückgeführt werden, sodass ein kontrollierter Aufbereitungsprozess entsteht. Das Ergebnis ist ein definierter mineralischer Baustoff, der anschließend gelagert oder direkt in den weiteren Baustellenablauf eingebunden werden kann.

Leistung als Schlüssel

Bei großen Infrastrukturprojekten entscheidet die Anlagenleistung unmittelbar über die Wirtschaftlichkeit. Mit einem ­Durchsatz von rund 260 t/h bewegt sich die eingesetzte Kombination aus »ic35« und »is2« in einem Leistungsbereich, der für umfangreiche Betonrecyclingaufgaben besonders relevant ist. Die »ic35« ist genau für solche Einsatzfälle konzipiert: hohe Brechleistung bei gleichzeitig kompakter Bauweise. In vergleichbaren Einsätzen habe man Innocrush-Maschinen »vor allem aufgrund ihres Verhältnisses aus Durchsatz, Mobilität und Bedienbarkeit« geschätzt. Für Betreiber ist das ein wesentlicher Punkt. Eine Anlage muss nicht nur auf dem Papier leistungsfähig sein, sondern auch im täglichen Baustellenbetrieb funktionieren. Der große Einlauf der »ic35« erleichtert die Aufgabe von vorzerkleinertem Beton. Die robuste Brechergeometrie, die einstellbaren Prallwerke und die stufenlose Anpassung der Rotordrehzahl ermöglichen es, den Brechprozess auf das jeweilige Material und die gewünschte Endkörnung abzustimmen. Für den Anlagenbetreiber bedeutet das mehr Flexibilität bei wechselnden Aufgaben: Beton, Asphalt, Bauschutt oder mineralisches Mischmaterial können je nach Projektanforderung verarbeitet werden. Die Brechleistung allein entscheidet nicht über die Qualität des Recyclingmaterials. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Brecher und Siebanlage. Die »is2«-Siebanlage übernimmt die Klassierung des gebrochenen Materials und sorgt dafür, dass die gewünschte Endkörnung zuverlässig hergestellt wird. Für den Betreiber bringt das mehrere Vorteile. Erstens kann das Material direkt auf der Baustelle in eine definierte Körnung gebracht werden. Zweitens reduziert die Absiebung den Aufwand für nachgelagerte Aufbereitungsschritte. Drittens verbessert eine saubere Klassierung die Vermarktungs- und Einsatzmöglichkeiten des Recyclingmaterials.

Die »is2« ist dabei nicht nur als Ergänzung zum Brecher zu verstehen, sondern als wesentlicher Bestandteil der Prozesskette. Stufenlos einstellbare Sieb- und Bandgeschwindigkeiten, ein schwenkbares Rückführband und gute Zugänglichkeit zu den Siebflächen erleichtern den Betrieb. Besonders bei abrasivem Betonmaterial ist eine wartungsfreundliche Ausführung wichtig, da Siebbeläge, Förderbänder und Übergabestellen regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden müssen.


Einfache Bedienung

Die »ic35« setzt auf ein direktes, robustes Antriebskonzept. Der Vorteil liegt in einer effizienten Kraftübertragung und in einer praxisgerechten Auslegung für schwere Brecharbeiten. Gerade bei hartem Beton mit dichter Struktur benötigt der Brecher Leistungsreserven. Wenn die Maschine unter Last stabil weiterarbeitet, reduziert das Stopps, Blockaden und unproduktive Nebenzeiten. Ein weiterer Punkt ist der lastabhängige Betrieb. Eine Anlage, die ihre Leistung an die tatsächliche Belastung anpassen kann, arbeitet im Alltag häufig wirtschaftlicher als Maschinen, die dauerhaft mit fixer hoher Drehzahl betrieben werden müssen. Für den Betreiber bedeutet das: weniger unnötiger Kraftstoffverbrauch, geringere Betriebskosten und eine bessere Anpassung an wechselnde Materialbedingungen. Bei Beton aus Flughafenflächen ist dieser Punkt besonders relevant. Die »ic35« bietet hier den Vorteil, dass Brechleistung, Austrag und Siebung als Gesamtsystem betrachtet werden.

Im Baustellenalltag entscheidet jedoch nicht allein die technische Leistung. Eine Anlage muss auch einfach bedienbar sein. Gerade Unternehmen, die wechselnde Einsatzorte, wechselnde Materialien und unterschiedliche Mitarbeiter haben, benötigen eine Maschine, die ohne übermäßig komplexe Steuerung zuverlässig betrieben werden kann. Innocrush setzt hier auf robuste, übersichtliche Technik. Viele Funktionen lassen sich praxisnah steuern. Der Brechbetrieb kann im Einmannbetrieb vom Bagger oder Radlader aus erfolgen. Für den Betreiber bedeutet das weniger Personalbindung und eine bessere Integration in bestehende Abläufe.

Firmeninfo

innocrush GmbH - mobile Sieb- und Brechanlagen

Petzoldstr. 14
4020 Linz

Telefon: +43-732-771475-0

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