Graeme Blake, Produktmanager bei Rokbak
»Viele Anwender entscheiden sich dazu, die wendige Effizienz des ›RA30‹ mit der Nutzlastkapazität des ›RA40‹ zu kombinieren, um unterschiedlichen Bereichen derselben Baustelle gerecht zu werden.«
Die knickgelenkten Dumper von Rokbak liefern nach Ansicht von Produktmanager Graeme Blake »zuverlässige Leistung auf anspruchsvollen Baustellen weltweit«. Bei zwei Modellen hängt die Entscheidung, welcher Dumper zum Einsatz kommt, von den Anforderungen des Einsatzes ab. Der »RA30« und der »RA40« teilen die Kernmerkmale von Rokbak: Langlebigkeit, Einfachheit und hohe Verfügbarkeit. Beide Modelle eignen sich laut Hersteller für fast jede Anwendung. Das bedeutet, dass die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale in Bereichen wie Nutzlastanforderungen, Baustellenlayout und bereits vor Ort vorhandener Ausrüstung liegen. Der »RA30« mit einer Nutzlast von 28 t ist die agile und vielseitige Option. Aufgrund seiner kompakten Größe und seiner hohen Manövrierfähigkeit eignet er sich laut Rokbak besonders für enge oder anspruchsvolle Umgebungen wie steile Steinbruchwege, kleinere Baustellen oder Infrastrukturarbeiten, auf denen sich die Bodenverhältnisse häufig ändern. Der größere »RA40« hingegen bietet eine Nutzlast von 38 t für Einsätze, bei denen es vorrangig darum geht, mehr Material pro Zyklus zu bewegen. Er zeige, so der Hersteller weiter, seine beste Leistung in Produktionsumgebungen mit hohem Volumen wie Tagebaubergwerken, großen Steinbrüchen oder Erdbewegungsprojekten mit breiten Transportwegen und langen Fahrstrecken. Wenn eine Baustelle größere Ladegeräte zulässt, hilft der »RA40« den Anwendern, ihre Leistung zu maximieren, indem er einen effizienten Materialfluss gewährleistet und die Kosten pro Tonne senkt.
An die Aufgabe anpassen
Es ist wichtig, den Muldenkipper auf den richtigen Bagger oder das richtige Ladegerät abzustimmen. Ein typisches Ziel sind vier bis sechs Ladespiele, um die Mulde des Dumpers zu füllen. Sind deutlich mehr Ladespiele erforderlich, wird die zusätzliche Nutzlastkapazität nicht voll ausgeschöpft und die Gesamtproduktivität beeinträchtigt. Ebenso sollten die Breite der Transportwege und die Überlastung der Baustelle die Auswahl der Flotte beeinflussen. Kompakte europäische Baustellen, wie beispielsweise in Frankreich, setzen in der Regel auf »RA30«-Dumper, während Märkte mit größeren Arbeitsbereichen und längeren Betriebszeiten, wie beispielsweise Indonesien, häufig den »RA40« bevorzugen.
Robust und noch robuster
»Viele Anwender entscheiden sich für den Einsatz gemischter Flotten, die wendige Effizienz des ›RA30‹ mit der Nutzlastkapazität des ›RA40‹ kombinieren, um unterschiedlichen Bereichen derselben Baustelle gerecht zu werden«, wie Graeme Blake aussagt. Der »RA30« sei das leise Arbeitstier, das stets Ergebnisse liefert, während der »RA40« den robusteren großen Bruder darstelle, der für noch mehr Produktivität ausgelegt sei. Beide bieten laut Herstellerangaben hohen Bedienkomfort und gute Kontrolle, wobei der »RA30« serienmäßig mit einer Einzelradaufhängung vorne ausgestattet ist. Die Dumper sind nicht auf Materialtransport beschränkt. Sie wurden für Aufgaben wie Wassertankwagen zur Staubbekämpfung und Schürfwagen zum Abtragen von Oberflächen angepasst.d