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Deutschland bleibt für die Schwarzmüller-Gruppe Treiber der dynamischen Geschäftsentwicklung

Mit 1 200 Fahrzeugen im ersten Halbjahr meldet die österreichische Schwarzmüller-Gruppe einen neuen Absatzrekord in Deutschland. Nachdem die neue Fließproduktion in allen drei Werken der Gruppe umgesetzt worden ist, soll künftig die Servicequalität der Niederlassungen in Österreich konsequent ausgebaut werden.

In Deutschland strebt Schwarzmüller eine Verdoppelung des Marktanteils von 5 % auf 10 % an. Mitte 2019 sei man bei 6 % angelangt, obwohl der Gesamtmarkt aktuell stagniere. Dazu habe die neue Niederlassung im fränkischen Eltmann beigetragen, wie Roland Hartwig, CEO des Unternehmens, betont. »Wir bieten erstmals in Deutschland den kompletten Schwarzmüller-Rundumservice. Diese Kundennähe macht sich auch am neuen Standort sofort bezahlt.« Besonders vorteilhaft sei die Liefertermintreue von mehr als 90 % sogar für maßgefertigte Fahrzeuge, die durch die Produktionsumstellung bei Schwarzmüller jetzt Standard ist.

Auch die Mietflotte werde in Deutschland ausgebaut. Mietfahrzeuge dienen nicht nur dem Kundenservice, zum Beispiel bei der Abdeckung von Leistungsspitzen. Sie seien durch die intensive Produkterfahrung auch Türöffner für Neukunden, erläuterte Hartwig. Schwarzmüller sucht für den Norden nach einem weiteren Standort, entsprechende Verhandlungen würden bereits geführt. Die Vertriebsstruktur werde im Hinblick darauf nochmals ausgebaut und in zwei Bereiche – Nord und Süd – geteilt, kündigte Hartwig an.

In der Unternehmensgruppe wurden 2019 in den ersten sechs Monaten 5 238 Fahrzeuge gefertigt, gegenüber dem Vorjahr ist das ein Zuwachs von 9 %. Schwarzmüller liege für das Gesamtjahr im Plan, so der CEO. Man werde die Ziele erreichen (9 900 Fahrzeuge und 401 Mio. Euro), wenn sich die aktuellen Rahmenbedingungen nicht deutlich verändern.


Nach dem kompletten Umbau der Produktion will Hartwig den Kundenservice der Gruppe ausbauen. Schwarzmüller bietet im After Sales umfangreiche Dienstleistungen für den gesamten Lebenszyklus der Fahrzeuge wie zum Beispiel Wartung, Reparatur und Ersatzteilservice oder Miet- und Gebrauchtfahrzeuge. Die fünf österreichischen Servicestandorte mit 270 Beschäftigten werden ihre Services optimieren, um beispielsweise die Stehzeiten der Kundenfahrzeuge durch schnelle Reparaturen so kurz wie möglich zu halten. »Unsere Kunden erwarten von Schwarzmüller-Produkten eine höhere Leistungsfähigkeit. Dazu können auch kürzere Servicezeiten beitragen.« Zuletzt wurden am Standort Lieboch (Steiermark) die Öffnungszeiten ausgeweitet.

Zufrieden äußerte sich der CEO ebenso über die enge Kooperation mit dem oberösterreichischen Fahrzeugbauer Benzberg. Schwarzmüller habe eine Offroad-Mulde des Partners in das Portfolio übernommen, die sich bereits gut verkaufe. Darüber hinaus werde gemeinsam eine neue hydraulische Zwangslenkung entwickelt. »Benzberg ist technologisch sehr versiert, innovativ und denkt Nutzfahrzeuge neu. Davon wollen wir profitieren«, so Hartwig.  t

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