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Sandvik Mining and Construction Central Europe GmbH »Hidden Champion« setzt auf leistungsstarke Technik

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Sandvik

Das Bohren und Sprengen zählt zu den anspruchsvollsten Gewerken in Steinbrüchen. Gerade weil hier eine besondere Expertise gefordert ist, werden diese Arbeiten von den Betreibern mehr denn je an kompetente Spezialunternehmen delegiert. Nur die verlässliche Kombination aus erfahrenen Maschinenführern und leistungsstarker Technik schafft die Basis für einen dauerhaften Erfolg in einem so anspruchsvollen Segment. Das führt geradewegs zur Kautz Bohrtechnik GmbH aus Duisburg.

Das Lösen des Gesteins aus der Wand steht unabdingbar am Beginn der Gewinnungs- und Aufbereitungskette, ebenso wie die Schritte Transport, Brechen, Sieben und Vermarkten. Dabei lassen sich besonders gut die Tätigkeiten an spezialisierte Dienstleister übertragen, die separat vom übrigen Prozessverlauf durchgeführt werden können. Beim Bohren kommt zudem hoch spezialisierte Technik zum Einsatz, die im Idealfall von spezialisierten Fachkräften bedient wird. Diese sind selbst in großen Betrieben oft kaum ausreichend ausgelastet, um wirklich rentabel zu sein. Auch für den Dienstleister gilt, dass ein dauerhafter Erfolg von vielen Faktoren abhängt. Olaf Kerker, Bohrspezialist bei der Kautz Bohrtechnik GmbH, bringt es auf den Punkt: »Nur wer besser bohrt, bleibt im Geschäft.«

Beständig weiterentwickelt

Olaf Kerker muss es wissen. Der erfahrene Bohrmeister und technische Leiter bei der Kautz Bohrtechnik GmbH ist seit 25 Jahren dabei und hat schon mit zwei Generationen der Geschäftsführer des inhabergeführten Familienunternehmens dessen Bohrsparte wesentlich mitgeprägt. Damals begann man, Sprenglochbohrarbeiten mit raupenmobilen Bohrgeräten in Steinbrüchen auszuführen. Von Beginn an setzte das Unternehmen auf die Anlagen von Tamrock, bekanntermaßen den unmittelbaren Vorgängern der heutigen Marke Sandvik. Bei Kautz begann alles mit einer »Tamrock DHH800« ohne Kabine, die einen separaten Kompressor hatte, der hinter der Maschine hergezogen wurde. Rasch folgten eine »Tamrock Zoomtrak DHA800« mit integriertem Kompressor sowie eine »DHA1000« und schließlich eine »CHA1100«. Nach dem Übergang zu Sandvik vertraut Kautz seit 1997 der »Pantera«-Baureihe mit einer ersten »Pantera DP1100«. Seither wuchs der Geschäftszweig fast schon rasant. Kautz und Sandvik blieben über die Jahrzehnte ein verlässliches Gespann, und die »Pantera«-Baureihe wurde alsbald zum Basisgerät bei Kautz Bohrtechnik. Das hat bis heute Bestand. Aktuell sind nicht weniger als sieben Sandvik-Tophammeranlagen der »Pantera DP1500«-Serie im Einsatz, zusätzlich eine »DP1100i«. Aber auch ein »Sandvik Ranger DX700« gehört dazu. Die Anlage mit drehbarem Oberwagen erweitert die Möglichkeiten, etwa bei Spezialeinsätzen unter besonders engen Arbeitsbedingungen. Neben den Top­hammeranlagen sind auch »DTH«-Maschinen im Leistungsspektrum. Mit dieser Equipment-Vielfalt gehört Kautz Bohrtechnik heute zu den bundesweit agierenden Marktführern in der Nischenbranche – ein echter Hidden Champion eben.

Neue Maschinen

Die jüngste Bereicherung der Flotte ist eine weitere »Pantera DP1500i«, die im März erstmals bei der MHI in Hildfeld zum Einsatz kam. Eine derartige Kampagne ist laut Olaf Kerker ein typischer, aber anspruchsvoller Einsatz. Im sauerländischen Hildfeld bei Winterberg steht ein paläozoischer Diabas an. Das Gestein gilt als schwierig, u. a. weil es massiv und unregelmäßig geklüftet ist. Insgesamt sind etwa 2 000 m Bohrleistung abzuteufen, mit Einzelbohrungen zwischen 16 und 26 m. Kalkuliert ist ein ambitioniertes Leistungspensum: Pro 10-Stunden-Schicht sollen 250 bis 350 m erreicht werden. Jeder Branchenkenner wird hier hellhörig, denn das Auftragsspektrum erfordert optimale Konstellationen.


Auch aus diesem Grund sitzt der erfahrene Bohrist Olaf Kerker selbst an den Hebeln der Anlage. Die Kombination aus Kautz und Sandvik macht hier den Unterschied – und der geht bis ins Detail. Olaf Kerker kann sich auf die Technik verlassen: »Die ›DP1500i‹ ist für uns mittlerweile Standard – nicht weil sie neu ist, sondern weil sie unter härtesten Bedingungen Tag für Tag zuverlässig abliefert.« Im vorliegenden Fall wird mit einem Durchmesser von 102 mm gebohrt, wobei auch hier Sandvik zum Einsatz kommt, denn die neue »DP1500i« ist mit dem kürzlich eingeführten Bohrgestänge »CT67« bestückt. Ganz nebenbei zeigt sich, dass Kautz und Olaf Kerker mehr als reine Anwender der Sandvik-Technik sind. Es ist eine Partnerschaft entstanden, in der Sandvik die Kompetenzen der Kautz Bohrtechnik GmbH und speziell die Expertise von Olaf Kerker zu schätzen gelernt hat. So gehörte Kerker zu den Bohristen, die den neuen Bohrstahl für Sandvik ein Jahr lang in Deutschland getestet haben. Dabei wusste der schwedische Marktführer genau, wen er sich da ins Boot holte. Olaf Gruner, Sales Manager Surface Drilling bei Sandvik, sagt: »Olaf Kerker ist sicherlich einer der erfahrensten Bohrmeister in Deutschland. Er hat ein angeborenes Interesse, sich weiterzuentwickeln und Neues zu testen.« Die Neugier eines ambitionierten Bohrmeisters, einfach wissen zu wollen, ob ein neues Produkt auch tatsächlich besser ist, hat sich auch für das Unternehmen Kautz gelohnt. Mittlerweile sind schon drei Maschinen mit neuem Bohrstahl im Einsatz. Zusammen mit der »DP1500i« von Sandvik hat sich diese Kombination zur Referenz bei Kautz entwickelt. »Das ›CT67‹-Gestänge ist tatsächlich geeignet, auch das effizienteste Gerät im Tophammer-Segment spürbar leistungsstärker zu machen«, bestätigt Olaf Kerker. Neben der hohen Standzeit des Bohrstahls ermöglicht das gut abgestimmte Zusammenspiel von »DP1500i« und »CT67« laut Unternehmen »höchste Präzision beim Niederbringen der Bohrlöcher«. Das sei heute mehr denn je ­geboten.d
 

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