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VEI GmbH »HelperX«: Geiger stattet seine Radlader mit smarter On-Board-Wägetechnik aus

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: VEI GmbH

Die Geiger-Gruppe mit Sitz in Oberstdorf im Allgäu setzt bei ihren Radladern auf smarte Wägetechnik von VEI – und das hat Gründe: Seit der Gründung 1923 hat sich Geiger zu einem vielseitigen Firmenverbund entwickelt, der im Hoch- und Tiefbau ebenso zu Hause ist wie im Abbruch, Recycling und der Gewinnung. Das Einsatzspektrum der Unternehmensgruppe ist gewaltig – knapp 4 000 Mitarbeiter sind an über 100 Standorten im deutschen und europäischen Raum tätig. Und bislang wurden 33 Maschinen mit »HelperX« ausgestattet, einer High-End-Lösung, die nicht nur als reine Radladerwaage fungiert, sondern ein herausragendes Nutzlastmanagement betreibt und dabei einer hohen Erwartungshaltung entsprechen muss.

Ein Großteil der Schüttgüter wird bei Geiger über Radlader verladen und abgerechnet, gerade deshalb ist zuverlässige Wiegetechnik unerlässlich. Nachdem die Produktion des bislang verwendeten Systems nach Jahrzehnten eingestellt worden war, bestand, wie die Geiger-Gruppe mitteilt, dringender Handlungsbedarf. Die Anforderungen an eine neue Lösung waren hoch – und die Spezialisten von VEI konnten sich am Ende mit ihren »Helper«-Modellen durchsetzen. Im Kern geht es darum, ein Nutzlastmanagement bereitzustellen, das die Arbeitsprozesse nachhaltig vereinfacht. Neben der Produktionsüberwachung gelingt mit »HelperX« auch die Abwicklung gleich mehrerer Ladevorgänge sowie die vollständige Verwaltung von Lade- und Stammdaten.

Eine große Herausforderung

Erklärte Zielsetzung war es, höchste Produktivität und Zuverlässigkeit zu schaffen, weshalb Geiger einen umfassenden Kriterienkatalog erstellt und Lösungen verschiedener Anbieter unter die Lupe genommen hat. »Wir wollten einen neuen Standard bei Geiger schaffen und alle Radlader mit dem identischen Set-up versehen – sowohl mit Blick auf die Hardwarekomponenten als auch die ­zugehörige Softwareversion«, wie Axel Röder, Projektleiter für Digitalisierung der Geiger-Gruppe, betont. »Wir haben nach einer Lösung gesucht, die eine einfache Handhabung bietet, gleichzeitig aber auch dazu in der Lage ist, Daten automatisch zu übertragen und zu verarbeiten, um einen echten Mehrwert im Büro zu generieren.« Ein weiteres Hindernis, so Axel Röder weiter, war die Signalqualität innerhalb des Mobilfunknetzes: An einigen Standorten von Geiger ist die Netzabdeckung eingeschränkt, sodass es herausfordernd war, die unerlässliche Datenübermittlung sicherzustellen. »Seit 2019 werden bei uns nun alle neu angeschafften Radlader nur noch mit VEI-Waagen ausgestattet und Bestandsgeräte sukzessive umgerüstet, da das System genau diese Problemfaktoren berücksichtigt, das für uns beste Set-up bietet und auf die Bedürfnisse unserer Maschinisten zugeschnitten ist.« Tatsächlich haben VEI und Geiger über 2,5 Jahren hinweg daran gearbeitet, die »HelperX« zu individualisieren und an die Anforderungen vor Ort anzupassen. »Ein großer Vorteil war sicherlich auch, dass wir die Helper-Modelle zum damaligen Zeitpunkt bereits produktiv im Einsatz hatten – neue Funktionen konnten deshalb zeitnah im laufenden Betrieb getestet und weiterentwickelt werden.«

Eine Erfolgsgeschichte

Mittlerweile befindet sich das mit Geiger entwickelte Set-up seit Jahren stabil im Einsatz. »Auch das Problem mit der geringen Netzabdeckung konnten wir zusammen mit VEI lösen, um unseren Betrieb sicherzustellen. Besonders positiv aufgefallen ist uns außerdem das anwenderfreundliche und intuitiv bedienbare Interface der Waage«, urteilt Röder. Mit der Zusammenarbeit ist Geiger allerdings auch deshalb zufrieden, weil VEI laut Aussage der Unternehmensgruppe mit einer pragmatischen und lösungsorientierten Arbeitsweise auftritt: »Man zwingt uns nicht in unnötig bürokratische Warteschleifen, sondern setzt den Fokus auf das Wesentliche.« Und: »Das Team von VEI«, so Axel Röder weiter, »begegnet uns auf Augenhöhe: Man geht respektvoll und ehrlich miteinander um, ganz gleich in welcher Position oder in welchem Wirkungskreis die Person tätig ist. Ein faires, offenes und integres Verhalten ist innerhalb der Geiger-Gruppe ein gelebter Wert für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.«

»Keine halben Sachen«

Im Repertoire hat VEI neben seiner Topausführung »HelperX« auch Basisgeräte wie »HelperM«: Aufgrund der modularen und kompatiblen Bauweise kann der Anwender sein Gerät auch ­nachträglich aufrüsten oder seinen individuellen Bedürfnissen anpassen. »Wichtig ist der Praxisnutzen: Das Gerät soll, wie bei Geiger, zum Anwender und den jeweiligen Einsatzbedingungen passen«, erklärt Volker Augustin, Geschäftsführer der VEI GmbH. »Es reicht schlichtweg nicht aus, eine neue Lösung zu entwickeln, die schick aussieht und smart daherkommt, wenn sie nicht auf die realen Einsatzparameter zugeschnitten ist. Die Helper-Modelle wurden anwendernah entwickelt, verfügen deshalb über großzügige Farbdisplays, eine robuste Bauweise und lassen sich unkompliziert bedienen – genau so, wie es für den Maschinisten auch notwendig ist, denn der muss sich tagtäglich damit auseinandersetzen und hat deshalb kein Interesse an zeitraubender, missverständlicher oder unnötiger Technik, die ihm bei seiner Arbeit in die Quere kommt.«


Wichtige Vorzüge der VEI-Helfer

Unabhängig vom Modell lassen sich alle wichtigen Ladedaten ohne Einschränkung des Sichtfeldes auch bei starker Sonneneinstrahlung ablesen. Hervorzuheben ist außerdem, dass VEI ganz bewusst auf den Einsatz von Touchscreens verzichtet: »Fragen Sie mal einen Radlader-Fahrer, wie zuverlässig Touchdisplays funktionieren, wenn er unter Zeitdruck steht, Handschuhe trägt oder aus Sicherheitsgründen nicht andauernd auf das Display schauen kann. Hektisches Herumwischen auf dem Display lenkt beim Fahren und Beladen ab und sorgt dafür, dass das System den gewünschten Befehl nicht erkennt. Das nervt nicht nur, sondern kann auch schnell gefährlich werden«, so Volker Augustin. Stattdessen setzen die Helper-Modelle auf eine haptische Tastatur, wodurch der Bediener das Gerät über bloßes Ertasten quasi blind bedienen kann. Hinzu kommt eine enorme Funktionsvielfalt: Wenn beispielsweise eine bestimmte Materialsorte in großen Mengen zu einer vordefinierten Stelle gefahren werden soll, kann der Maschinist diesen Vorgang als Favoriten im System hinterlegen – dann ist nur noch ein einziger ­Tastendruck notwendig. Darüber hinaus bietet sich mit »ipotweb« eine zusätzliche Cloudlösung, die über die VEI-Geräte genutzt werden kann. So lassen sich Aufträge im Büro anlegen und automatisch an die Maschine übermitteln. Fährt dann der nächste Lkw auf den Hof, muss der Fahrer den zugehörigen Auftrag nur noch im System suchen und kann anschließend alle wichtigen Auftragsinformationen auf dem Display ablesen. Bei Bedarf, so VEI, wird auch das zu ladende Gewicht übertragen, sodass die Waage das Zielgewicht anzeigt und von diesem auf null herunterzählt. Nach dem Lade­spiel wird der erledigte Auftrag dann an die Cloud übermittelt. Ein großer Vorteil: Egal ob im Radlader oder im Büro – jeder im Unternehmen kann den Auftragsstatus direkt ermitteln, was unerledigte oder gar doppelte Bearbeitungen im laufenden Arbeitsprozess gezielt ausschließt. Zusätzlich bietet die »HelperX«-Variante eine Statistikfunktion, mit der sich die verladenen Produkte eines frei wählbaren Zeitraums ausdrucken lassen. Eine weitere, laut VEI extrem hilfreiche Funktion ist im Übrigen das Anlegen von Rezepten: Müssen verschiedene Materialien gemischt werden, kann der Anwender die Zutaten bzw. Zuschlagstoffe entweder in absoluten Gewichtswerten oder bei Bedarf in Prozenten eingeben. »Die Abarbeitung kann sowohl manuell als auch vollautomatisch erfolgen – wenn eine Sorte komplett verwogen wurde, wird einfach auf die nächste Bedarfssorte umgeschaltet. Möglich ist aber auch, nach jedem Ladespiel auf das nächste Material zu wechseln, wodurch eine weit bessere Vormischung erfolgt«, so Volker Augustin abschließend.d
 

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