Eine Erfolgsgeschichte
Mittlerweile befindet sich das mit Geiger entwickelte Set-up seit Jahren stabil im Einsatz. »Auch das Problem mit der geringen Netzabdeckung konnten wir zusammen mit VEI lösen, um unseren Betrieb sicherzustellen. Besonders positiv aufgefallen ist uns außerdem das anwenderfreundliche und intuitiv bedienbare Interface der Waage«, urteilt Röder. Mit der Zusammenarbeit ist Geiger allerdings auch deshalb zufrieden, weil VEI laut Aussage der Unternehmensgruppe mit einer pragmatischen und lösungsorientierten Arbeitsweise auftritt: »Man zwingt uns nicht in unnötig bürokratische Warteschleifen, sondern setzt den Fokus auf das Wesentliche.« Und: »Das Team von VEI«, so Axel Röder weiter, »begegnet uns auf Augenhöhe: Man geht respektvoll und ehrlich miteinander um, ganz gleich in welcher Position oder in welchem Wirkungskreis die Person tätig ist. Ein faires, offenes und integres Verhalten ist innerhalb der Geiger-Gruppe ein gelebter Wert für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.«
»Keine halben Sachen«
Im Repertoire hat VEI neben seiner Topausführung »HelperX« auch Basisgeräte wie »HelperM«: Aufgrund der modularen und kompatiblen Bauweise kann der Anwender sein Gerät auch nachträglich aufrüsten oder seinen individuellen Bedürfnissen anpassen. »Wichtig ist der Praxisnutzen: Das Gerät soll, wie bei Geiger, zum Anwender und den jeweiligen Einsatzbedingungen passen«, erklärt Volker Augustin, Geschäftsführer der VEI GmbH. »Es reicht schlichtweg nicht aus, eine neue Lösung zu entwickeln, die schick aussieht und smart daherkommt, wenn sie nicht auf die realen Einsatzparameter zugeschnitten ist. Die Helper-Modelle wurden anwendernah entwickelt, verfügen deshalb über großzügige Farbdisplays, eine robuste Bauweise und lassen sich unkompliziert bedienen – genau so, wie es für den Maschinisten auch notwendig ist, denn der muss sich tagtäglich damit auseinandersetzen und hat deshalb kein Interesse an zeitraubender, missverständlicher oder unnötiger Technik, die ihm bei seiner Arbeit in die Quere kommt.«
Wichtige Vorzüge der VEI-Helfer
Unabhängig vom Modell lassen sich alle wichtigen Ladedaten ohne Einschränkung des Sichtfeldes auch bei starker Sonneneinstrahlung ablesen. Hervorzuheben ist außerdem, dass VEI ganz bewusst auf den Einsatz von Touchscreens verzichtet: »Fragen Sie mal einen Radlader-Fahrer, wie zuverlässig Touchdisplays funktionieren, wenn er unter Zeitdruck steht, Handschuhe trägt oder aus Sicherheitsgründen nicht andauernd auf das Display schauen kann. Hektisches Herumwischen auf dem Display lenkt beim Fahren und Beladen ab und sorgt dafür, dass das System den gewünschten Befehl nicht erkennt. Das nervt nicht nur, sondern kann auch schnell gefährlich werden«, so Volker Augustin. Stattdessen setzen die Helper-Modelle auf eine haptische Tastatur, wodurch der Bediener das Gerät über bloßes Ertasten quasi blind bedienen kann. Hinzu kommt eine enorme Funktionsvielfalt: Wenn beispielsweise eine bestimmte Materialsorte in großen Mengen zu einer vordefinierten Stelle gefahren werden soll, kann der Maschinist diesen Vorgang als Favoriten im System hinterlegen – dann ist nur noch ein einziger Tastendruck notwendig. Darüber hinaus bietet sich mit »ipotweb« eine zusätzliche Cloudlösung, die über die VEI-Geräte genutzt werden kann. So lassen sich Aufträge im Büro anlegen und automatisch an die Maschine übermitteln. Fährt dann der nächste Lkw auf den Hof, muss der Fahrer den zugehörigen Auftrag nur noch im System suchen und kann anschließend alle wichtigen Auftragsinformationen auf dem Display ablesen. Bei Bedarf, so VEI, wird auch das zu ladende Gewicht übertragen, sodass die Waage das Zielgewicht anzeigt und von diesem auf null herunterzählt. Nach dem Ladespiel wird der erledigte Auftrag dann an die Cloud übermittelt. Ein großer Vorteil: Egal ob im Radlader oder im Büro – jeder im Unternehmen kann den Auftragsstatus direkt ermitteln, was unerledigte oder gar doppelte Bearbeitungen im laufenden Arbeitsprozess gezielt ausschließt. Zusätzlich bietet die »HelperX«-Variante eine Statistikfunktion, mit der sich die verladenen Produkte eines frei wählbaren Zeitraums ausdrucken lassen. Eine weitere, laut VEI extrem hilfreiche Funktion ist im Übrigen das Anlegen von Rezepten: Müssen verschiedene Materialien gemischt werden, kann der Anwender die Zutaten bzw. Zuschlagstoffe entweder in absoluten Gewichtswerten oder bei Bedarf in Prozenten eingeben. »Die Abarbeitung kann sowohl manuell als auch vollautomatisch erfolgen – wenn eine Sorte komplett verwogen wurde, wird einfach auf die nächste Bedarfssorte umgeschaltet. Möglich ist aber auch, nach jedem Ladespiel auf das nächste Material zu wechseln, wodurch eine weit bessere Vormischung erfolgt«, so Volker Augustin abschließend.d