Unterstützung für den Neidersächsischen Brand- und Katastrophenschutz

Zur Optimierung des Bevölkerungsschutzes und um den stetig steigenden Herausforderungen an einen modernen Brand- und Katastrophenschutz im Flächenland Niedersachsen gerecht zu werden, hat die Niedersächsische Landesregierung zum 01. Januar 2020 das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) gegründet. Wie wichtig der unermüdliche Einsatz von Hilfskräften im Katastrophenfall ist, wurde nicht zuletzt im vergangenen Sommer sichtbar, als Wassermassen sich ihren Weg bahnten, ganze Landstriche verwüsteten und viele Menschen nicht nur ihre Häuser verloren. Speziell in Niedersachsen habe sich gezeigt, dass wiederkehrende Katastrophenlagen nach Extremwetterereignissen und nun auch die Pandemiebewältigung ein gebündeltes und schlagkräftiges Krisenmanagement erfordern. Je nach Art der Katastrophe bzw. Großschadenslage können die verschiedensten Zuständigkeiten und Kompetenzen gefragt sein. Das NLBK nehme hierbei eine wichtige Bündelungs- und Vernetzungsfunktion für die operativen Aufgaben im Brand- und Katastrophenschutz wahr. An den Standorten in Celle und Loy erfolgt zudem die Ausbildung der Angehörigen der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren, sowie des Katastrophenschutzes.

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Faktoren Professionalität und Zuverlässigkeit

Neben dem Knowhow der Einsatzkräfte und deren Koordination ist das Equipment ein weiterer Grundpfeiler für schnelle und zielgerichtete Hilfe. Auch hier sind Spezialisten für „schweres Gerät“ gefragt. Primär bundesweit, aber auch mit einem Kundenstamm außerhalb der Landesgrenzen habe sich die ES-GE in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der ersten Ansprechpartner im Bereich Schwerlast-Nutzfahrzeuge entwickelt. Grundsätzlich legen die Essener nach eigenen Angaben großen Wert darauf, im Rahmen der Produktauswahl zielgerichtet und zweckgebunden zu beraten. Gesetzliche Rahmenbedingungen verlangen bei der Zusammenarbeit mit Behörden dennoch ein zusätzliches Maß an Professionalität und Zuverlässigkeit. „Wir freuen uns über das Vertrauen in die individuellen Stärken unseres Teams sowie in die Marke ES-GE als Ganzes. Die Umsetzung eines Projektes in Zusammenarbeit mit staatlichen Einrichtungen zeugt von Vertrauen. Wir sind uns aber bewusst, dass nicht zuletzt auch ein angemessenes Verhältnis von Preis und Leistung ein ausschlaggebender Faktor ist“, so Markus Hurdelhey, Geschäftsführer Technik der ES-GE. 


MAX Trailer MAX110 mit drei gelenkten Achsen

Dem Anforderungsprofil entsprechend fiel die Wahl im Rahmen eines ersten Projektes auf einen MAX Trailer MAX110. Der Satteltieflader ist bereits seit einem Jahr Teil des Fuhrparks des Katastrophenschutzes in Niedersachsen. Markus Hurdelhey betont, dass für MAX Trailer grundsätzlich die hohe Verarbeitungsqualität sowie das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis spreche. Beste Voraussetzungen also für die erfolgreiche Umsetzung eines Projektes mit der Landesbehörde. Das vom Produktportfolio der Marke Faymonville abgeleitete Baukastensystem biete Lösungen für zahlreiche Anforderungen. Der ausgelieferte MAX Trailer MAX110 verfügt über drei hydraulisch gelenkte Achsen. Mit Hilfe einer Fernbedienung lassen sich die Achsen ebenfalls manuell steuern. Basierend auf der in Deutschland zugelassenen Achslast von je maximal 10.000 kg und der maximalen Sattellast von 18.000 kg bietet der Tieflader eine Nutzlast von ca. 35.700 kg. Dank der WADER Containertaschen in der Ladefläche sei der MAX110 von MAX Trailer auch für den Transport von 20-, 30- oder 40-Fuß-Containern geeignet. 

Auffahrrampen am Heck

Der ausgelieferte MAX Trailer MAX110 ist mit zweiteiligen Rampen ausgestattet. Bagger bzw. generell selbstfahrende Baumaschinen, die im Katastrophenfall häufig zum Einsatz kommen, können über das Heck auf die Ladefläche gefahren werden. Beim Beladen lassen sich die Rampen insgesamt mit maximal 40.000 kg (pro Paar) belasten. Die verzinkten Stahlrampen sind insgesamt ca. 4.150 mm lang und jeweils ca. 800 mm breit. Durch die zweigeteilte Konstruktion und die Gesamtlänge ergebe sich ein geringer Auffahrwinkel. Bedient werden die Rampen vollständig hydraulisch. Das bedeutet, dass die Rampen nicht nur ein- und ausgeklappt werden mit Hilfe des verbauten Elektro-Hydraulikaggregats -  die Hydraulik ermögliche ebenfalls eine seitliche Verschiebung der Rampen. So lassen sich die Rampen bei Bedarf komfortabel an die Spurweite der Baumaschinen oder anderer Fahrzeuge anpassen.

ES-GE Sattelauflieger mit verstärktem Rahmen

Ergänzend zum Satteltieflader der Marke MAX Trailer hat die ES-GE im März ein weiteres Fahrzeug an das Team des NLBK übergeben. Der 3-achsige Auflieger der Marke ES-GE ist ausgelegt für hohe Punktlasten. Inklusive des verstärkten Rahmens mit Profilquerträgern bringt der robuste Sattelauflieger ca. 6.750 kg auf die Waage. Die Sattellast beträgt 18.000 kg, die Achslast insgesamt 27.000 kg. Technisch bietet der Auflieger eine mögliche Nutzlast von ca. 38.250 kg. Beide Fahrzeuge werden in Zukunft für allgemeine Logistikaufgaben im Katastrophenschutz eingesetzt. Zu den transportierten Gütern gehören bspw. Fahrzeuge, Container oder auch Zelte. „Wir freuen uns natürlich primär über die erfolgreiche Zusammenarbeit. Doch auch wenn unser Beitrag verhältnismäßig gering ist, freuen wir uns ebenfalls darüber, dass wir Helfer und Einsatzkräfte mit unserer Expertise indirekt unterstützen können. Gespräche über weitere Projekte sind bereits geplant“, betont Markus Hurdelhey.