Wacker Neuson SE Wacker Neuson meldet zweistelliges Wachstum im ersten Halbjahr 2022

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Wacker Neuson

Auch im 2. Quartal des Jahres konnte die Wacker Neuson Group ihr Umsatzwachstum fortsetzen. Der Hersteller von Baugeräten und Kompaktmaschinen erreicht ein Umsatzplus von 15,5 % im 1. Halbjahr und berichtet von einem zweistelligen Wachstum in allen Berichtsregionen.

Der Konzern erreichte dank dem Plus von 15,5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Rekordumsatz von 1,0725 Mrd. Euro im 1. Halbjahr. Die Profitabilität zeigte sich vor dem Hintergrund der schwierigen Lieferkettensituation und hohen Kosten für Material, Energie und Transporte weiter unter Druck: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging um 12,6 % auf 87,5 Mio. Euro zurück, die EBIT-Marge erreichte 8,2 % (H1/21: 10,8 %). Im 2. Quartal verbesserte sich allerdings die EBIT-Marge gegenüber dem 1. Quartal von 7,5 % auf 8,8 %.

»Der Auftragseingang war bereits im 1. Quartal 2022 enorm hoch – im 2. Quartal hat sich diese Dynamik sogar weiter beschleunigt«, sagt Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender und CEO der Wacker Neuson Group. Damit verfüge das Unternehmen über einen weit über das laufende Geschäftsjahr hinausreichenden Auftragsbestand. Jedoch zeichne sich bezüglich der Zuliefersituation keine Besserung ab und auch die Kosten für Material, Energie und Transporte bewegten sich weiter auf hohem Niveau. »All das wirkt sich negativ auf unsere Profitabilität aus. Wir erwarten jedoch, dass sich unsere Preiserhöhungen ab dem 3. Quartal positiv auf die Bruttomarge auswirken werden«, so Karl Tragl weiter. Im Segment Europa (EMEA) lag der Umsatz im 1. Halbjahr mit 826,3 Mio. Euro um 12,1 % über dem Vorjahreswert. Umsatztreiber waren neben Deutschland Großbritannien und Frankreich, die ebenfalls zweistellige Wachstumsraten verzeichneten. Der Konzern profitierte von einer starken Nachfrage nach Radladern und Dumpern für die Bauwirtschaft, daneben entwickelten sich das eigene Vermiet- und Servicegeschäft sowie das laut eigenen Angaben margenstarke Ersatzteilgeschäft positiv. Mit einem Umsatzplus von 18,7 % auf 207,4 Mio. Euro zeigte sich das Geschäft mit Kompaktmaschinen der Marken Kramer und Weidemann für die Landwirtschaft ebenso stark.


Angesichts der ungebrochen starken Nachfrage geht der Vorstand für das Geschäftsjahr 2022 trotz schwieriger Liefer­kettensituation sowie dem anhaltenden Preisdruck unverändert von einem Umsatz zwischen 1,9 und 2,1 Mrd. Euro aus. Erwartet wird jedoch nun eine verringerte EBIT-Marge zwischen 9 % und 10 % (bisherige Prognose: 9 % bis 10,5 %).  T

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