Titelstory Verkehrswegebau / Tiefbau

Premiere für neuen Liebherr-Raupenbagger in Bayern

Der neue Liebherr-Raupenbagger R 926 mit einen Einsatzgewicht von 26 t wird von einem 140 kW/190 PS starken, neuen Liebherr-Motor angetrieben. Dieser verfügt über ein SCR-System mit Harnstoffeinspritzung zur Abgasnachbehandlung und erfüllt die Emissionsnormen der Abgasstufe IV/Tier 4f.

Der neue R 926 nutzt das leistungsfähige und energieeffiziente 2-Kreis-Hydrauliksystem »Positive Control«. Bei diesem System ermöglichen zwei voneinander unabhängige hydraulische Kreise die Ansteuerung der Komponenten, um den benötigten Volumenstrom ausreichend schnell und bei optimaler Energienutzung zur Verfügung zu stellen. Das Hydrauliksystem verspricht mit seiner optimalen Energieausnutzung entsprechende Leistungsvorteile.

Der Wegfall des Partikelfilters, des Dieseloxidationskatalysators und des AGR-Ventils sorgen für kürzere Wartungszeiten und eine maximale Verfügbarkeit der Maschine. Wie Liebherr betont, werden der Kraftstoffverbrauch sowie Kosten für Ersatzteile gesenkt und die Produktivität und Wirtschaftlichkeit auf der Baustelle gewährleistet.

Vielseitig und einfach im Transport

Das Unternehmen Heinz Kecht wurde im Jahre 1947 im bayrischen Siegsdorf von Kasper Kecht gegründet und 1987 von seinem Sohn Heinz übernommen. Das Unternehmen beschäftigt heute 23 Mitarbeiter und ist in zahlreichen Branchen aktiv: Erdbewegung, Kanalarbeiten, Tiefbau, Wasserbau, Abbrucharbeiten und Winterdienst. Der Fuhrpark des langjährigen Liebherr-Kunden umfasst inzwischen drei Liebherr-Raupenbagger: einen R 900, einen R 916 und den Neuzugang, den R 926, der einen R 914 ersetzt. Das Unternehmen, das oft auf mehreren Baustellen gleichzeitig im Einsatz ist, war auf der Suche nach einer vielseitigen und leicht zu transportierenden Maschine. Mit seinen kompakten Abmessungen erwies sich der Liebherr-Raupenbagger R 926 als optimale Maschine, die flexibel und auf den unterschiedlichen Baustellen eingesetzt werden kann. Ausgestattet ist der R 926 außerdem mit dem Liebherr-Schnellwechsler Likufix, der einen einfachen und sicheren Wechsel verschiedener Anbauwerkzeuge von der Kabine aus ermöglicht. Zahlreiche Anbauwerkzeuge, die je nach Einsatz gewechselt werden können, tragen zur Steigerung von Flexibilität und Produktivität bei.

»Der Raupenbagger R 926 ist perfekt an die Anforderungen unserer Einsatzbereiche angepasst«, bestätigt Geschäftsführer Heinz Kecht. Mit Reiß- und Losbrechkräften von 143 kN und 165 kN steht der R 926 für effizientes und produktives Arbeiten. Von Erdbewegungsarbeiten auf privaten Baustellen über die Rohrverlegung bis hin zum Straßenbau kann der Raupenbagger auf einer großen Anzahl verschiedener Baustellen eingesetzt werden. Mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 13,5 l/h erweist sich der R 926 auch als kraftstoffsparend. Dafür sorgen unter anderem die von Liebherr entwickelten und produzierten Schlüsselkomponen­ten wie dem Dieselmotor oder den Hydraulikpumpen und Elektronikkomponenten sowie Drehkranz und Schwenkantrieb.

Langjährige Zusammenarbeit


Der erste Liebherr-Raupenbagger, den das Unternehmen im Einsatz hatte, war ein R 912 Litronic aus dem Jahr 1979. Nach 25-jähriger Zusammenarbeit umfasst der Fuhrpark des Unternehmens neun Liebherr-Maschinen aus dem Bereich Erdbewegung, davon drei Raupenbagger, einen Mobilbagger und fünf Radlader.

Neben den Maschinen spielt auch die Zusammenarbeit mit dem lokalen Händler Tradler Baumaschinen in Traunstein eine wichtige Rolle. Tradler ist Teil des Liebherr-Vertriebsnetzes in Deutschland und kümmert sich mit 45 Angestellten um Vertrieb, Vermietung und Wartung von Erdbewegungsmaschinen und Turmdrehkranen der Firmengruppe Liebherr.

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