Yanmar Compact Equipment EMEA Elektrische Maschinen: Europa ist führend

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Yanmar

Yanmar Compact Equipment nimmt nach eigenen Angaben eine Vorreiterrolle bei der Umstellung von Verbrennungsmotoren auf elektrische Antriebe ein. Diese sei nicht von heute auf morgen möglich, dennoch zeige sich eine wachsende Dynamik, und die EMEA-Region sei dabei führend, so Cédric Durand von Yanmar CE.

Das Unternehmen wird in diesem Jahr mit der Auslieferung seines ersten emissionsfreien Minibaggers SV17e und der seines neuen Kompaktradladers V8e in Europa beginnen. Heute, wo die Emissionen von Verbrennungsmotoren das Klima belasten, ist klar, dass zur Verbesserung der Gesellschaft eine neue Lösung erforderlich ist. Auch Yanmar CE ist der Ansicht, dass diese der Einsatz von elektrischem Strom ist.


Die Einführung des SV17e und des V8e sind wichtige strategische Schritte im Rahmen der zukünftigen Transformation von Yanmar CE. Mit einer Batteriekapazität von 23,5 kWh bzw. 40 kWh (und einer 52 kWh-Option) sollen diese Elektromaschinen leistungsfähig, kraftvoll und hochproduktiv sein und gleichzeitig die strengsten Emissionsvorschriften der Welt erfüllen.

Eine neue Art des Arbeitens

Dennoch habe die neue Generation von Elektromaschinen Schwierigkeiten sich durchzusetzen, so Yanmar CE. Die Technologie sei neu und die Kunden würden vor dem großen Umstieg zurückschrecken. Zudem ist der Anschaffungspreis von Elektromaschinen aufgrund der hohen Komponentenpreise höher als der vergleichbarer ICE-Maschinen. Auch die Ladeinfrastruktur steckt noch in den Kinderschuhen, neue Maschinen erfordern eine andere Arbeitsweise und die Restwerte sind unbekannt. Dennoch ist Yanmar CE der Ansicht, dass die Branche trotz dieser Herausforderungen in Zukunft elektrisch sein wird – und dieser Wandel werde zuerst in Europa stattfinden.

„Es wird nicht einfach sein, aber bis 2050 wollen wir Netto-Null-Emissionen erreichen", sagt Cédric Durand, Director Product Management EMEA bei Yanmar CE. „Nicht nur Yanmar, sondern auch die Kunden von Yanmar. Wir folgen einer Roadmap, um dies zu erreichen – und die Elektrifizierung ist das Herzstück davon."

Bevor Cédric Durand vor drei Jahren zu Yanmar kam, arbeitete er 15 Jahre lang für Händler in ganz Europa und Nordafrika. Er kennt die Kunden und ist nicht entmutigt angesichts des Ausmaßes der Herausforderung, vor der die Branche steht, um nachhaltig zu werden.

Wachsendes Interesse in Europa

„Kunden und Länder zeigen Interesse – das ist ein wichtiger erster Schritt", sagt er. „Große Vermieter tasten sich an den Markt heran und mehrere große Bauunternehmen mit ESG-Zielen sind ebenfalls engagiert. Skandinavien und die nordischen Länder, insbesondere Norwegen, sind führend auf dem Gebiet der Emissionsfreiheit, jedoch sind dies noch kleine Märkte. Damit die Absatzmengen wirklich wachsen und die Kosten durch Skaleneffekte gesenkt werden können, brauchen wir eine große europäische Wirtschaftsnation wie Deutschland, Frankreich oder das Vereinigte Königreich, um die Elektrifizierung voranzutreiben. Das ist noch nicht der Fall. Aber wenn es so weit ist, glauben wir daran, dass es schnell gehen wird – und wir müssen eine Auswahl von Elektromaschinen parat haben."

Die Verschärfung der Umweltvorschriften und die Einrichtung von Umweltzonen mit niedrigen (oder gar keinen) Emissionen in städtischen Gebieten werden dazu beitragen, die Umstellung auf elektrische Maschinen zu beschleunigen. Das Gleiche gelte für die Betriebskosten. Es koste weit weniger, eine Maschine mit Strom aufzuladen, als sie mit Diesel zu betanken. Zusätzlich werden weniger Wartungsteile (wie Öl und Ölfilter) benötigt. Diese Kombination könnte durchaus dazu führen, dass die Gesamtbetriebskosten von Elektromaschinen niedriger sind, als die von Dieselfahrzeugen – selbst bei einem höheren Anschaffungspreis.

 

Cédric Durand, Director Product Management EMEA bei Yanmar CE

"Es wird nicht einfach sein, aber bis 2050 wollen wir Netto-Null-Emissionen erreichen. Nicht nur Yanmar, sondern auch die Kunden von Yanmar. Wir folgen einer Roadmap, um dies zu erreichen – und die Elektrifizierung ist das Herzstück davon."

Robuste Technologie

Ein weiteres Problem sei die Lebensdauer der Batterien – wie lange dauert es, bis sie ersetzt werden müssen? „Bei den Produkten, die wir in diesem Jahr auf den Markt bringen, wird die Lebensdauer der Batterien mindestens der einer Dieselmaschine entsprechen", sagt Durand. „Wir arbeiten auch an Möglichkeiten zur Wiederverwendung von Altbatterien, um einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten.“

Yanmar CE arbeitet eng mit seinen Händlern zusammen, um sicherzustellen, dass die Kunden von Elektromaschinen denselben hervorragenden Service erhalten, den sie gewohnt sind.

„Abgesehen von der Frage der Nachhaltigkeit ist die Elektrifizierung in Bezug auf Leistung, Fahrerkomfort und Wirtschaftlichkeit der richtige Weg", so Durand weiter. "Wir stellen die Kunden in den Mittelpunkt unseres Handelns und streben zumindest an, dass unsere elektrischen Maschinen der ersten Generation einfach zu bedienen sind und eine ähnliche Leistung aufweisen wie unsere vergleichbaren dieselbetriebenen Maschinen."

Cédric Durand ist keineswegs eingeschüchtert von der Größe seiner Aufgabe. „In den letzten 50 Jahren hat es keine so große Veränderung gegeben", sagt er. „Wir werden uns alle anpassen und Kompromisse eingehen müssen, aber die Elektrifizierung wird kommen. Das ist gut für das Klima und gut für die Wirtschaft – es ist eine spannende Aussicht.“

Firmeninfo

Yanmar Compact Equipment EMEA

8, rue René Cassin
51430 Saint Dizier

Telefon: +33 325 55 2966

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