Der flächendeckende Ausbau eines leistungsfähigen Glasfasernetzes gehört zu den zentralen Infrastrukturzielen in Deutschland bis zum Jahr 2030. Noch bestehen sowohl in urbanen als auch in ländlichen Regionen erhebliche Versorgungslücken. Entsprechend prägen Baustellen aktuell vielerorts das Straßenbild. Um die Belastung für Anwohner und Umwelt so gering wie möglich zu halten, setzen Bauunternehmen zunehmend auf sogenannte »minimalinvasive« Bauweisen. Schmale Gräben, die häufig gleichzeitig zur Erneuerung weiterer Versorgungsleitungen genutzt werden, sind dabei Standard. Diese Bauweise stellt jedoch besondere Anforderungen an die eingesetzte Technik, da die Geräte möglichst leicht und handlich sein sollten und dennoch ausreichend Leistung bieten müssen.
Leichte Handhabung bei hoher Präzision
Mit seinem Vibrationsstampfer »SRV 300-II« hat Weber MT eine Lösung auf den Weg gebracht, die speziell für diese anspruchsvollen Einsatzbedingungen entwickelt wurde. Sein geringes Gewicht von 32 kg und der schmale Stampffuß von 14 cm Breite ermöglichen laut Unternehmen das leichte Handling des Geräts und ein präzises Arbeiten. Und das selbst in schwer zugänglichen Bereichen wie schmalen Gräben oder im Bereich von Rohrzwickeln.
Wem die Breite des Stampffußes noch zu groß ist, dem bietet der Hersteller alternativ eine 9,5 cm breite Variante an. Der modifizierte Benzinmotor »GX 50« von Honda erlaubt laut Weber MT problemlos Verdichtungsarbeiten in gekippter Lage – ein entscheidender Vorteil bei komplexen Herausforderungen auf der Baustelle. Neben dem Glasfaserausbau eröffnet der »SRV 300-II« nach Ansicht des Herstellers weitere Einsatzmöglichkeiten, etwa im Garten- und Landschaftsbau. Hier werde der Stampfer insbesondere für Hinterfüllungen von Mauern und Gabionen geschätzt, wo ebenfalls präzise Verdichtungsarbeit auf engem Raum gefragt sei.