Wacker Neuson – Kramer Bewährtes und Neues für die Zukunft vorstellen

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Wacker Neuson – Kramer

Unter dem Motto »Meet the Future« stellten Wacker Neuson und die Schwestermarke Kramer in München zusammen auf knapp 5 000 m2 aus. Das Bauma-Motto soll die Schwerpunkte des Messeauftritts widerspiegeln mit dem persönlichen Besucheraustausch und den Zukunftsthemen wie Elektrifizierung und Digitalisierung.

Christian Stryffeler, Geschäftsführer Kramer-Werke GmbH

»Wir haben uns auf die Bauma darauf gefreut, unsere Kunden wieder in persönlichen Gesprächen unsere innovativen Lösungen vorstellen zu können. Die Standbesucher können sich außerdem auf interaktive und action-reiche Testflächen freuen.« 

Mit den Lösungen der »zero emission«-Reihe von Wacker Neuson können ganze Baustellen, beispielsweise im innerstädtischen Bereich, ohne direkte Abgasemissionen betrieben werden. Auf der Bauma will Wacker Neuson eine Erweiterung dieses Portfolios präsentieren und aufzeigen, dass der Wechsel zu E-Maschinen attraktiv und unkompliziert sein kann.

Seinen Mobilbagger EW100 bringt der Her­steller mit der Baustelle 4.0 in deutlichen Zusammenhang: Ein intelligentes Attachment-Management mit Werkzeugerkennung, ein durchdachtes Human-Machine-Interface und die Vorbereitung für diverse Assistenzsysteme und Schnittstellen nennt Wacker Neuson als einige Beispiele dafür. Durch eine leistungsstarke Fahrhydraulik und hohe Grundarbeitsleistung sollen mit dem EW100 auch Aufgaben erledigt werden können, für die sonst ein 14-t-Bagger gefragt ist.

Effizient arbeiten und den Überblick behalten

Mit der cloud-basierten Software-Lösung EquipCare Pro ermöglicht Wacker Neuson seinen Kunden, alle Maschinen, Geräte und Mengenartikel unabhängig von Hersteller oder Marke zu verwalten, zu disponieren und auszuwerten und so die Produktivität ihres Maschinenparks zu steigern. Neben den Vorteilen der Wacker-Neuson-Telematiklösung EquipCare, wie Echtzeitinformationen zu Betriebsstunden oder dem Maschinenstandort, der Verwaltung der Flotte sowie dem Management von Wartungs- und Prüfterminen, können Kunden mit EquipCare Pro nun auch den Einsatz von Equipment und Personal in einem System planen und alles verwalten, was auf der Baustelle genutzt wird.

Für mehr Produktivität, Effizienz und Sicherheit stellt Kramer eine Weiterentwicklung der bekannten Schnellwechselplatte zum vollhydraulischen Schnellwechselsystem »Smart Attach« vor.

Transparent und reproduzierbar verdichten

Das neue Assistenzsystem ConcreTec zur Betonverdichtung soll es ermöglichen, Betonfertigteile einfach, transparent und in der Qualität reproduzierbar zu verdichten. Durch ein datenbasiertes Assistenzsystem soll der Anlagenbediener objektive Informationen über den Verdichtungsvorgang und Echtzeitinformationen über den Verdichtungsfortschritt erhalten. Als Resultat nennt Wacker Neuson ein Verdichtungsergebnis, das nicht personenabhängig und damit von gleichbleibender Qualität ist. Der Bediener kann mithilfe des Assistenzsystems den gesamten Verdichtungsprozess überwachen, im Bedarfsfall korrigierend eingreifen und den Verdichtungsvorgang fundiert beenden.

Besucher der Bauma sollen sich auf weitere Neuheiten von Wacker Neuson freuen dürfen. Beispielsweise soll ein neues Modell der Dual-View-Dumper mit drehbarer Sitz- und Bedienkonsole erstmals präsentiert werden.

Smart Attach wird von Kramer vorgestellt

Für mehr Produktivität, Effizienz und Sicherheit stellt Kramer auf der Bauma eine Weiterentwicklung der bekannten Schnellwechselplatte zum vollhydraulischen Schnellwechselsystem »Smart Attach« vor (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 9/21, Seite 50). Die Schnellwechselplatte von Kramer zählt bereits seit 1963 zum Serienumfang der Radlader und gilt bis heute als effektives System. Die Aufnahme bildet weiter die Basis für die Weiterentwicklung zum nun vollhydraulischen Schnellwechselsystem »Smart Attach«. Die Abmessungen beider Schnellwechselsysteme sind identisch, sodass vorhandene Anbaugeräte weiterhin genutzt werden können. Erhöhte Sicherheit für den Fahrer, kein Leckölaustritt und vor allem die Zeitersparnis beim Anbaugerätewechsel sind einige Vorteile, die Anwender durch das System erwarten dürfen.

Auf der Bauma soll der künftige Nachfolger des heutigen Erfolgsmodells 5055e (Bild) auf der Bühne stehen.

Teleskoplader im neuen Design

Die Kramer-Teleskopladerserie von 3 t bis 5,5 t Nutzlast hat ein Facelift erhalten, das auf der Bauma erstmals vorgestellt werden soll. Die Sicht auf den Arbeitsbereich gilt als ein entscheidendes Element beim Teleskoplader. Kramer will mit einem neuen Motorhauben-Design punkten, das bei den Modellen 3007, 3507, 3610, 4007 und 4507 Anwendung findet und eine bestmögliche Sicht nach rechts verspricht. Zudem wurden Merkmale wie Differenzialsperre, Laststabilisator und Überlastregelung einem Update unterzogen.


»Zero Emission« bei Kramer

Auf der Bauma will auch Kramer ebenso Neuheiten im »Zero Emission«-Portfolio zeigen. Bereits auf der Bauma 2016 hatte Kramer den ersten allradgelenkten elektrischen Radlader vorgestellt. In diesem Jahr soll der künftige Nachfolger des heutigen Erfolgsmodells 5055e auf der Bühne stehen. Neben einem elektrischen Radlader will Kramer auch erstmals einen E-Teleskoplader präsentieren.     t

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