Hydrema – OilQuick: Volle Kraft am Tiltrotator

Es galt als Herausforderung, die volle Kraft eines Hydrema durch den Tiltrotator zu bringen, um die auf dem deutschsprachigen Markt verbreiteten Hochleistungsanbaugeräte wie Mulcher, Verdichterplatten oder auch Asphaltfräsen effektiv zu betreiben. Wegen zu hoher Rückstaudrücke musste man die Schläuche außen am Tilt vorbeiführen und somit auf die Vorteile des vollhydraulischen Wechslers verzichten, da der Fahrer dann doch immer wieder für den Anschluss der außenliegenden Schläuche aus der Maschine steigen musste. Franz Schauer, Geschäftsführer von OilQuick Deutschland, hat sich gemäß dem »Be Better«-Slogan seines Unternehmens der Aufgabe mit seinen Ingenieuren gestellt und eine neue Hochleistungsdrehdurchführung entwickelt.

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Mit der neuen Technik wird es nun möglich, die von den Anbaugeräten benötigten Durchflussmengen von bis zu 200 l problemlos durch den Tilt­rotator am Hydrema MX-17 zu bringen und somit die volle Leistung der Maschine im Zusammenspiel mit den Anbaugeräten zu erzielen.

Mit 407 l Pumpenleistung versorgt der Hydrema-Bagger schwere Anbaugeräte und gleichzeitig seine eigenen Bewegungsabläufe. Somit ist es gelungen, sämtliche Funktionen des Baggers zu nutzen und gleichzeitig mit fließenden, kräftigen Bewegungen die Anbaugeräte am Tilt­rotator zu betreiben. Damit gibt es keine Nebenleitungen mehr, die sich beim Einsatz verfangen können, weil sie bisher außen vorbeigeführt werden mussten. Mit dem OQ-Tilt­rotator lassen sich auch schwere Hydraulikanbaugeräte per Hochleistungsdrehdurchführung mit den integrierten SAE-Anschlüssen betreiben.

Entsprechend erfreut zeigt sich Hydrema-Vertriebsleiter Martin Werthenbach über die Innovation, denn gerade ein Hydrema sei »aufgrund seiner gewaltigen Kraft prädestiniert für entsprechende Einsätze. Unsere Armkinematik erlaubt das Arbeiten mit einem Mulcher bis unmittelbar an den Bagger heran, sodass zum Beispiel bei Bankett-Arbeiten der Bagger direkt an der Grasnarbe entlang fahren und der Mulcher trotzdem bis zur Grasnarbe arbeiten kann, wodurch das ohnehin kurze Heck der Maschine voll ausgenutzt wird und der vorbeifahrende Verkehr vollkommen ungehindert den Einsatzbereich der Maschine passieren kann.« Vergleich­bare Maschinen, die das notwendige Öl für den Mulcher bei gleichzeitig fließenden Baggerbewegungen liefern können, wären hingegen gezwungen, mit entsprechendem Abstand zur Grasnarbe zu fahren. Dadurch entstünden, so Werthenbach, Einschränkungen für den vorbeifahrenden Verkehr.


Leitungsbeschädigungen nahezu ausschließen

Bisher musste die Ölversorgung für den Mulcher über Nebenleitungen am Tilt­rotator vorbeigeführt werden, was gerade bei diesen Einsätzen durch hervorstehendes Astwerk herausfordernd war. Mit der Hydrema-OilQuick-Lösung ist nicht nur der Anbauwechsel von allen Anbaugeräten ohne Montage von Nebenleitungen möglich, ebenso soll die Gefahr von Schlauchleitungsbeschädigungen nahezu ausgeschlossen werden.

Vorzüge bestmöglich kennenlernen

Zusammen mit dem neuen Hydrema-Regionalleiter für die Region Süd-Ost, Arnold Schuh, überzeugte sich Martin Werthenbach im neuen OilQuick-Werk von der Effizienz des Produkts. »Ein Kunde, der sich über Schnellwechsler oder Tilt­ro­ta­to­ren informieren will, findet hier alle Antworten, die er sucht«, so der Hydrema-Vertriebsmann. »Der Kunde, der sich für den Einsatz mit einem Tilt­rotator interessiert, soll die Vorzüge bestmöglich kennenlernen. Deshalb werden wir den MX-17 immer mit allen Werkzeugen zu den Baustellen schicken, denn die Flottenoptimierung und damit das Einsparpotenzial ergeben sich, wenn man den Kurzheckbagger mit allen Optionen am Tilt­rotator kennenlernen kann. Da gehört neben dem Löffel, mit dem der Aushub gemacht wird, auch die Palettengabel dazu, mit der man sich den Einsatz eines Radladers sparen kann.«    t

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Hydrema Baumaschinen GmbH

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