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Mecalac: Mit neuem Elektrobagger innerstädtische Baustellen im Blick

Als Intermat-Highlight kündigt Mecalac mit dem e12 einen vollständig elektrisch betriebenen Bagger an, mit dem das ­Unternehmen die drei wesentlichen ­Anforderungen heutiger und künftiger Stadtbaustellen erfüllen will – Betriebsdauer, Leistung und Kompaktheit. Das ­französische Unternehmen zeigt in Paris auch den neuen Schnellwechsler Connect Energy Link, dessen erste Version Connect vor drei Jahren bereits durch geringes Gewicht, Einbauweise, Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit gekennzeichnet war.

Der neue Elektrobagger e12 verkörpert für Mecalac die logische Weiterentwicklung eines Ansatzes, der seit 1974 die Arbeit auf der Baustelle dank immer vielseitigerer Maschinen perfektioniert, wodurch auch die ­Anzahl der Maschinen vor Ort reduziert, die Einsatzdauer optimiert und der Betrieb rentabel gemacht wird. Das »e« in der ­Modellbezeichnung steht für »electric«, »ecosystem«, »emission-free« oder  ebenso »emblematic«. Weil das Mecalac-­Modell 12 MTX mit Verbrennungsmotor dank seiner Bauweise nach Anbieterangaben geradezu prädestiniert ist für eine Elektroversion, wurde er anstelle des Dieselmotors mit einer LiFePO₄-Batteriegruppe (Eisen-Lithium-Phosphat für dreifach erhöhte Ladezyklen) ausgestattet. Diese verbindet eine deutlich längere Lebensdauer als herkömmliche Batterien mit der Sicherheit, weder eine Brandgefahr noch das Auslaufen der Batterieflüssigkeit beachten zu müssen.


»Beispiellose Laufzeit von acht Stunden«

»Jedes Elektrofahrzeug ist in dreierlei Hinsicht herausgefordert: bei der Betriebsdauer, der Leistung und der Kompaktheit. Der e12 von Mecalac ist der erste zu 100 % elektrisch betriebene Bagger, der alle drei Anforderungen kompromisslos erfüllt. Der Schlüssel zu Autarkie und Leistung liegt dabei in der Bauweise der Maschine. Die vom Oberwagen getrennte Energiequelle ermöglicht die Installation einer Rekordleistung von 146 kWh und bietet damit eine beispiellose Laufzeit von acht Stunden«, sagt Patrick Brehmer, Leiter Produktdesign und -management.

Mit seiner auf den städtischen Einsatz ausgelegten Konzeption und zwei unabhängigen Elektromotoren für den Arbeits- und Fahrbetrieb soll der e12 künftig ganz selbstverständlich seinen Platz in städtischen Maschinenparks finden. Zusätzlich zu seiner Leistung und Betriebsdauer bietet der 100 %-ige Elektroantrieb eine besondere Traktion beim Anfahren und – mit Energierückgewinnung – beim Bremsen.

Dank ihrer hohen Leistungsdichte sind die Elektromotoren äußerst kompakt und darüber hinaus auch noch wartungsfrei. Die Batterieeinheit des e12 soll vor Ort binnen sechs bis sieben Stunden aufgeladen werden können. Somit wäre der e12 ohne Leistungsabstriche einen kompletten Arbeitstag einsatzfähig, denn ohne die Batterien aufzuladen, kann er, so Mecalac, bei einer achtstündigen Laufzeit im optimalen Leistungsbereich arbeiten.

Mit seinem knickgelenkten Fahrwerk ist der e12 auf allen Baustellen gut unterwegs. Angesichts von Plänen zum Verbot des Dieselmotoreinsatzes in Großstädten sowie der zunehmenden Verstädterung und der damit einhergehenden beengten Platzverhältnisse will der neue e12 von Mecalac den Weg zu sichereren, saubereren und effizienteren städtischen Baustellen begleiten.

Intuitive und innovative ­Schnittstelle im Blick

Der ebenfalls neue Schnellwechsler Connect Energy Link baut auf der Erstversion Connect auf, die im Jahr 2015 mit dem Innovation Award der Intermat ausgezeichnet wurde. In seiner aktuellen Version verfügt er über einen automatischen Anschluss für hydraulisches Zubehör und wird von Mecalac als »ultimatives Bindeglied zwischen Maschine und Zubehör« angekündigt.

Die intuitive Erkennung, mit der sich die Maschine elektrisch und hydraulisch an das Anbaugerät anpasst, erfolgt per RFID-Technologie (Radio Frequency Identification). Die Mecalac-Innovation kombiniert einen Sensor, der am Ende des Bagger-Löffelstiels installiert ist, mit einem elektronischen Chip, der sich auf dem Hydraulikwerkzeug befindet – ob Löffel, Mähbalken, Verdichter oder Hammer. Alles wird im Vorfeld konfiguriert und automatisch vom Fahrerplatz aus eingestellt, ohne Eingriffe des Bedieners und ohne körperliche Anstrengung. Auch die hydraulische Parametrierung bereitet keine Probleme mehr: Die Durchfluss- bzw. Druckverstellung wird direkt von der Zentralsteuerung des Connect Energy Link unterstützt.     §

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