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Mecalac: Das Augenmerk richtet sich auf das Schwenken und Vibrieren

Mit einem starren Fahrwerk, Vierradlenkung und einem 180° schwenkbaren Monoboom ist der Mecalac-Schwenklader dank seiner Effizienz und Schnelligkeit auf allen Baustellen einsetzbar. Zeitgleiches Fahren, Manövrieren und Schwenken sind der Schlüssel zum produktiven Baustelleneinsatz des Mecalac- Schwenkladers im täglichen Einsatz. Die Stabilität wird durch ein starres Fahrwerk mit vier Lenkrädern gewährleistet und der Schwenkarm sorgt dank seiner konstanten Geschwindigkeit für schnelle Arbeitsspiele.

Zur Bauma stößt nun der AS 500 zum Sortiment der Mecalac-Schwenklader, ausgestattet ist er mit einem Deutz-Motor der Stufe V (30 kW bzw. 40 PS), einer 500-l-Ladeschaufel und einer serienmäßigen Zusatzhydraulik. Die geräumige Kabine mit getönten Scheiben ist von beiden Seiten zugänglich. Die Bedienelemente sind ergonomisch angeordnet. Zwei große, klappbare Außenspiegel unterstützen die Sicht auf die Arbeitsumgebung. Das Panoramadach ist eine Hilfe bei Ladearbeiten in der Höhe. Der Fahrersitz im AS 500 entspricht den aktuellen Standards in Sachen Ergonomie und Komfort, eine leistungsstarke regulierbare Klimaanlage und Heizung machen die tägliche Arbeit angenehmer.

Tandem-Vibrationswalze will nicht nur optisch punkten

Seit der Übernahme der britischen Unternehmenseinheit in Coventry im Jahr 2017 ergänzen Baggerlader, Baustellenkipper und Verdichtungsgeräte das bestehende Bagger- und Laderprogramm von Mecalac. Bei der zur Bauma vorgestellten Tandem-Vibrationswalze TV1200 legten die Entwickler entscheidende Schwerpunkte im Bereich Fahrerstand und Zugang. Die meisten Tandemwalzen werden über das Steuerrad der Lenksäule bedient. Um zum Sitzplatz zu gelangen, muss der Fahrer an dieser Lenksäule vorbei, was meist entsprechende Verrenkungen erfordert. Vom Sitzplatz aus arbeitet er dann mit einer Hand am Lenkrad und mit der anderen Hand am Steuerhebel; währenddessen hat er ständig den Verlauf der Vorderwalze im Blick. Zu den negativen Begleiterscheinungen dieser Bauweise für den Fahrer gehören, so Mecalac, Müdigkeit, Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie das Sturzrisiko beim Auf- und Abstieg. Entsprechend haben sich die Konstrukteure der TV1200 vor allem darauf konzentriert, sowohl die ­Zugänglichkeit als auch den Fahrerstand zu optimieren, um das Arbeiten mit der Maschine effizienter, sicherer und bequemer zu machen.


Bei der neuen TV1200 sorgt der neu konzipierte Fahrerstand dafür, dass das Verdichtungsgerät nun ausschließlich über den Joystick in der rechten Konsole gesteuert wird. Mit dem Wegfall der Lenksäule verändert Mecalac den Aufstieg und die Bedienung des Maschinentyps.

Weil jetzt mehr Platz auf dem Fahrerstand ist, kann der Fahrer seinen Sitz besser erreichen. Außerdem wurden die Trittstufen neu gestaltet und ermöglichen nun einen direkteren Zugang. Auf beiden Seiten hat der Fahrer damit genügend Bewegungsfreiheit und gelangt ungehindert zu seinem Sitzplatz.

Er kann sich mit dem Rücken anlehnen, während er mit der rechten Hand den Joystick betätigt. Darüber hinaus kann er seine Beine in eine bequeme Position bringen und dabei stets die Walze im Blick behalten. Durch die Joystick-Lenkung in der rechten Konsole bietet Mecalac ein sehr vereinfachtes und sicheres Fahren gemäß aktueller Vor­gaben für Mensch-Maschine-Schnittstellen der neuen Generation.

Auch die Linienführung der Walze wurde neu gestaltet, die Form des Walzenträgers an die Motorhaube angepasst und ein Frontgitter hinzugefügt.    §

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