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Meiller: Verschleißoptimierter Muldenboden für den Kippsattel

So breit das Einsatzgebiet von Kippsattelanhängern ist, so speziell sind vielfach ihre individuellen Anforderungen. Grundsätzlich ist die Mulde eines Sattels für die härtesten Bedingungen konzipiert, wobei im hinteren Bereich der Kippbrücke der abrasive Verschleiß am höchsten ist. Hier hat Meiller Kipper jetzt angesetzt und bietet mit seiner Tailored-Blanks-Ausführung einen verschleißoptimierten Muldenboden für seine Kippsattel.

Die Tailored Blanks werden aus Verschleißstahl VS 120 (450 HBW) gefertigt und als verstärktes Bodenblech mit 1 mm zusätzlicher Stärke (je nach Variante insgesamt 5 mm bzw. 6 mm im hinteren Drittel der Kippbrücke gegen den höchsten Verschleiß) verbaut. Damit soll die Nutzungsdauer der Mulde verlängert werden, was wiederum ein wirtschaftlicheres Arbeiten durch wegfallende Reparatur- oder Neuanschaffungskosten erlaubt. Durch den Einsatz verschiedener Bodenstärken werde, so Meiller, das Eigengewicht ohne Einsatzeinbußen reduziert. Entsprechend könne die Nutzlast der Fahrzeuge neben der erhöhten Verschleißfestigkeit noch einmal gesteigert werden. Nicht zuletzt überzeugten die Meiller-Sattelkipper wie gewohnt durch die hohen Qualitätsanforderungen.

Verfügbar für 44 MHPS

Die Option der Tailored Blanks ist für die Baureihe 44 Typ MHPS (Halfpipe/Stahl­mul­de) des Kipperspezialisten aus München verfügbar (ohne Thermoisolierung). Diese Kippsattelanhänger gelten als besonders robust, sind nutzlastoptimiert und eignen sich daher für häufiges Kippen. Da sie hauptsächlich abrasives Schüttgut wie Kies, Gestein, Betonbrocken oder Zuschlagstoffe transportieren, können die Tailored Blanks hier ihre Vorteile ausspielen und die Lebensdauer der Sattel bei gleichzeitig höherer Nutzlast deutlich verlängern, wie der Hersteller betont.    t


 

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