»Euromix 1600 Nova«:Der Weg zum eigenen Beton
Die »Euromix 1600 Nova« bildet den zweiten zentralen Baustein des Messekonzepts. Mit einer Festbetonleistung bis 80 m³/h richtet sie sich an kleinere und mittlere Baustellen, temporäre Produktionsstandorte sowie Unternehmen, die flexibel in die eigene Betonproduktion einsteigen möchten. Ihre Stärke zeigt die »Nova« als vielseitiger Mischanlagen-Allrounder durch ihre außergewöhnliche Einsatzvielfalt: Ob mobile oder stationäre Installation – für entweder Transportbeton, Fertigteile, Spezialbetone oder ressourcenschonender ecyclingbeton – sie produziert zuverlässig genau dort, wo Beton benötigt wird.
Dabei verbindet sie ein außergewöhnlich großzügiges Raumkonzept mit einer einzigartig kompakten Bauweise und schafft so eine wirtschaftliche Lösung für unterschiedlichste Anforderungen – flexibel einsetzbar, schnell verfügbar und leistungsstark im Betrieb. Die »Euromix 1600 Nova« ist der kompakte Mischanlagen-Allrounder für maximale Flexibilität, zuverlässige Betonqualität und den direkten Weg zur eigenen Betonproduktion.
Wichtige Features und starke Leistungsdaten
Herzstück der Anlage ist der BHS-Doppelwellenmischer »DKX« mit einem Festbetonausstoß von 1,67 m³ pro Charge. Das gut abgestimmte Zusammenspiel von Dosier- und Mischtechnik gewährleistet eine homogene Durchmischung und reproduzierbare Betonqualität. Ein wesentlicher Vorteil liegt in der mobilen, modularen Auslegung. Die Anlage kommt ohne ortsfeste Fundamente aus und kann auf ausreichend befestigtem Untergrund in kürzester Zeit aufgebaut werden. Ein Mobilkran und eine kleine Montagetruppe genügen in der Regel, um die Gesamtanlage innerhalb eines Tages betriebsbereit zu installieren. Standardisierte Plug-and-Play-Verbindungen vereinfachen den Aufbau zusätzlich. Hinzu kommen eine neu entwickelte SBM-Hochdruckreinigung sowie ein vollständig isolierbarer Aufbau für den wirtschaftlichen Ganzjahresbetrieb. Qualitativ aufbereitete Recycling-Gesteinskörnungen können direkt am eigenen Standort oder projektbezogen auf der Baustelle zu Beton weiterverarbeitet werden. Transportwege sinken, Materialkreisläufe werden regional geschlossen und ein größerer Teil der Wertschöpfung bleibt beim Betreiber.
Moderne Brechtechnik für die anspruchsvolle Primärstufen
Mit dem Horizontal-Prallbrecher »RHS 13/16/4« zeigt SBM auch seine Kompetenz als Entwickler und Lieferant hochwertiger Einzelmaschinen und kompletter Aufbereitungsanlagen. Der rund 20,5 t schwere Brecher ist für die Primärzerkleinerung weichen bis harten Natursteins ausgelegt. Bei Aufgabemengen von 250 bis 400 t/h verarbeitet er Material bis zur Aufgabekornklasse 0/1 000 mm und erreicht Zerkleinerungsgrade bis 1:15. Mit der optionalen drei- oder fünfreihigen Mahlbahn lassen sich Endprodukte bis zur Körnung 0/32 mm mit hervorragender Kornform produzieren. Ein stabiler Scheibenrotor mit vier Schlagleisten, mehrstufige Prallwerke und eine verschleißoptimierte Ausführung gewährleisten hohe Betriebssicherheit und eine sehr gute Ausnutzung der Verschleißteile. Das hydraulisch kippbare Gehäuseoberteil erleichtert Servicearbeiten. Wie belastbar dieses Konzept ist, zeigen aktuelle Referenzanlagen: Sowohl im modernisierten Storz-Schotterwerk Neuhausen ob Eck als auch im neu ausgerichteten Werk von Heidelberg Materials Mineralik in Nussloch übernimmt ein »RHS 13/16/4«-Prallbrecher die wirtschaftliche Primärzerkleinerung. Die Maschinen verarbeiten dort mehrere Hundert Tonnen Kalkstein pro Stunde und bilden jeweils die Basis für die nachfolgende Produktion hochwertiger Betonzuschlagstoffe und Straßenbaumaterialien.
Drei Technologien, ein Baustoffkreislauf
Mit der »300 Max«, der »1600 Nova« und der »RHS 13/16/4« zeigt SBM auf der Steinexpo drei unterschiedliche Anlagenkonzepte, die ein gemeinsamer Anspruch verbindet: mineralische Roh- und Recyclingstoffe möglichst wirtschaftlich in hochwertige Endprodukte zu überführen. Der mobile Prallbrecher steht für flexible Aufbereitung und definierte Recycling- Gesteinskörnungen, die mobile Betonmischanlage ebnet den Weg zur hochwertigen Weiterverarbeitung. Zusammen symbolisieren sie den geschlossenen Baustoff-Kreislauf.