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SpanSet-Fachtagung: »Treffen an der scharfen Kante«

Eine »scharfe Kante« liegt vor, wie Dr.-Ing. Tobias Jenner von der Berufsgenossenschaft Holz und Metall in Stuttgart betonte, wenn der Kantenradius »r« der Last kleiner ist als die Dicke der Hebebänder oder Rundschlingen. Scharfen Kanten an Lasten würde in der Praxis, so Jenner, zu wenig Bedeutung zugemessen. Von der wissenschaft­lichen Seite näherte sich Prof. Dr.-Ing. Markus Michael von der Technischen Universität Chemnitz dem Thema an. Dort beschäftigt man sich am Institut für Fördertechnik und Kunststoffe intensiv mit der noch relativ jungen Technologie der Hochleistungsfasern, die auch Span­Set in vielen Produkten verwendet. Mit Fachreferaten und praktischen Demonstrationen stieg man tief in die Thematik ein.Auf einer begleitenden SpanSet-Hausmesse konnten die Besucher selbst Materialtests durchführen und Anforderungen, Risiken und die entsprechenden Schutzmaßnahmen mit den Fachleuten diskutieren. Hebevorführungen auf dem Außengelände rundeten das Thema ab.

Damit scharfe Kanten ihr häufig unterschätztes Gefahrenpotenzial verlieren, hat SpanSet unter anderem einen Leitfaden für den Umgang mit ihnen entwickelt. Diese »10 Gebote für das Heben scharfkantiger Lasten« sind Teil eines Posters, das neben einer Übersicht der verschiedenen Schnitt- und Abriebschutzprodukte Tipps zum Wenden von Lasten sowie Infos zur Heben-App und zum NoCut-Produkt-Finder enthält.


 


Geschäftsführer Hans-Josef Neunfinger konnte am Schluss der Veranstaltung ein positives Fazit ziehen. Mit Blick auf die Teilnehmer betonte er: »Uns ist wichtig, dass Sie durch das heute neu erlangte oder verstärkte Wissen mehr Routine im Handhaben von Lasten bekommen und die Sensibilität in Bezug auf Kanten geschärft wurde.« Viele SpanSet-Produkte sind aus dem Dialog mit den Kunden entstanden und wurden nicht nur im Labor, sondern auch unter Einsatzbedingungen getestet.In Verbindung mit den für die scharfe Kante sensibilisierten Teilnehmern könnten diese »wirklich sicheren Produkte dazu beitragen, die Arbeitssicherheit in den Betrieben noch weiter zu verbessern«.

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