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Epiroc: Hydraulikhammer ist das neue Herzstück im Maschinenpark

Das portugiesische Unternehmen Sicobrita betreibt seit mehr als 30 Jahren einen Steinbruch in der Serra do Sicó, unweit der Stadt Pombal. Bereits seit 2005 schenken die Verantwortlichen ihr Vertrauen den Hydraulikhämmern von Epiroc. Der hinzu­gekommene MB 1650 überzeugt – neben den gewohnten Qualitätsmerkmalen wie Zuverlässigkeit, Vibrationsarmut und hohe Leistungsfähigkeit – mit einer kompakteren, leichteren Bauweise, gesteigerter Zuverlässigkeit und einfacheren Wartungsabläufen.

Dank einer privilegierten Lage in einem der wichtigsten Kalksteinmassive in Portugal verfügt der Steinbruch über eine große Ausdehnung in einem Lizenzgebiet von etwa 35 ha. Sicobrita setzt hier präzise Abbau- und Zerkleinerungsverfahren ein, durch die ein Kalkstein mit hoher Reinheit und hohem Weißgrad gewonnen wird. Dabei werden die Auswirkungen auf die Umwelt immer möglichst gering gehalten. Geschäftsführer Armando Reis Vieira vertraut bereits seit 2005 dem Leistungsversprechen von Epiroc und hat sich bei der Wahl eines neuen Hydraulikhammers – nach dem MB 1700 – nun auch mit Überzeugung für den Nachfolger MB 1650 entschieden: »Der Hydraulikhammer wird für kritische und anspruchsvolle Tätigkeiten eingesetzt, deshalb muss er eine entsprechende Reaktionsfähigkeit und Produktionskapazität bieten, damit die zugehörigen Arbeiten nicht beeinträchtigt werden. Für Sicobrita ist die Optimierung der Arbeitsmittel die Basis für die Zufriedenheit der Kunden.«

Bewährte Qualität und neue Vorzüge

Sicobrita hat sich bei der Erneuerung des Maschinenparks bewusst wieder für einen Epiroc-Hammer entschieden, weil Zuverlässigkeit, Produktivität und Verfügbarkeit der Geräte sich als ungeschlagen erwiesen hatten. Beim MB 1700 schätzte das Unternehmen unter anderem das automatische Schmiersystem, die Energierückgewinnung, den niedrigen Geräusch- und Vibrationspegel und den wirkungsvollen Staubschutz. Der MB 1650 bietet all diese Merkmale weiterhin, ist dabei aber leichter und kompakter als sein Vorgänger. Somit einfacher zu warten und niedriger in den Kosten. Der hohen Schlagenergie soll die schlankere Bauweise jedoch keinerlei Abbruch tun – im Gegenteil. So kann der Hydraulikhammer weiterhin in problematischen Produktionsprozessen eingesetzt werden, trägt aber zeitgleich zu einem einfacheren Handling und einer Verringerung der Betriebskosten bei.

Neues Multitalent

Mit einem Gewicht von 1 650 kg ist der neue Hydraulikhammer MB 1650 leichter und kompakter als der MB 1700 und eignet sich für Träger­geräte von 19 t bis 32 t. Die Leistung des Abbruchhammers wird durch die automatische Hubumschaltung AutoControl optimiert.

Die EnergyRecovery-Funktion nutzt die Rückstoßenergie des Kolbens zur Leistungssteigerung und – ebenso wie das VibroSilenced-Plus-System – zur Verminderung von Vibrationen. Das integrierte StartSelect-Ventil ermöglicht es dem Bediener, mit wenigen einfachen Schritten das Startverhalten des Abbruchhammers seinen Einsatzbedingungen anzupassen.

Die automatische Schmiervorrichtung ContiLube II, das spezielle Staubschutzsystem DustProtector II und die umgestaltete Serviceöffnung sollen die Langlebigkeit der Komponenten verbessern. Der Schmiermittelverbrauch wird reduziert, das Eindringen von Staub verhindert und die Wartung erleichtert. Zudem kommt der MB 1650 ohne Hochdruckspeicher aus, was wiederum die Reparaturkosten merklich senken soll.     t


 

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